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Ein Trip auf die rauhen Lofoten ist eine feine Sache - wenn das Wetter mitspielt. Wer die weite Anfahrt in Kauf nimmt, endeckt jenseits des Polarkreises eine wildzerklüftete und nahezu menschenleere Fjord- und Berglandschaft.

Anreise: Bequem ist die Fährverbindung von Kiel nach Oslo, zirka 19 Stunden, je nach Kabine ab 338 Mark pro Person und Motorrad. 148 Mark kostet die Fähre vom dänischen Hirtshals nach Oslo, zirka acht bis neun Stunden. Von Oslo fährt man auf der E6 nach Bodø, von dort setzt man nach Moskenes auf die Lofoten über.Reisezeit: Die Mitternachtssonne kann man zwischen Ende Mai/Anfang Juni bis Mitte/Ende Juli genießen, je nach Aufenthaltsort. Der wärmste Monat ist der Juli. Warme Kleidung sollte man dennoch einpacken.Unterkunft: Campingplätze sind selten und oft karg ausgestattet. Eine Hütte (Hytter) kann man für zirka 40 bis 100 Mark mieten. Hotels sind rar und sehr teuer. Die Touristenzentralen der Orte informieren über Privatunterkünfte.Literatur: Sehr ausführlich ist der Reiseführer Lofoten/Vesterålen von DuMont, 19,80 Mark. Für Motorradfahrer empfehlenswert: »Skandinavien« von Josef Seits aus der Edition Unterwegs für 29,80 Mark. Im Buchhandel oder zu bestellen unter Telefon 0711/182-1229. Karte: Mittel-Norwegen im Maßstab 1:400000 von Kümmerly & Frey für 19,80 Mark.Zeitaufwandacht TageGefahrene Strecke450 Kilometer
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