Urteil zum Nutzungsausfall Nutzungsausfallentschädigung von der gegnerischen Versicherung?

Besteht das Recht auf Nutzungsausfallentschädigung? Ein Urteil vom Bundesgerichtshof.

Foto: fact

Ein Motorradfahrer, der 2009 ohne sein Verschulden verunfallte, begehrte Nutzungsausfallentschädigung von der gegnerischen Versicherung für 25 Tage à 46 Euro. Der Bundesgerichtshof lehnte dies im Dezember 2011 ab (BGH, VI ZA 40/11). Das Zweirad müsse für eine „vermögenmehrende, erwerbswirtschaftliche Verwendung“ oder Vergleichbares eingesetzt werden. Ein ersatzfähiger materieller Wert fehle, weil Motorradfahren ein Hobby darstelle. Der Kläger besitzt auch einen Pkw.

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