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Eine Motorradtour durch die Walliser Alpen ermöglicht fahrerisch wie landschaftlich Genüsse der High-End-Klasse. Auch wenn viele Täler als Sackgassen enden - die Route entschädigt mit einer genialen Pässe-Kombination.

Anreise: Wer aus dem Nordwesten Deutschlands kommt, reist am schnellsten über Basel und Bern in die Westschweiz und fährt dann entweder am Thuner und Brienzer See entlang in Richtung Grimselpass oder ab Bern in Richtung Genfer See und beginnt die Tour von Westen her. Anreisende von Osten fahren am besten über Chur und den Oberalppass und starten am Pässe-Viereck in Andermatt. Reisezeit: Diese Hochalpen-Tour ist maximal von Mai bis Oktober möglich, davor und danach sind die Pässe geschlossen. Komfortablere Temperaturen sind allerdings eher zwischen Juni und September zu erwarten. In den Übergangszeiten liefern Fremdenverkehrsämter und ADAC Auskunft über den Straßenzustand (siehe Informationen). Warme und wetterfeste Kleidung sollte bei einer Alpentour immer an Bord sein, da auch im Sommer Wetterumschwünge die Temperaturen rapide fallen lassen können. Unterkunft: Die geeignetsten Unterkünfte finden sich meist in kleinen Gasthöfen an den Pass-Straßen und auf den Passhöhen. Sie verwöhnen zwar nicht mit besonderem Komfort, aber dafür mit optimalen Startbedingungen für Kurvenvergnügen auf leeren Straßen zwischen den Viertausendern. Auf dem Simplon und dem Großen St. Bernard sind sogar noch die alten Hospize in Betrieb. Rund 50 Schweizer Franken muss im Schnitt für ein Zimmer mit Frühstück einkalkuliert werden. Auf ähnlichem Niveau bewegen sich auch die Zimmerpreise in den Tälern. Im Goms sowie im französischen Teil des unteren Wallis gibt es als besonderes Schamkerl stilvolle Walliser Holzhäuser zu mieten. Näheres in den Touristik-Büros vor Ort oder der Zentrale in Frankfurt (siehe Informationen). Informationen: Adressen und weiterführende Kontakte zu den einzelnen Walliser Orten, von denen die meisten über eigene Fremdenverkehrsämter verfügen, bietet das deutsche Büro von Schweiz Tourismus, Kaiserstraße. 23, 60311 Frankfurt/M, Telefon 069/25 60 01-60, Fax -10. Die französische Amtssprache im westlichen Teil des Wallis muss nicht abschrecken, da in fast allen Touristikbüros auch ein wenig Deutsch gesprochen wird. Literatur: Reiseführer ausschließlich über das Wallis gibt es nicht. Erste Informationen und Adressen bietet der kleine Polyglott »Westschweiz, Wallis« für 9,80. Mark, Hintergründe und Bilder dagegen der Apa Guide »Schweiz« für 44 Mark. Anregungen motorradspezifischer Natur liefern die beiden »Alpen«-Bände der Edition Unterwegs, die viele tolle Strecken im gesamten Alpenraum vorschlagen und auch Teile dieser Tour streifen. Gibt`s für je 29,80 Mark im Buchhandel, dem MOTORRAD-Shop oder beim Spezialversand unter Telefon 0711/182-1229. Die übliche Schweiz-Karte im Maßstab 1:301.000 genügt für diese Tour.Gefahrene Strecke: zirka 500 KilometerZeitaufwand: etwa drei Tage
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