Infos

Eine Tour entlang der Loire gleich fast schon einem Ausflug in die Vergangenheit. An kaum einen anderen Ort finden sich so viele Burgen und Schlösser. Weinfans und Gourmets kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten.

Anreise: Wer der beschriebenen Strecke folgen möchte, fährt entweder von Metz über Chalons und Troyes oder von Mülhausen über Dijon und Auxerre bis nach Orléans. Da es nach Orléans keine direkte Autobahnverbindung gibt, müssen bei beiden Anreisevarianten diverse Landstraßenkilometer in Kauf genommen werden. Besser also, man nimmt sich ein paar Tage mehr Zeit und reist gemütlich durch das Burgund in Richtung Orléans.Reisezeit: Das Tal der Loire ist ein beliebtes Reiseziel; daher sollte man die Ferienzeit zwischen Juli und August meiden. Etwas ruhiger geht’s in der Vorsaison (Mai/Juni) sowie im Herbst zu. Dann findet man auch ohne Reservierung ein Zimmer. Mit Regen und Wind muss an der Loire allerdings zu jeder Jahreszeit gerechnet werden.Unterkunft: Das Angebot an Hotels und Pensionen in allen Preisklassen ist riesig. Drei Vorschläge: Das »Hôtel du Grand St-Michel«, 41250 Chambord, Telefon 0033/(0)254203131, liegt direkt neben dem Chateaux Chambord und darf sich zu den Häusern der gehobeneren Kategorie zählen, obwohl ein Doppelzimmer »nur« mit zirka 120 Mark zu Buche schlägt. Die gepflegte Atmosphäre, die rustikalen Zimmer mit ihrem klassisch noblen Flair und ein überdurchschnittlich gutes Restaurant machen es zu einem unvergesslichen Erlebnis in Sachen französischer Lebensart.Knapp 100 Mark verlangt das Hôtel de Londrès, 48, rue d´Orleans, 49400 Saumur, Telefon 0033/(0)241512398, für ein Doppelzimmer mit Frühstück. Auch wenn es sich keinesfalls um einen Luxusherberge handelt, besticht das Hotel doch durch seinen gemütlichen Charme und seinen erstklassigen Service.Das »L´Hostel du Roy« in der 9, rue du Docteur Bretonneau, 37150 Chenonceaux, Telefon 0033(0)247239017, gehört mit zirka 90 Mark für ein Doppelzimmer mit Frühstück zu den preisgünstigen Untzerkünften im Osten der Region.Information: Wer sich vorab über die Schlösser der Loire informieren will, findet im Internet die englischsprachige Seite www.univ-orleans.fr/ENVIRONS/chateaux/indexGB.html. Unter dem Stichwort »Loire« öffnet sich eine Seite, die sich an den Weinkenner richtet. Das Maison de la France, Westendstraße 47, 60325 Frankfurt, hält weitere Infos und Broschüren bereit. Telefon 069/7560830; Fax 069/752187.Literatur: Äußerst umfassend ist das Werk von Nicolas und Alo Miller »Das Tal der Loire« aus dem Rump-Verlag für 36,80 Mark. Gute Infos für Selbstfahrer, praktische Karten und Bildtafeln machen aus diesem Werk einen prima Reisebegleiter. Eine preisgünstige Alternative ist das DuMont-Reisetaschenbuch »Loire« für 19,80 Mark – ideal für den Tankrucksack. Wer nach seinem Trip entlang der Loire noch bis zur Atlantikküste oder in die Pyrenäen fahren will, greift zu »Frankreich, Atlantikküste, Loire« für 44 Mark aus dem Felbinger-Verlag. Für frankophile Motorradler lohnen sich besonders die beiden Frankreich-Bände aus der Edition UNTERWEGS für je 29,80 Mark. Band 1 behandelt in sechs ausführlichen Geschichten den Norden des Landes, Band 2 widmet sich mit sechs ebenfalls Motorrad gerechten Reisereportagen dem Süden. Beide Werke nennen Unterkünfte sowie Streckentipps und verfügen über ein Wörterbuch zu den Themen Gastronomie und Panne. Erhältlich im MOTORRAD-Shop, Telefon 0711/182-2424, oder im gut sortierten Buchhandel.Als Übersichtskarte empfiehlt sich »Frankreich« von Marco Polo im Maßstab von 1:750000 für 14,90 Mark. Zum Fahren eignen sich besonders die hervorragenden Karten aus dem Hause Michelin im Maßstab von 1:200000, die pro Blatt 14,80 Mark kosten. Zeitaufwand: zwei TageGefahrene Strecke: 400 Kilometer
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