Infos Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist eine Zusammenballung von elf kreisfreien Städten und vier Kreisen. Fünfeinhalb Millionen Menschen leben im Pott, bis zu dreieinhalb Tausend Einwohner konzentrieren sich auf einen Quadratkilometer in den Städten des Revierkerns. Kohleabbau und Stahlverarbeitung haben eine unvergleichliche Industrielandschaft geprägt. Aus vielen der stillgelegten Hochöfen, Zechen und Kokereien sind mittlerweile einzigartige Kulturlandschaften entstanden. Aber auch das klassische Ruhrgebiet exisitiert noch.

Sehenswürdigkeiten:Aspekte der Technikgeschichte, aber auch von Arbeit und Leben auf einem Binnenschiff vermittelt das »Museum der Deutschen Binnenschiffahrt« , Apostelstr. 84, 47119 Duisburg, Telefon 0203/80889-0. Informationen über die diversen Industriedenkmale wie Bergwerke oder Ziegeleien erteilen »Westfälisches Industriemuseum«, Zentrale: Zeche Zollern II/IV, Grubenweg 5, 44388 Dortmund, Telefon 0231/69610, und »Rheinisches Industriemuseum«, Hansastraße 18, 46049 Oberhausen Telefon 0208/8579-0. Einen wahrhaft tiefen Einblick in die Welt der Stollen bietet das »Deutsche Bergbau-Museum«, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Telefon 0234/58770. Die beinahe künstlerisch-filigrane Stahlkonstruktion des »Alten Schiffshebewerks Henrichenburg« bestaunte schon Kaiser Wilhelm II 1899 bei der Einweihung als »technisches Wunderwerk«, Am Hebewerk 2, 45731 Waltrop, Telefon 02363/9707-0.Den »Weg des Eisens« auf all seinen technischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Pfaden kann man im Industriemuseum Henrichshütte verfolgen, Werkstraße 25, 45527 Hattingen, Telefon 02324/92470. Einen phantastischen Blick über den Pott gepaart mit einem außergewöhnlichen Raumerlebnis bietet der »Gasometer Oberhausen«, mit 117,5 Meter Höhe die höchste Ausstellungshalle Europas. Essener Straße 3, 46047 Oberhausen, Telefon 0208/85037-33. Fast vergessene alte Handwerkstraditionen werden in den Fachwerkhäusern des »Westfälischen Freilichtmuseums Hagen« demonstriert, Mäckingerbach, 58091 Hagen, Telefon 02331/780744. Unterkunft:Hotels und Gästehäuser gibt es im Ruhrgebiet natürlich reichlich, die Preise sind städtisch, aber nicht überzogen. Nahezu jede größere Stadt hat auch eine Jugendherberge, und es gibt Zeltplätze - einige direkt an der Ruhr. Wir haben in folgenden Hotelsgute Erfahrungen gemacht (die Preise gelten für Doppelzimmer mit Frühstück):Hotel-Restaurant »Taverne im Deutschen Haus«, Fabrikstraße 27, 47119 Duisburg-Ruhrort, Telefon/Fax 0203/85703, 120 Mark.Hotel »Kolbinghaus«, Maximilian-Kolbe-Straße 14, 44793 Bochum, Telefon 0234/13089, ab 76 Mark (mit Dusche/WC: 105 Mark).Hotel »Westfälischer Hof«, Bahnhofstraße 7, 45525 Hattingen, Telefon 02324/23560, 120 Mark.Organisierte Touren:Unter dem Motto »Komm inne Pötte!« bietet die Karawanne, Telefon und Fax 0203/787300, seit kurzem eine zweitägige geführte Motorrad-Tour durch »altes« und »neues« Ruhrgebiet. Preis: 320 Mark inklusiv Übernachtung und Eintrittspreisen.Infos:Kommunalverband Ruhrgebiet, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 10 32 64, 45032 Essen, Telefon 0201/2069-0. Dort kann unter anderem die kostenlose und sehr lesenswerte Broschüre »1000 Feuer«, ein Kultur- und Reisemagazin, bestellt werden. Literatur:Knapp, informativ und reich bebildert ist das Special »Reisen Ruhrgebiet«, Falk-Verlag, 16,80 Mark. In bewährter Manier informiert auch Merian »Ruhrgebiet«, 14,80 Mark. Klasse Fotos und anschauliche Texten liefern Joachim Schumacher, Margarethe Lavier und Wolfgang Schulze in »Das Ruhrgebiet - Ein starkes Stück Deutschland im Bild«, Verlag Peter Pomp, 69,80 Mark. Karte: Genug Überblick bietet die »Aral Straßenkarte Ruhrgebiet«, Maßstab 1: 80 000, 9,80 Mark. Darüber hinaus helfen Stadtpläne, die es gesammelt als »Rhein Ruhr Städteatlas« beim Falk-Verlag für 29, 80 Mark gibt.
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