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Der Verlauf des Rheins zwischen Köln und Bingen zählt zu den landschaftlichen Höhepunkten Deutschlands. Wer hier im Spätherbst fährt, hat fast alle Burgen und Strecken für sich allein.

ANREISE: Verkehrstechnisch ist eine Reise zum und am Rhein entlang kein Problem. Zwei Bundesstraßen folgen dem Fluss, auf den Höhen von Hunsrück und Eifel verläuft die A61, parallel dazu auf der rechten Rheinseite die A3. Zahlreiche Stichstraßen verbinden die Autobahnen mit dem Rheintal, so dass der Ein- oder Ausstieg praktisch überall nach Lust und Laune möglich ist.UNTERKUNFT:Vom Campingplatz für elf Mark pro Nacht bis zum Fünf-Sterne-Hotel oder einer zünftigen Übernachtung in einer Burg für 400 Mark ist am Rhein alles zu haben. In den meisten Orten gibt es zahlreiche Privatpensionen. Lediglich zur Hauptreisezeit im Sommer kann die Zimmersuche etwas länger dauern. Im Herbst dagegen findet man problemlos ein Zimmer für die Nacht. Fast jeder Ort hat ein Fremdenverkehrsbüro, bei dem auch Zimmernachweise erhältlich sind. Weitere Infos: Rhein Touristik, Heerstraße 86, 56329 St. Goar, Telefon 06741/1300; Landesverkehrsverband Rheinland, Rheinallee 69, 53173 Bonn, Telefon 0228/36221; Fremdenverkehrsverband Rheinland-Pfalz, Löhrstraße 103, 56068 Koblenz, Telefon 0261/915200; Köln-Tourismus, Unter Fettenhennen 19, 50667 Köln, Telefon 0221/2213345. Oder im Internet unter www.Rheinland-Pfalz-info.de sowie unter www.TalderLoreley.deSEHENSWERT:Neben der eindrucksvollen Landschaft des Rheintals, die sich am schönsten zwischen Koblenz und Bingen präsentiert, locken vor allem die Weinorte und Burgen zur Erkundung. Zum Aufwärmen in Köln empfiehlt sich die Besteigung des 157 Meter hohen Doms. Der Rundblick von der Aussichtsplattform ist gewaltig. Vom östlichen Ufer in Köln-Deutz hat man die schönste Aussicht auf das Kölner Stadtpanorama.Die weltberühmten Rhein-Wein-Orte lohnen allemal einen Besuch. Besonders schön sind Linz, Boppard, Oberwesel und Bacharach. Bei schönem Wetter lohnt sich in Boppard die Fahrt mit der Sesselbahn zum »Vierseenblick«. Die vier vermeintlichen Seen entpuppen sich vom Aussichtspunkt als vier Abschnitte der weiten Rheinschleifen. Von St.Goarshausen geht es hinauf zur Loreley. Zwischen Koblenz und Bingen kann man 31 mittelalterliche Burgen zählen, von denen sich viele besichtigt lassen; einige bieten sogar Übernachtungen an, und hin und wieder werden Burgfestspiele veranstaltet. Infos dazu bei den Fremdenverkehrsämtern.LITERATUR: Zu kaum einem anderen Reiseziel in Deutschland findet man so viele Bücher wie über den Rhein. Zur Einstimmung empfiehlt sich der APA-Guide Rhein, 44,80 Mark. Für unterwegs bietet sich »Der Rhein von Mainz bis Koblenz« aus dem Artemis-Verlag an. Der HB-Bildatlas »Rhein und Ruhr« für 16,80 Mark informiert recht ausführlich über diese Region. Burgenfans sollten zudem einen Blick in den HB-Bildatlas »Burgen am Rhein« werfen, ebenfalls für 16,80 Mark.Großblatt Nr. 4 von der Marco Polo Generalkarte im Maßstab von 1:200000 ist für eine Tour entlang am Rhein eine sehr gute Wahl.Fahrstrecke etwa 500 Kilometer, Zeitaufwand zwei bis drei Tage
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