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Keine Frage, die Kanarischen Inseln sind eine ideales Terrain für die Flucht vor dem Winter. Und wer sich per Enduro aufmacht, die Inseln zu erkunden, entdeckt auf zumeist abenteuerlichen Wegen spannende Landschaften.

Anreise: Von fast allen deutschen Flughäfen kann man per Charterflug nach Fuerteventura und Lanzarote aufbrechen. Tickets gibt´s ab etwa 600 Mark, Sonderangebote schon ab 400 Mark. Wer viel Zeit hat und mit dem eigenen Bike anreisen will, kann einmal pro Woche mit der Trasmediterránea-Fähre vom spanischen Cadiz zu den Kanarischen Inseln übersetzen. Infos in den meisten Reisebüros oder direkt bei DER Traffic, Emil von Behring Straße 6, 60439 Frankfurt, Telelon 069/9588 5800, Fax 069/95885822. Zwischen den einzelnen Inseln verkehren Autofähren, Infos vor Ort oder ebenfalls bei DER Traffic.Reisezeit: Fuerteventura und Lanzarote sind die sonnigsten Inseln des kanarischen Archipels. Winter und Frühling sind die perfekten Jahreszeiten zum Motorradfahren. Tagsüber ist es 20 bis 24 Grad warm, nachts kaum kälter als 15 Grad.Übernachten: Unterkünfte für Individualtouristen sind leider Mangelware. Wer sich die nervige Zimmersuche ersparen möchte, sollte gleich ein Pauschalangebot mit Flug und Übernachtung buchen. Günstige Offerten gibt´s in jedem Reisbüro. Trotzdem noch zwei Tipps für Fuerte: Konrad Hummel vermietet in der Casa Carabella in Corralejo schöne Appartments für zwei Personen ab 480 Mark pro Woche. Infos bei Konrad Hummel, Calle Anzuelo 33, 35660 Corralejo/Fuerteventura, Telefon und Fax 0034/928/53 53 57. Im Süden der Insel: Pension Maxorata, Calle Maxorata 22, Morro Jable, Telefon 0034/928/54 04 74. Doppelzimmer ab 45 Mark. Spanisches Fremdenverkehrsamt, Kurfürstendamm 180, 10707 Berlin, Telefon 030/882 6543, Fax 030/882 6661. Im Internet: www.cabildofuer.es und www.cistia.es/cabildo-lanzarote. Mietmotorräder: Der »Mal Fun Club« in Corralejo vermietet Suzuki DR 350 mit Kick- oder E-Starter, Kawasaki KLE 500 und KLR 650. Man sieht den Bikes die vielen Pistenkilometer an. Trotzdem ist der technische Zustand einwandfrei. Eine DR 350 kostet pro Woche 350 Mark, eine KLE 420 Mark und eine KLR gibt´s für 390 Mark (alle Preise inklusive Versicherung). Für die oftmals rauen Pisten ist die Suzuki das ideale Gefährt. Infos bei Mal Fun Club, Av. General Franco 50, 35660 Corralejo, Telefon und Fax 0034/928/53 51 52.Die Strecken: Beide Inseln verfügen über gut ausgebaute Asphaltstraßen, die nicht selten mit spaßigen Kurvenfolgen überraschen. Auf Fuerte gibt es zudem ein dichtes Netz meist unbeschilderter Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Am besten Zeit lassen und die zahlreichen Wege einfach ausprobieren. Achtung: In den Schutzgebieten, die man nicht immer sofort als solche erkennt, herrscht natürlich Fahrverbot. Deshalb vorher im Mal Fun Club informieren. Auf Lanzarote sind entsprechende Pisten leider Mangelware.Literatur: Handlich und informativ sind die entsprechenden Reisetaschenbücher aus dem DuMont-Verlag für jeweils 19,80 Mark. Allerdings helfen sie bei der Suche nach Unterkünften kaum weiter. Detaillierter sind die Reisehandbücher »Fuerteventura« aus dem Peter Meyer-Verlag für 32,80 Mark sowie »Lanzarote« aus dem Michael Müller-Verlag für 36,80 Mark. Als Landkarte empfiehlt sich die Generalkarte Gran Canaria/Fuerteventura/Lanzarote im Maßstab von 1:150000 für 12,80 Mark. Die Pisten sind jedoch oft nur unvollständig eingetragen. Wer Fuerteventura wirklich abseits aller Hauptstrecken erkunden will, nimmt die nur vor Ort erhältliche topografische Karte von Rai Mundo im Maßstab von 1:100000.Zeitaufwand: 10 TageGefahrene Strecke: etwa 1200 Kilometer
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