Bodensee-Hinterland (Infos)

Wer das Hinterland des Bodensees bis in den letzten schönen Winkel entdecken möchte, muss die Hauptrouten meiden und seine Fahrt über die kleinen Wege und Landstraßen lenken.

Anreise
Wo man in die Runde einsteigt, ist unwichtig. Entweder im östlichen Routenabschnitt an der A 98 Memmingen–Lindau, Autobahnausfahrt Weißensberg/Lindau. Oder im westlich Teil, wo die A 81 Stuttgart–Singen mit der Autobahnausfahrt Engen den optimalen Einstieg bietet.

Übernachten
Auf der gesamten Strecke finden sich genügend Hotels und Landgasthöfe. Folgende Unterkünfte sind zu empfehlen: Landgasthof Zur Post in Betenbrunn, Telefon 07554/9988-0; Montfort-Schlössle in Lindau-Streitelsfingen, Telefon 08382/72811; Traube in Kreenheinstetten, Telefon 07570/440; Adler in Inneringen, Telefon 07577/546; Berggasthof Höchsten, Telefon 07555/2100; Zur Brücke in Rechtenstein/Donau, Telefon 07375/257; Gasthof Blankbräu in Zwiefaltendorf/Donau, Telefon 07373/7322; Zum Schwanen in Andelfingen, Telefon 07371/78643; Gasthof Rossknecht in Deggenhausen, Telefon 07555/11. Die Preise pro Übernachtung mit Frühstück liegen zwischen 18 und 45 Euro.

Literatur
Einen guten Überblick bietet die Generalkarte Großblatt 6 »Baden Württemberg«. Um die kleinen Straßen zu finden, sind Fahrradkarten empfehlenswert, beispielsweise die Bodensee-Radkarte der Bielefelder Verlagsanstalt BVA im Maßstab 1:50000 oder die Radwanderkarte des Landesvermessungsamtes Baden Württemberg, Blatt 52/Bodensee im Maßstab 1:100000.

Sehenswert
Neben unzähligen Kirchen und Klöstern, können technisch interessierte Motorradfahrer dem kleinen Technik-Museum auf dem Bussen einen Besuch abstatten. Dort sind einige alte Motorräder und Traktoren, vor allem aber Werkzeugmaschinen zur Motorenherstellung aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt.

Das Motorrad
Die Honda CB 450 K, Baujahr zirka 1969/70, wurde aus mehreren Maschinen und vorhandenen Einzelteilen zusammengebaut. Leistung zirka 40 PS aus einem Doppelnocken-Motor mit Drehstab-Ventilfedern. Preis für ein fast komplettes Motorrad: zirka 500 Euro. In etwa 100 Arbeitstunden komplettiert und in einen fahrbaren Zustand versetzt.
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