Foto-Show: Norditaliens Alpenpässe Italiens vergessene Pässe

Nachdem MOTORRAD im vergangenen Jahr die zehn schönsten Alpenpässe Italiens vorgestellt hat, widmen wir uns jetzt den Underdogs der norditalienischen Pässe. Fünf grandiose Touren, mit fahrerischer Würze und urigem Charme, die unbedingt eine Reise wert sind. Zumal sich unsere vergessenen Pässe in eine etwa 600 Kilometer lange Runde integrieren lassen, auf der man auch manchen der "Siegerpässe" nochmal fahren kann.

Platz 1: Passo del Vivione - Länge: 57 Kilometer • Höhe: 1827 Meter • Öffnungszeiten: Mai bis Oktober • Maximale Steigung: 15 Prozent • Besonderheiten: Zählt zu den schmalsten asphaltierten Straßen im gesamten Alpengebiet.<br />
Passo del Vivione: Die Befahrung des Vivione ist Genuss in reinster Form. Wenig Verkehr, zahllose Kehren, Panoramablicke auf die Adamello-Gruppe. Kurz: Ein Pass mit grandioser Natur. <br />
Passo del Vivione: Die Route.
Der Vivione-Pass lockt mit kleinen, erlebnisreichen Abzweigungen, superschmalem Asphaltband und viel Abwechslung.
Platz 2: Passo Duran - Länge: 25 Kilometer • Höhe: 1605 Meter • Öffnungszeiten: April bis November • Maximale Steigung: 15 Prozent • Besonderheiten: Geringes Verkehrsaufkommen.
Der Passo Duran ist ein Geheimtipp: Südöstlich der Sella-Runde verläuft er viel durch den Wald und bietet zwischendurch immer wieder grandiose Aussichten.
Die Route des  Passo Duran.
Alte Dörfchen, geflickter Asphalt, ein Pass zum Genießen, nicht zum Heizen.
Platz 3: Passo Rolle - Länge: 43 Kilometer • Höhe: 1984 Meter • Öffnungszeiten: Ganzjährig • Maximale Steigung: 11 Prozent • Besonderheiten: Einer der ältesten Dolomitenpässe, führt durch traumhaften Nationalpark.
Sportlicher orientierten Fahrernaturellen bietet der Rolle einige Gelegenheiten zu schönen Schräglagen.
Die Route des Passo Rolle.
Spätestens hinter der touristisch zugebauten Passhöhe sollte man anhalten, um einen Blick auf die turmartigen Gipfel der Pala-Gruppe oder die sehenswerte Landschaft des Parco Naturale Paneveggio zu werfen.
PLatz 4: Rasso Staulanza - Länge: 26 Kilometer • Höhe: 1773 Meter • Öffnungszeiten: Durchgehend • Maximale Steigung: 14 Prozent • Besonderheiten: Schöne, schnelle Kehren
Die Nordseite des Staulanza bietet sportlichen Fahrern ein Paradies an dynamischen Kurven und gutem Asphalt. Auf der Südseite wird die Fahrt eingebremst, es locken pittoreske Orte.
Die Route: Passo Staulanza.
Auch wenn Landschaft und Passhöhe nicht ganz so spektakulär scheinen, gewinnt der Staulanza auf jeden Fall die Fahrspaß-Wertung. Hinfahren, ausprobieren!<br />
Platz 5: Jaufenpass - Länge: 35 Kilometer • Höhe: 2094 Meter • Öffnungszeiten: Mai bis Oktober • Maximale Steigung: 12 Prozent • Besonderheiten: Nördlichster inneritalienischer Alpenpass, Postkartenpanorama. <br />
Die Route des Jaufenpass. Spektakuläre Ausblicke, schneller Wechsel zwischen Licht und Schatten, viele Motorräder in der Saison.

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