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Rund um den Hamburger Hafen gibt es für Motorradfahrer einiges zu entdecken. Nicht nur Hafen und Schiffe, sondern Motorradszene pur. Sogar Honda bezog dort vor xx Jahren im Wandalen sein allererstes Quartier in Deutschland.

Anreise: Aus Süd und Nord führen die A 1 (Bremen - Lübeck) oder die A 7 (Hannover - Flensburg) mitten ins Herz der Hansestadt. Vom Osten empfielt sich die A 24.Unterbringung: Die Elbmetropole bietet eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack und Geldbeutel. Einen »Stadtzuschlag« muß man für Hamburg natürlich allemal einkalkulieren. Wer es ganz nobel liebt, steigt im Hotel Vier Jahreszeiten ab (DZ ab 456 Mark; Neuer Jungfernsteg 9-14, Telefon 040/34940). Gut, preiswert und vor allem zentral ist man im Hotel Pacific (DZ ab 100 Mark); Neuer Pferdemarkt 30-31, Telefon 040/4395095 untergebracht. Alternativen sind Privatquartiere oder Jugendherbergen (Alfred-Wegener-Weg 5, 040/313488 und Rennbahnstraße 100, Telefon 040/6511671 und bei längeren Aufenthalten die Mitwohnzentrale, Telefon 040/4206619. Im Sommer kann man sogar zelten: Campingplatz City Camp, Kieler Straße 650, Telefon 040/5704498. Zwei Personen mit Zelt und Motorrad zahlen dort 25 Mark.Motorradtreffen: Der wohl bekannteste Motorradtreff ist das Sternschanzentreffen, an besagter Sternschanze, nördlich von St. Pauli. Der nahe Fernsehturm liefert eine gute Orientierungshilfe. Ganzjährig an jedem dritten Sonntag vormittag findet dieses Treffen statt. Kommen im Sommer 800 bis 1000 Biker, sind es winters vielleicht gerade noch 50 Eisheilige, die sich hier zum Klönen treffen.Der Treff am Fähranleger Lühebrücke bei Borstel ist leicht zu finden, wenn man sich in Hamburg durch den Hafen auf die südliche Elbseite schlägt und dann ab Finkenwerder immer dem Elbdeich durch das Alte Land nach Nordwesten Richtung Stade folgt.Norderelbisch im Osten, Richtung Geesthacht, liegt das Zollenspieker Fährhaus an der Elbfähre Zollenspieker-Hopte. Hier ist auch unter der Woche meist was los. Gelegentlich verlagert sich dieses Motorradtreffen um einige Deichkurven weiter nach vorn.Über die zahlreichen, oft marken- und typenorientierten Stammtische orientiert man sich, wegen der mittelfristigen Ortswechsel, besser über die regionale Motorradpresse (die Zeitschriften liegen in den meisten Motorradgeschäften aus).Gastronomie und Vergnügen: Altona und St. Pauli sind die Viertel, in denen sich das nächtliche Freizeitvergnügen auch jenseits der Reeperbahn ballt. Hier kann man preiswert und oft in nettem Umfeld, im Sommer zumeist auch draußen, speisen. Warum es den Binnenländer in Arbeiter-Hafenkneipen wie »Zum Trucker« oder der berühmten »Oberhafenkantine« an der Stockmeyerstraße, zwischen Oberhafenbrücke Kais und Lagerhallen, beim Labskaus oder Sauerfleisch so verdammt typisch hafenmäßig anmutet, läßt sich wohl kaum rational er- oder begründen. Deshalb hilft nur eins: ausprobieren. Das weltverbundene »Seehafenfeeling« stellt sich zwischen Ostern und Ende September in der »Strandperle« am Schulberg am leichtesten ein.Info & Literatur: Tourist Information am Hafen (zwischen Brücke 4 und 5 der Landungsbrücken, Telefon 040/30051203); als Kurzinfo und zum Kennenlernen hat sich Jörg Albrechts Marco Polo-Reiseführer Hamburg für 9,80 Mark bestens bewährt.Motorradadressen: Auto- Motorrad & Metallselbsthilfe Pfiffigunde; Hohenesch 70, 22765 Hamburg, Telefon 040/3902578, Motorradselbsthilfegruppe Rote Flora; Schulterblatt 71, 20357 Hamburg, (kein Telefon.)Riders Room; Thadenstraße 4, 22767 Hamburg, 040/4308836
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