Weniger Tote und Verletzte Motorrad-Unfallzahlen weiter rückläufig

Im vergangenen Jahr gab es weniger bei Unfällen verletzte und getötete Motorradfahrer als noch 2009. Das geht aus einer Hochrechnung des Essener Institutes für Zweiradsicherheit (IFZ) hervor.

Demnach ging die Zahl der verunglückten Motorradfahrer um 9,1 Prozent zurück. An diesem positiven Ergebnis haben die Fahrer von Motorrädern, Kraftrollern und Leichtkrafträdern einen großen Anteil – hier sind die Unfallzahlen um 9,4 Prozent gesunken. Dennoch verunglückten im vergangenen Jahr 635 Motorradfahrer tödlich.

Auch in der Klasse der Mopeds, Roller, Mofas und Mokicks ist ein Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen – minus 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In dieser Klasse starben 76 Fahrer bei Unfällen – das entspricht einem Rückgang um 23,2 Prozent, und damit dem größten Wert insgesamt.


Bis das Statistische Bundesamt alle Unfallzahlen des Vorjahres erfasst hat, ist das Ergebnis vorläufig. "Doch bereits jetzt lässt sich der Trend klar aus unseren Hochrechnungen bestimmen", so der Leiter des IFZ, Dr.-Ing. Achim Kuschefski.

Als Ursachen für die gesunkenen Unfallzahlen macht Kuschefski ein gestiegenes Sicherheitsbewusstsein, bessere Technik bei den Fahrzeugen und der Schutzkleidung wie auch besser geübte Fahrer aus.

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