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Reisen in die GUS sind immer mit Risiken verbunden: Neben der unruhigen politischen Lage in Rußland erschweren im nahezu unerschlossenen Sibirien die großen Entfernungen eine Tour.

Anreise: Wer von Europa aus nach Sibirien will, kann entweder über den weiten Landweg anreisen oder sein Motorrad per Eisenbahn zum Beispiel nach Nowosibirsk transportieren lassen. Die Stuttgarter Spedition Militzer & Münch hat sich auf Transporte in die GUS, aber auch in die Nachbarstaaten spezialisiert und hilft vor Ort mit den Formalitäten. Infos unter 0711/136880, Fax 1368833. Für einen Flug mit Aeroflot müssen zum Beispiel nach Nowosibirsk rund 1200 Mark gezahlt werden.Dokumente: Die Visabestimmungen ändern sich ständig. Aktuelle Infos gibt es bei der Botschaft der GUS, Waldstraße 42, 53177 Bonn, Telefon 0228/312086. Um ein Visum zu erhalten, muß der Botschaft neben dem Paß und drei Lichtbildern eine Hotelreservierung beziehungsweise eine Einladung aus Rußland vorgelegt werden. TSA-Reisen aus Biberach hilft bei der Beschaffung von Visa und kümmert sich auch um Unterkünfte, Fähr- und Zugtickets. Infos unter 07351/373210, Fax 373211. Streckenzustand: Die Qualität der Straßen nimmt ab, je weiter östlich man kommt. Wer durch Sibirien bis an die Küste nach Wladiwostock reisen will, muß spätestens in Tschita in die Transsibirische Eisenbahn umsteigen, da die Piste entlang der Schienen nur im Winter befahrbar ist: Sobald es taut, versinkt der Weg im Schlamm. Das im Text beschriebene Teilstück entlang der Schienen zwischen Tynda und Bratsk - oder vom Westen kommend in entgegengesetzter Richtung - ist nur bedingt empfehlenswert - vor allem die Abschnitte im Gebirge sind äußerst schwer befahrbar. Die Strecke von Tynda bis zur Hafenstadt Magadan kann in der Regel auch im Sommer befahren werden. In Tynda besteht eventuell die Möglichkeit, ebenfalls per Bahn in westlicher oder östlicher Richtung weiterzureisen. In Magadan läßt sich mit Glück ein Flug nach Alaska arrangieren. Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor.Literatur: Das inzwischen in die Jahre gekommene GEO-Special »Rußland«, 14,80 Mark, ist noch immer eine lohnenswerte Lektüre. Extremreisende finden alle wichtigen Infos in »USSR - a Travel Survival Kit«. Im Buchhandel für XXXX Mark. Sehr genaue Karten des russischen Militärs gibt es in den Maßstäben ab 1:100000. Für 24 Mark pro Blatt erhältlich beim Expeditionsausrüster Därr in München, Telefon 089/282032, Fax 282525.
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