Unfallstatistik Motorradfahrer 2013 Immer weniger tote Motorradfahrer

Immer mehr Motorräder, immer weniger Unfall-Tote. Aber: Oft sind Motorradfahrer schuld. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2013:

Foto: Statistisches Bundesamt

Auf Deutschlands Straßen sind 2013 genau 8,3 Prozent weniger Zweiradfahrer tödlich verunglückt als im Vorjahr. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vor Ostern veröffentlicht. In der absoluten Zahl von 995 tödlich Verunglückten sind auch Fahrrad-, Mofa- und Moped-Fahrer enthalten. Mit einem Motorrad ums Leben kamen 2013 genau 568 Menschen, 3,1 % weniger als noch 2012.

Auch zu Ursachen der Todesfälle macht das Wiesbadener Amt Angaben: Demnach waren an Unfällen mit Personenschaden beteiligte Motorradfahrer an über der Hälfte der Fälle auch schuld. Zu 34 Prozent sei „nicht angepasstes“, zu hohes Tempo der Grund gewesen, in 11,9 Prozent war es falscher, sprich zu geringer Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern.

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Mehr Motorräder, weniger Unfall-Tote

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der in Deutschland tödlich verunglückten Motorradfahrer von 996 (2003) bis jetzt um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. Im gleichen Zeitraum ist der Bestand an Motorrädern in Deutschland kontinuierlich gestiegen.

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