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AnreiseDiverse Airlines – beispielsweise British Airways, Korean Air und Japan Airlines – bieten Flüge von Deutschland nach Chitose an, dem größten Flughafen von Hokkaido in der Nähe der Inselhauptstadt Sapporo an. Die meisten Flüge gehen über Tokio, Osaka oder Seoul. Innerhalb Japans gibt es diverse Fährverbindungen von fast allen größeren Häfen nach Hokkaido, die eine Mitnahme des Fahrzeugs ermöglichen. Von Mai bis September verkehren sogar Fähren von Russland aus. Und man kann Hokkaido von der Hauptinsel aus mit dem Zug erreichen – durch den längsten Tunnel der Welt, der von Aomori nach Hakodate im Südwesten Hokkaidos führt.ReisezeitAuf Hokkaido herrschen lange und sehr kalte Winter. Daher ist die Zeit zwischen April und September am besten zum Motorradfahren geeignet. Der September kann teilweise schon recht kühl sein, doch dafür entschädigen die prächtigen Farben des Herbstes. ÜbernachtenAuf Hokkaido gibt sehr viele Campingplätze, die teilweise sogar kostenlos oder zumindest sehr günstig sind. Eine preiswerte Alternative sind die im Text erwähnten »Riders Houses«, in denen man für etwa sieben bis zehn Euro pro Person übernachten kann. Die Unterkunft ist oftmals sehr einfach, und in der Regel muss man sich mit mehreren Gästen ein Zimmer teilen. Wer Hotels bevorzugt, findet auf Hokkaido genügend Auswahl. Pro Nacht müssen dafür ab etwa 50 bis 70 Euro pro Person gerechnet werden. Das MotorradEs besteht die Möglichkeit, in Sapporo diverse Motorräder zu mieten. Wer nicht japanisch spricht, versucht es am besten über die dortige Touristeninformation. Wer mehr Zeit hat, sollte sich überlegen, ein Motorrad zu kaufen und es nach der Reise wieder zu verkaufen. In Tokio und Osaka finden sich unzählige Motorradgeschäfte. Ein brauchbares Motorrad ist oft schon ab 1500 bis 2000 Euro zu bekommen. Man sollte allerdings gleich beim Kauf einen Rückkaufpreis aushandeln. Nicht vergessen: In Japan herrschen neben Linksverkehr rigorose Geschwindigkeitsbeschränkungen, die sehr oft und streng kontrolliert werden. Viele Infos für Motorradfahrer finden sich auf folgender, sehr gut gemachten Seite: http://www.lewkiw.com/html/mc2.html LiteraturDie englischsprachige Japan-Ausgabe von Lonely-Planet für 24,90 Euro (ISBN 0864426933) setzt wie in fast allen Ländern den Standard. Eine sehr guter deutschsprachiger Führer isr »Japan« aus dem Stefan-Loose-Verlag für 25,95 Euro (ISBN 3-7701-6108-1). Ohne gute Straßenkarte ist man in Japan aufgeschmissen. Für Hokkaido eignet sich am besten die »Touring Map 1«. Trotz den englischen Titels ist diese Karte in Japanisch gehalten (Ausnahme: einige Ortsnamen). Dafür sind die landschaftlich schönsten Routen extra markiert. Es gibt aber auch englischsprachige Straßenkarten für Japan. Beide Varianten sind in Japan, aber auch in Deutschland in allen größeren Buchhandlungen erhältlich.Infos: Die »Japan National Tourist Organisation« verfügt über eine mehrsprachige und sehr informative Website:http://www.jnto.go.jp/. Allgemeine Informationen, wie man am besten nach Hokkaido kommt, findet man unter http://www.skijapanguide.com/2002/travel/travel-hokkaido-transportguide.html. Zeitaufwand: zehn TageStreckenlänge 1500 KIlometer
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