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Anfang Juni vertreibt der Frühling mit aller Macht den schottischen Winter. Lange Tage, leere Straßen und ein kunterbunter Farbencocktail setzen die Akzente bei einer Tour entlang der winzigen Single Track Roads.

AnreiseAlle Wege führen über die Nordsee. Die beste Anreise bietet DFDS Seaways mit der Nachtfähre von Amsterdam nach Newcastle. Von dort sind es kaum zwei Stunden bis Schottland. Tickets für die einfache Fahrt kosten in der Vorsaison bis Mitte Juni pro Person und Motorrad ab 157 Mark. Alternativ dazu schippert P&O Northsea Ferries von Rotterdam und Zeebrügge nach Hull. Dafür sind einfach ab 169 Mark zu zahlen. Wer lden langen Weg durch England nicht scheut, findet in Calais zahlreiche Fähren, die ihn in ein bis drei Stunden und ab 110 Mark über den Ärmelkanal bringen. ReisezeitSchottlands Klima wird vom Golfstrom und somit vom Meer bestimmt. Mäßig warme Sommer und milde Winter sind die Folge (Tagesmaxima Edinburgh im Juli 18 Grad, im Januar fünf Grad plus). An der Westküste regnet es über 2000 mm pro Jahr, an der Ostküste etwa 750 mm. Trotzdem sind längere Schlechtwetterperioden selten, viel häufiger ist das typische Küstenwetter mit einem Mix von Schauern und Wolken. ÜbernachtenIn Schottland finden sich zahlreiche, oft einfach ausgestattete Campingplätze. Die Preise liegen bei 15 bis 30 Mark pro Nacht und Person Besonders in den Sommermonaten bieten viele schottische Familien Bed&Breakfast (B&B) an. Die Preise liegen zwischen 45 und 120 Mark pro Person. Selbst in abgelegen Gebieten weisen Schilder auf B&Bs hin. Über´s Land verteilt gibt es etwa 80 Jugendherbergen, die in drei Kategorien von einfach bis sehr gut eingeteilt sind. Daneben offerieren noch zahlreiche Gasthöfe und Hotels Unterschlupf für die Nacht. LiteraturAus der Menge von Schottlandreiseführern halten wir die Bände aus den Verlagen Velbinger (46 Mark), Michael Müller (39,80 Mark), Reise Know-How (39,80 Mark) und Iwanowski (39,80 Mark) für empfehlenswert. Zur Einstimmung eignen sich der APA-Guide für 39,80 Mark sowie GEO-Spezial und ADAC Reisemagazin für je 14,80 Mark.Eine gute Landkarte kommt von Michelin, Blatt 401 im Maßstab 1:400 000 für 14,80 Mark. Gefahrene Strecke: etwa 3000 KilometerZeitaufwand: drei Wochen
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