Der Sturm

Foto: Schmidt
Der Zyklon Nargis brachte Tod und Verderben über Myanmar. Er bildete sich am 27. April im Golf von Bengalen und erreichte am 2. Mai gegen 12 Uhr Ortszeit die Küste Myanmars mit voller Wucht. In fünf Regionen wurde der Notstand ausgerufen, die Millionenstadt Rangun lag direkt in der Zugbahn des tropischen Wirbelsturms, der sich vor allem über dem Irrawaddy-Delta austobte, das schon im Jahre 2004 – wenn auch nur vergleichsweise leicht – von dem verheerenden Tsumami betroffen war. Während damals die Militärregierung von 61 Toten und 4000 Obdachlosen sprach, gab sie für Nargis zu Protokoll, dass 78000 Menschen ihr Leben verloren hätten und 56000 Personen immer noch vermisst würden. Infolge der Restriktionen der Militärs hat man im Westen immer noch kein genaues Bild über das gesamte Ausmaß der Zerstörungen. Immerhin erreichte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dass ausländische Hilfskräfte mittlerweise ins Land dürfen, was zunächst untersagt worden war.

Markus Schmidt bereiste Myanmar, bevor es zu der Katastrophe kam. Er fand unbeschreiblich hilfsbereite und warmherzige Menschen vor. Umso wichtiger ist es, dieses von Naturkatastrophen gebeutelte Land zu unterstützen. Sanfter Tourismus kann dazu beitragen, die Wiederherstellung der Infrastruktur in Ländern wie Myanmar zu unterstützen. Spenden helfen aber auch: Aktion Deutschland hilft, Stichwort „Zyklon Birma/Myanmar“, Bank für Sozialwirtschaft, Konto 97097, BLZ 37020500.
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