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Im Zentrum des Aostatals, das im Westen vom Mont Blanc-Massiv, im Norden von den Walliser Alpen und im Süden von den Grajischen Alpen begrenzt wird, befindet sich der Nationalpark Gran Paradiso. Die vielen Stichstraßen in den Park sind vom Feinsten - und dort, wo sie enden, beginnen spannende Wanderwege.

Anreise: Am schnellsten gelangt man in die norditalienische, autonome Region Aostatal (Regione Autonoma della Valle d´Aoste), wenn man die vignettenplichtige Schweizer Autobahn (50 Mark) von Basel via Montreux bis nach Martigny unter die Räder nimmt und dann den Colle del Gran San Bernardo passiert. Der Weg hinunter führt direkt nach Aosta, der Hauptstadt der Region. Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich dagegen die »Abkürzung« durch den Tunnel.Reisezeit: Die meisten Alpenpässe können in der Regel ab Juni befahren werden. Infos über den Zustand von fast allen Pässen sind im Internet unter www.1a-internetfocus.com/de/bi00013.htm zu finden. Wandertouren empfehlen sich in den Alpen dagegen erst ab Juli. Zusätzlich gilt für Italien: In der Feriensaison von Mitte Juli bis Mitte August sind vielerorts sämtliche Hotels und Pensionen restlos ausgebucht. Dann sind auch die Straßen und Wanderwege übervoll. Die beste Reisezeit sind die ersten beiden Wochen im Juli sowie der Zeitraum ab dem 20. August (Ferienende) bis Mitte September.Übernachten: Das Aostatal ist touristisch nicht ganz so gut erschlossen wie die meisten anderen Alpen-Regionen. In jedem größeren Ort finden sich jedoch Hotels und Pensionen ab zirka 40 Mark pro Person und Nacht. Kein Mangel an Unterkünften herrscht auch in den großen Seitentälern Valtournenche und Val d´Ayas. In Pont am Ende des Valsavarenche - dem Ausgangspunkt für Wanderungen zum Gran Paradiso - findet sich dagegen nur ein Campingplatz sowie das »Hotel Gran Paradiso«, in dem eine Nacht pro Person inklusive Frühstück zirka 70 Mark kostet (Telefon 0039/0165/95454). Im Valle di Loccana lohnt sich das Schloss ähnliche »Albergio Ciarfodron« in Ceresole Reale. Pro Person sind dort zirka 35 Mark für eine Nacht in einem der urigen Zimmer zu bezahlen. Am Ende des Tales bietet sich am Colle del Nivole die Möglichkeit, ab zirka 20 Mark im Schlafsaal der rustikalen Berghütte »Savoia« zu nächtigen. Entsprechende Hütten sind in der Ferienzeit allerdings nahezu ausgebucht.Literatur: Einen speziellen Aosta-Reiseführer gibt es derzeit nicht. Dagegen sei Wanderen (und auch Motorradfdahrern) das Buch »Die Höhenwege des Aostatals« für 28,80 Mark empfohlen. Das Werk informiert ausführlich über die gesamte Region, über deren Höhenwanderwege sowie über Ausrüstungsfragen und Gefahren beim Wandern. Für eine Tour ins Aostatal empfiehlt sich Blatt 1 der Generalkarte von Marco Polo, 12,80 Mark, im Maßstab von 1:200000. Wer dort wandern will, sollte sich die Kompass-Karte »Gran Paradise/Valle d´Aosta« für 12,80 Mark im Maßstab von 1:50000 im Fachhandel besorgen.Zeitaufwand drei TageGefahrene Strecke 500 Kilometer
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