Ratgeber: Reifen Erster Test: Bridgestone BT 016 Pro
Im MOTORRAD-Reifentest konnte der Bridgestone BT 016 wenig überzeugen. Das Nachfolgemodell soll vor allem im Alltag punkten. MOTORRAD konnte die Qualitäten des Sportreifens im Vergleich zur Konkurrenz in Japan auf BMW S 1000 RR und Honda Fireblade testen.
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Letzter Platz beim 2010er-Sportreifentest von MOTORRAD. Kein Wunder, dass Reifenhersteller Bridgestone mit dem Testergebnis seines BT 016 nicht zufrieden ist. Schließlich hat man als Chefausrüster im MotoGP bewiesen, dass man sportlich als kompetent gilt. Ein überarbeiteter BT 016 Pro soll nun die Schwächen des Ur-BT 016 beseitigen. Wichtig war vor allem ein besseres Nassfahrverhalten. Während der BT 016 schnell und abrupt über beide Räder rutscht, läßt der Pro mit seinem hohen Silica-Anteil nun deutlich mehr Schräglage zu und vermittelt auf nasser Strecke mit seinem breiten Grenzbereich ein deutlich besseres Fahrgefühl. Auf trockenem Asphalt stellt sich nach kurzer Warmlaufphase eine gute Rückmeldung ein, dank verbessertem Handling läßt sich der Pro spürbar leichter einlenken.
Fazit: Der BT 016 Pro überzeugt durch gute Nassfahreigenschaften mit haftfreudigem Vorderrad. Auch die Rückmeldung bei kalten Reifen und niedrigen Temperaturen gefällt. Bei Rennstreckentempo stellt sich das vom BT 016 bekannte Walken am Hinterrad ein.