Infos

Auch 24stündiges Durchpowern geht in der aktivsten Metropole Deutschlands nicht ohne ein paar Infos ab. Hier die Grundausstattung.

Mietmotorräder: Wer nicht per Motorrad anreist, kann Berlin beispielsweise auf einer Miet-Harley erleben. Harley-Davidson Motor Clothes, Lietzenburger Str. 90, 10719 Berlin (Nähe Kurfürstendamm), Telefon. 030/88249-15, Fax -16, hat vier Modelle zur Auswahl. Die Kaution von 2000 Mark entspricht der Höhe der Vollkasko-Selbstbeteiligung. 100 Kilometer sind frei pro Tag, 250 am Wochenende. Eine Sportster 883 kostet 140 Mark am Tag und 420 fürs Wochenende. Eine Super Glide ist für 180 Mark am Tag und 540 fürs Wochenende zu kriegen. Eine Wide Glide oder Softail Custom kostet 200 Mark, das Wochenende 590.Übernachten: Die Adressen von Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen vermittelt das Verkehrsamt Berlin im Europa-Center, Breitscheidplatz 10787 Berlin, Telefon 030/21234. Eine interessante Alternative bieten darüber hinaus Mitwohnzentralen. Sie vermitteln gegen eine Gebühr (meist zehn Prozent vom Mietpreis) Privatzimmer oder -wohnungen. Die Zeitspanne der Miete reicht von einem Tag bis hin zu mehreren Monaten. In den Stadtzeitungen oder -führern (siehe Literatur) findet sich eine ganze Palette von Adressen: Beispielsweise Berlin Visitor, Ludwigskirchstr. 9, 10719 Berlin, Tel. 030/8818462; Wohnwitz, Holsteinische Straße 55, 10717 Berlin, Telefon 030/8618222; MWZ, W. Eisenbach, Yorckstraße 52, 10965 Berlin, Telefon 030/1943-0.Literatur: Einen sehr guten Einblick vermittelt Anders Reisen Berlin, rororo, 18,90 Mark. Von den Mitarbeitern einer Stadtzeitung geschrieben, setzt es allerdings viel Leseengagement voraus. Als Führer durch die Stadt eignen sie die kurzen und präzisen Informationen aus Berlin/Potsdam, von Reise Know-How, 26,80 Mark, oder das DuMont-Taschenbuch Berlin für 19,80 Mark. Bei Szenekontakten hilft Der ÜBerliner Jugendszene-Stadtführer, Bebra-Verlag, 19,90 Mark, gekonnt auf die Sprünge. Über das aktuelle Programm vor Ort informieren die 14tägig erscheinenden Stadtzeitung Zitty und tip-Magazin an jedem Kiosk. Wer-wo-wie-was-wann: Kneipen ohne Touri-Beigeschmack finden sich rund um den Käthe-Kollwitz-Platz, Prenzlauer Berg. Kneipengegend mit Touri-Beigeschmack (und trotzdem sehenswert) ist das Scheuenviertel rund um die Oranienburger Straße im Bezirk Mitte. Besonders interessant: das Tacheles - Kunst, Kneipe und Kultur in sehenswertem Abbruchambiente und »Obst & Gemüse«, die Kneipe im ehemaligen Krämerladen gegenüber. Diskos/Clubs: Auf dem Ausflugsschiff Sanssouci an der Warschauer Brücke in Kreuzberg tanzt zur Zeit der Szene-Bär. Der Tresor, Leipzigerstr.128a im Bezirk Mitte, gehört dafür zu den Techno-Tempeln der Anfangszeit. Normalo-Disco: 90 Grad, Kurfürstenstraße 1, Schöneberg. Szene-Kneipe in ehemaligen Bordell: Kumpelnest 3000, Lützowstr. 23, Tiergarten. Frühstücken: Auf dem Schiff: Van Loon, Carl-Herz-Ufer; oder an Land: Café am Ufer, Paul-Lincke-Ufer 42/43, beides in Kreuzberg. Kultur-Pflichtprogramm: Mauer-Museum: Haus am Checkpoint Charlie, Friedrichstraße in Kreuzberg. Austellungen, Performances: Tacheles (siehe Kneipen). Kunst an Resten der Mauer: East-Side-Gallery, Stralauer Allee, Friedrichshain. Motorradtreff: Spinnerbrücke.
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