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Die Geschichte des Mittelalters live erleben. Viel besser als an der Lahn, geht das selten. Und meist einsame Straßen erlauben auch während der Fahrt so manchen Blick nach rechts oder links.

Anreise: Wer an der Quelle starten will, fährt auf der A 45 bis zur Abfahrt Wilnsdorf, südlich Siegen. Dann auf Landstraße über Rudersdorf, Gernsdorf und Hainchen bis zum Hotel Forsthaus Lahnquelle in Netphen-Lahnhof. Reisezeit: Da die Lahnquelle in über 600 Meter Höhe liegt, wird es deutlich später Frühjahr und entsprechend eher Herbst als an der Lahnmündung. Beste Biker- Bedingungen hat man also zwischen Mai und Oktober.Übernachten: Nach längerer Anreise ist das »Hotel Forsthaus Lahnquelle«, 57250 Netphen-Lahnhof, Telefon 0 27 37/2 41, für 60 Mark pro Nacht und Person ein guter Tip. Fährt man die beschriebene Tour nach, dann bietet sich für die Übernachtung oder auch einen längeren Aufenthalt das gemütliche Städtchen Nassau an. Im Hotel »Rüttgers«, Telefon 0 26 04/9 53 70, gibt es nette Zimmer ab 60 Mark pro Nacht und eine Garage für das Motorrad. So richtig urig und gemütlich wohnt es sich ab 48 Mark in der »Wildente«, Telefon 0 26 04/45 25. Hier ist man hier ein wenig unter sich, denn Chef Andreas Blossei ist ausgesprochener Motorradfan.Literatur:Für einen freiwilligen Unkostenbeitrag von fünf Mark erhält man bei der Tourismus und Marketing GmbH in Marburg umfangreiches Informationsmaterial für eine Reise entlang der Lahn, Telefon 0 64 21/9 91 20, Fax 0 64 21/99 12 12. Wer auf Geschichten rund ums berühmt-berüchtigete Wirtshaus an der Lahn, sprich auf Marburger Studentenpoesie der Jahrhunderte steht, der kann die zottigen Verse und Lieder im nicht jugendfreien Buch »Die Arschgeige«, (erschienen im Eichborn-Verlag, Frankfurt) nachlesen oder auch singen.Zeitaufwand: zwei bis drei TageGefahrene Kilometer: 400 Kilometer
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