Die Karre ist weg!

Wenn’s passiert ist, bleibt nur noch die Schadensbegrenzung. Am wichtigsten ist das Diebstahlprotokoll der Landespolizei vor Ort. Es wird später für die Versicherung dringend benötigt. Außerdem dient es bei der Ausreise am Zoll als Nachweis für den Verbleib des Fahrzeugs. Für die polizeiliche Fahndung von Vorteil ist eine detaillierte Beschreibung der Maschine. Bestenfalls hat man ein, zwei Fotos von seinem besten Stück in der Brieftasche. Da die Motornummer nicht im Fahrzeugschein steht, sollte sie notiert werden. Die Papiere gehören übrigens keinesfalls ins aufgeladene Motorradgepäck, zudem schadet es nicht, getrennt von den Originalen, Kopien mitzuführen. Sollte alles weg sein, dann sind die auf der sicheren Seite, die zuvor Duplikate von Reisepass, Versicherungskarte, Fahrzeug- und Führerschein bei jemandem zu Hause hinterlegt haben. Entstehen durch die Misere finanzielle Nöte im Ausland, kann die Telefonnummer der Deutschen Botschaft nützlich sein. Die Versicherung muss in der Regel innerhalb von zehn Tagen über den Diebstahl informiert werden, die heimische Polizei nach der Rückkehr aus dem Urlaub. Empfehlenswert ist ein Auslandsschutzbrief (zum Beispiel vom ADAC). Dadurch werden in gewissem Umfang die Kosten der Rück- oder Weiterreise per Mietfahrzeug gedeckt.
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