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Die Färöer, oft Zwischenstopp für Islandreisende, wären längst überlaufen, lägen sie nicht mitten im Atlantik. Doch die einzigartige Landschaft begeistert trotz des unbeständigen Wetters.

Anreise: Jeden Samstag von Ende Mai bis Ende August legt die Fähre Norröna der Smyril Line im dänischen Hanstholm ab und erreicht 37 Stunden später Tórshavn, die Haupstadt der Färöer. Für eine einfache Passage sind für eine Person ab 243 Mark und für das Motorrad ab 77 Mark zu zahlen. Die Rückfahrt nach Dänemark erfolgt jeweils freitags. Infos und Buchungen im Reisebüro oder direkt bei der Smyril Line, Telefon 040/3233300, Fax 040/32333060.Reisezeit: Eine Motorradtour kommt auf den Färöer-Inseln nur im Sommer in Frage. Allerdings liegen die Inseln oft im Würgegriff atlantischer Tiefdruckgebiete, und das Wetter kann innerhalb von Minuten von einem Extrem ins andere wechseln. Die Tagestemperaturen betragen im Durchschnitt 15 Grad, und zwischen Juni und Juli wird es nachts kaum dunkel.Übernachten: Auf den Färöer spielt der Tourismus keine große Rolle, und selbst die kleine Auswahl an Hotels, Privatunterkünften, Bed&Breakfast und Jugendherbergen reicht aus, um in der Hochsaison jedermann ein Dach über dem Kopf zu bieten. Freies Zelten ist erlaubt - absolut tabu sind aber Privatgrundstücke und alle landwirtschaftlich genutzten Wiesen.Literatur: Nur ein Reiseführer befaßt sich ausschließlich mit der Inselgruppe: der DuMont Landschaftsführer »Die Färöer« für XXXX Mark bietet neben ausführlichen Beschreibungen über Land und Leute viele nützliche Reisetips. In vielen Island-Führern ist den Färöer ein Kapitel gewidmet, zum Beispeil im »Island-Handbuch mit Färöer-Inseln« aus dem Konrad Stein-Verlag für 34,80 Mark. Landkarten: Topographischer Atlas Føroyar, 1:100000. Erhältlich in gut sortierten Buchhandlungen oder direkt vor Ort. Weitere Infos: Aldan Føroyar Tourist Information, Gongin, P.O. Box 118, FR-100 Tórshavn.Zeitaufwand: zehn Tagegefahrene Kilometer: 800
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