Finca statt Bettenburg Finca statt Bettenburg

Ganz klar, wer möglichst billig über die Urlaubsrunde kommen will, bucht pauschal und nimmt dafür die anonymen Hotelklötze in den Touristen-Zentren in Kauf. Wer jedoch individueller Übernachten will, findet auf Malle einige Möglichkeiten. So hat sich beispielsweise in der kleinen Dorfgemeinschaft von Binibona nördlich von Inca die Gruppe der »Som 7«-Hotels gebildet. Gegründet von sieben (»wir sieben«) einheimischen Handwerkern und Bauern, die vor rund zwölf Jahren genug davon hatten, im Hinterland Schweine zu züchten oder zu schreinern, während Großinvestoren an den Küsten das Fremdenverkehrsgeschäft alleine abwickelten. Statt wie ursprünglich beabsichtigt, ihre alten Fincas zu verkaufen, bauten sie diese im Rahmen eines inländischen Förderprogramms zu individuellen kleinen Hotels um. Die meisten der denkmalgeschützten Häuser haben nur wenige Zimmer, bieten aber im »Som 7«-Kollektiv bis zu 50 Übernachtungsplätze an. Die älteste Finca, »Es Castell«, wurde bereits im Jahr 1100 urkundlich erwähnt und wird derzeit von zwei Wahlmallorquinern aus London in Pacht betrieben. Die meisten Mallorca-Urlauber kommen aus Großbritannien und Deutschland.
Die Übernachtungspreise variieren mit den in ihrer Ausstattung sehr unterschiedlichen Hotels. Sie beginnt bei etwa 60 Euro pro Person im DZ in einfachen, doch sehr geschmackvollen Häusern und enden bei 250 in der Luxussuite. Näheres unter www.som7hotels.com Telefonischer Kontakt bei Joan Vinces, der sehr gut Deutsch spricht, unter 0034/971/875069.
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