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Im und um das Rothaargebirge versammeln sich die feinsten Straßen Nordrhein-Westfalens, die an sommerlichen Tagen jede Menge Fahrspaß garantieren. Es müssen ja nicht immer die Alpen sein.

AnreiseNördlich des Sauerlandes verläuft die A44 von Kassel nach Dortmund, und man gelangt von praktisch jeder Ausfahrt auf einer in südlicher Richtung führenden Strecke in die Berge. Die A45 zieht sich dagegen mitten durch das Sauerland. Wer hier beispielweise bei Siegen die Bahn verlässt, befindet sich schnell auf den tollen Strecken im Roothaargebirge. ReisezeitDer Frühling beginnt in den höheren Lagen etwa drei bis vier Wochen später als zum Beispiel im milden Rheinland. Spätestens ab Ende Mai sollte einer Tour durch die höheren Lagen des Sauerlands nichts mehr im Wege stehen. UnterkunftVom einfachen Campingplatz für sieben Euro bis zum Fünf-Sterne-Hotel ist alles zu haben. Das weitaus größte Angebot stellen private Pensionen und Gasthäuser. Außerhalb der Hochsaison ist die spontane Zimmersuche unproblematisch. Reservieren empfiehlt sich lediglich im Hochsommer oder an Wochenenden wie Ostern oder Pfingsten. Infos: Touristikzentrale Hochsauerland in Brilon, Telefon 02961/943229, Internet: www.sauerland-touristik.de.SehenswertDie Attahöhle in Attendorn verbirgt wohl die größte Überraschung im Sauerland: eine Tropfsteinhöhle mit bis zu vier Meter große Stalakmiten und Stalaktiten.Einzigartig sind die vier Bruchhauser Steine, von denen der höchste 87 Meter aufragt. Dabei handelt es sich um Überreste uralter Vulkane, deren hartes Lavagestein über Millionen Jahre der Erosion standgehalten hat. Schiefer ist im Sauerland noch immer ein beliebtes Material, um die Wetterseite der Häuser vor den Unbilden der Natur zu schützen. Wer mehr über das graue Material erfahren möchte, besucht am besten das Schiefermuseum in Holthausen. Von dort ist es nicht mehr weit zum Kahlen Asten, dem mit 841 Meter höchsten anfahrbaren Punkt im Sauerland. Rund um den Gipfel breitet sich eine seltene Hochheidelandschaft aus, die an Skandinavien erinnert.LiteraturGut geeignet für verschieden Rundfahrten ist der Motorrad-Tourenführer »Sauerland« aus dem Highlights-Verlag, der zehn Tagestouren beschreibt und elf Euro kostet. Wer lieber nach Roadbook fährt, kann bei der Touristikzentrale in Brilon (siehe oben) das Sauerland-Roadbook mit vier Rundfahrten bestellen. Etwas in die Jahre gekommen ist der HB-Bildatlas Sauerland für 8,50 Euro, der sich trotzdem gut zur Vorbereitung einer Tour eignet. Schöne Landschaftsbilder gibt es in dem Buch »Rothaarsteig«, das im Tecklenborg-Verlag erschienen ist und 20 Euro kostet. Für Rundfahrten durchs Hochsauerland empfiehlt sich die Generalkarte Blatt 4 im Maßstab 1:200000. Gefahrene Strecke: etwa 500 KilometerZeitaufwand: zwei Tage
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