Vorübergehende Stillegung Vorübergehende Stillegung

Wer sein Fahrzeug vorübergehend stillegen will, muß zunächst das Kennzeichen abschrauben, da das Straßenverkehrsamt die Plaketten und Behördensiegel entfernt. Mit dem Kennzeichen, Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief sucht der Fahrzeughalter das zuständige Straßenverkehrsamt auf.

Wer sein Fahrzeug vorübergehend stillegen will, muß zunächst das Kennzeichen abschrauben, da das Straßenverkehrsamt die Plaketten und Behördensiegel entfernt. Mit dem Kennzeichen, Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief sucht der Fahrzeughalter das zuständige Straßenverkehrsamt auf. Hier legt er das Nummernschild und die Papiere vor, die Siegel auf dem Kennzeichen werden entfernt und der Fahrzeugschein eingezogen, bis das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen wird. Das entsiegelte Kennzeichen und der Fahrzeugbrief werden dem Fahrzeugbesitzer wieder ausgehändigt und bleiben in seinem Besitz.

Zusätzlich erhält er zwei Abmeldungsformulare, ein rotes und ein grünes. Das rote Formular schickt der Fahrzeugeigner an seine Versicherungsvertretung; die Versicherung behält das Formular und beendet mit Ablauf des Abmeldetags den Versicherungsvertrag. Für den Tag der Abmeldung gilt das Fahrzeug als zugelassen und versichert und darf noch bewegt werden, etwa um seine Garage zu erreichen. Wird das Fahrzeug länger als ein Jahr stillgelegt, ist vor der Wiederinbetriebnahme ein Vollgutachten des TÜV notwendig.


Bei der Wiederzulassung ist der umgekehrte Weg zu beschreiten. Zunächst wird die Versicherungsvertretung gebeten, eine Doppelkarte auszustellen; diese gilt auf dem Straßenverkehrsamt als Beleg, daß das Fahrzeug haftpflichtversichert ist und somit zugelassen werden darf. Zusätzlich zu Fahrzeugbrief und Versicherungsdoppelkarte werden bei der Wiederinbetriebnahme die grüne Abmeldebescheinigung, das oder die Kennzeichen und ein gültiger Personalausweis benötigt. Wird dieser Behördengang von einer anderen Person als dem Fahrzeugbesitzer vorgenommen, ist zusätzlich eine vom Fahrzeugeigner unterschriebene Ermächtigung zur Zulassung mitzunehmen. Minderjährige, die ein Klein- oder Leichtkraftrad anmelden, benötigen eine von den Eltern unterschriebene Ermächtigung.


Diese Unterlagen reichen in der Regel auch zur Anmeldung eines Fahrzeugs an einem eventuellen zweiten Wohnsitz; eine zusätzliche Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes ist nur noch selten nötig, da seit der Einführung der computerlesbaren Personalausweise eine entsprechende Überprüfung des angegebenen Wohnsitzes auch auf dem Straßenverkehrsamt möglich ist. Werden diese Unterlagen dem Sachbearbeiter an der Zulassungsstelle vorgelegt, händigt er dem Fahrzeugbesitzer seinen Fahrzeugschein aus und klebt neue Siegel auf das oder die Kennzeichen.

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