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Eine Reise über den Peloponnes lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Zwar kann es im Winter sehr kühl werden, dafür läßt sich das Land außerhalb der Hochsaison ungestört erleben.

Anreise: Der schnellste Weg nach Griechenland führt über Innsbruck und Bologna auf der mautpflichtigen Autobahn bis nach Ancona. Von dort legen ganzjährig Fähren nach Patras ab. Die derzeit schnellste Fährlinie heißt Superfast Ferries, die rund 20 Stunden bis nach Patras braucht. Ein Bett in einer Vierbett-Innenkabine mit Toilette und Dusche kostet je nach Reisezeit zwischen 170 und 240 Mark. Für das Motorrad sind zwischen 60 und 74 Mark zu bezahlen. Wenn das Rückfajhrtticket gleich mitgebucht wird, gibt es deutliche Rabatte, wobei der genaue Rückreisetag offen gelassen werden kann. Weitere Fähren legen in Venedig, Bari und Brindisi ab.Reisezeit: Die angenehmsten Reisemonate auf dem Peloponnes sind März und April sowie der Herbst, wenn die größte Sommerhitze wieder etwas nachgelassen hat. Ein Motorradtrip im November kann in den höheren Regionen ein kühles Unternehmen werden und erfordert entsprechende Kleidung.Übernachten: Hotels sind in Griechenland einer Klassifizierung unterworfen (A bis E und Luxus). In der Regel hängen die jeweiligen Preise in der Rezeption, spätestens aber im Zimmer aus. Abseits der Küste gibt es auf dem Peloponnes nur in den größeren Orten Hotels. In der Umgebung der bekannten Ausgrabungsstätten von Olympia, Epidauros, Mykene oder Alt-Korinth herrscht dagegen an Zimmern aller Preisklassen kein Mangel. Einfache Unterkünfte oder Privatzimmer gibt es in nahezu jedem Dorf und in der Nebensaison schon zwischen 20 und 30 Mark. Die Campingplätze entlang der Badestrände sind im Winter durchweg geschlossen. Wildes Campen ist in Griechenland verboten. Sehenswert: Eine Reise über den Peloponnes ist auch eine Reise durch die Antike. Von den Ausgrabungsstätten sind die von Olympia und von Epidauros am interessantesten. Die Eintrittspreise liegen zwischen sieben und zehn Mark. Südlich von Areópoli befindet sich direkt an der Küste der Eingang zur Höhle von Dirou, durch die ein unterirdischer Fluß fließt. Eine Bootstour durch die enge, etwa 1200 Meter lange, röhrenförmige Tropfsteinhöhle dauert 20 Minuten und zählt zu den faszinierendsten Höhlenbesichtigungen überhaupt.Geld: Wer nach Griechenland reist, sollte den Großteil seines Geldes im Land tauschen, da der Wechselkurs bis zu zehn Prozent günstiger ist als in Deutschland. Bei den meisten Banken kann inzwischen unabhängig von den Öffnungszeiten Bargeld per EC-Karte am Automaten abgehoben werden. (maximal 45000 Drachmen zuzüglich fünf Mark Gebühr).Literatur: Die Auswahl an Reiseführern über Griechenland ist inzwischen fast unüberschaubar. Einige Werke behandeln ausschließlich den Peloponnes. Viele Infos und praktische Tips stehen in dem 515 Seiten starken Reiseführer »Peloponnes« aus dem Michael Müller-Verlag für 36,80 Mark. Praktisch für Motorradfahrer ist der handliche Führer »Peloponnes« von Marco Polo für 12,80 Mark. Wer sich ausführlich über die antiken Ausgrabungsstätten und über die Geschichte des Landes informieren will, dem sei der Du Mont Kunstreiseführer über den Peloponnes für 44 Mark empfohlen. Eine gute Karte für eine Tour über den Peleponnes ist die Euro-Regionalkarte Griechenland, 1:300 000, aus dem RV-Verlag für 14,80 DM.Gefahrene Strecke1700 KilometerZeitaufwandzwei Wochen
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