Sechs Monate unterwegs in Südamerika

When the music is over

Foto: fbms
Anden-Träume: In Südamerika, hier in Mittelperu, überraschen abwechslungsreiche Landschaften den Reisenden. Ein Paradies für Motorradfahrer, die auf der Suche nach dem großen Abenteuer sind.
Anden-Träume: In Südamerika, hier in Mittelperu, überraschen abwechslungsreiche Landschaften den Reisenden. Ein Paradies für Motorradfahrer, die auf der Suche nach dem großen Abenteuer sind.

Teil 1

Für Fernreisende immer wieder eine erschreckende Erkenntnis: Der Alltag holt einen schneller ein, als man glaubt und als einem lieb ist. Und damit verbunden die Einsicht, dass eine Flucht vor dem Alltag nicht möglich ist. Franca und Michael haben nach ihrer sechsmonatigen Motorradreise durch Südamerika die selbe Erfahrung gemacht. Immerhin, es bleiben eine Vielzahl von Fotos, die das Erlebte im Kopf wach halten, eine ganze Liste mit Adressen von den schönsten Orten der Reise und der ständige E-Mail-Kontakt mit liebgewonnenen Reisegefährten. Nicht zu vergessen: Der komplette Reisebericht im Internet, den die beiden über die Reisedauer mit aktuellen Reports und Bildern befüllt haben. Das vollständige Werk soll auch nach der großen Tour den Lesern erhalten bleiben, die ein Faible für Südamerika und abenteuerliche Motorradreisen haben. Sie können sich auch unter den Punkten »Länderinfos« und »Reiseinfos« wertvolle Tipps und Informationen für die Vorbereitung einer eigenen Reise einholen. Der Bereich »Forum« bleibt als Gesprächsplattform weiter für diejenigen erhalten, die sich untereinander über den spannenden Kontinent austauschen wollen. Wer die Tour im Internet nacherleben möchte, klickt hier

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Foto: Schröder
Auf über 4000 Meter hohen Passstraßen im chilenischen Hochland wird die Luft für Mensch und Motorrad dünn.
Auf über 4000 Meter hohen Passstraßen im chilenischen Hochland wird die Luft für Mensch und Motorrad dünn.

MOTORRAD online unterwegs in Südamerika

MOTORRAD unterwegs in Südamerika. Eine Geschichte: Es war einmal ein Abenteuerreisender, der ging zu seinem König, um ihm einen Vorschlag zu unterbreiten. »Lieber König«, sagte der Entdecker zum König, »gib mir die Möglichkeit, neue Welten zu entdecken. Ich werde dir Schätze mitbringen in einem Ausmaß, wie du sie dir nicht vorstellen kannst. Ich werde Ländereien entdecken, die dich durch ihre Vielfalt und ihren Reichtum so glücklich machen wie nie zuvor. Ich werde Wege und Pfade finden, die dich überall dorthin führen, wo die Schönheit zu Hause ist. Gib mir die Freiheit und ein Gefährt, dann werde ich all diese Versprechen halten.«

Der König antwortete weise: »Lieber Abenteurer, natürlich wünsche ich mir all die Dinge, die du beschreibst. Aber wer sagt mir, dass du wiederkommst und mir verrätst, wo sich die Schätze und das von dir geschilderte Paradies befinden? Deshalb verlange ich von dir: Sende mir regelmäßig per Kurier eine Depesche, die ich auf einem öffentlichen Platz aushängen kann, damit auch meine Untertanen wissen, wo du dich gerade befindest und wie es dir ergeht. Wenn du mir und meinem Volk beweisen kannst, dass du ein erfolgreicher Entdeckungsreisender bist, sei dir die Reise gestattet.« Der Abenteurer versprach daraufhin dem König, über seine Reise fleißig Bericht zu erstatten, und zog von dannen.

Hier und jetzt

So – oder so ähnlich – könnte eine Geschichte aus der Zeit der großen Eroberer und Entdeckungsreisenden des 16. Jahrhunderts beginnen. Eine andere Geschichte, die viele Ähnlichkeiten mit der vorstehenden Erzählung aufweist, beginnt hier und jetzt, im 21. Jahrhundert, im Zeitalter des Internets:

Der Abenteuerreisende in unserer Geschichte ist MOTORRAD-Reiseredakteur Michael Schröder, der mit seiner Frau Franca Buzza und zwei BMW-Motorrädern zu einer sechsmonatigen Fahrt nach Südamerika aufbricht. Der König ist MOTORRAD-Chefredakteur Michael Pfeiffer, der dem schwer unter einem Fernweh-Virus leidenden Mitarbeiter seinen Segen für die außergewöhnliche Reise gab – natürlich auch nur unter der Bedingung, dass Schröder sein Abenteuer für die Leser niederschreibt. Den Kurier spielt MOTORRAD online, und der öffentliche Platz ist das World Wide Web.

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