Echte Männer/Starke Frauen rasen nicht

Anzeige: Mitmachaktion der Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas"

Biker und "Runter vom Gas" setzen ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit.

Foto: Runter vom Gas
Zu schnelles Fahren hat nichts mit Stärke zu tun.
Zu schnelles Fahren hat nichts mit Stärke zu tun.

Bereits seit 2008 setzen sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat im Rahmen der Kampagne "Runter vom Gas" für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. Motorradfahrer als ungeschützte und damit schwächere Verkehrsteilnehmer sind besonders gefährdet. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten 2015 fast 30.000 Motorradfahrer/-innen auf Deutschlands Straßen, 632 von ihnen tödlich.

Um die Biker-Community noch mehr für ihre eigene Fahrsicherheit zu sensibilisieren, wurde im Jahr 2016 die Aktion "Echte Männer/Starke Frauen rasen nicht" ins Leben gerufen. "Unser Ziel ist es, das Bewusstsein der Biker dafür zu schärfen, dass überhöhte Geschwindigkeit nichts mit Stärke zu tun hat", sagt Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Erfolgreiche Mitmachaktion wird 2017 fortgesetzt

Rund 2.500 Motorradfahrerinnen und -fahrer haben bereits an der Aktion teilgenommen. Um die Botschaft weiter zu verbreiten, wird die Aktion auch 2017 wieder regelmäßig bei Veranstaltungen, wie z. B. Motorradgottesdiensten, präsent sein. Besucher haben dann wieder die Möglichkeit, sich mit der Aktionsbotschaft fotografieren zu lassen und so ein Zeichen gegen zu schnelles Fahren zu setzen.

"Wir setzen auf den Gemeinschaftssinn in der Motorradszene. Statt mit erhobenem Zeigefinger zu mahnen, möchten wir dazu anregen, dass sich Motorradfahrer selbst zu einer risikoarmen Fahrweise und einer angepassten Geschwindigkeit bekennen", sagt Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates.

Foto: Runter vom Gas
GRIP-Moderator Jens Kuck setzt ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit.
GRIP-Moderator Jens Kuck setzt ein Zeichen gegen unangepasste Geschwindigkeit.

Prominente Unterstützung hat die Aktion unter anderem durch den bekannten GRIP-Moderator Jens Kuck bekommen. Ebenso haben sich die Fußball-Nationalspieler Mario Gomez und Julian Draxler als Vorbilder für andere Verkehrsteilnehmer mit der Botschaft "Echte Männer rasen nicht" fotografieren lassen.

Alle echten Männer und starken Frauen, die an der Aktion teilnehmen, finden ihr Foto auf der Website runtervomgas.de. Wer keine Gelegenheit hat, bei einer Veranstaltung dabei zu sein, kann auch ein Foto unter echtemaenner.runtervomgas.de hochladen, es mit dem Aktionsmotto versehen – und sich so zu einer angepassten Geschwindigkeit und rücksichtsvollen Fahrweise bekennen!

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