Kroatien (Infos)

Kroatien hat sich längst wieder als Urlaubsziel etabliert – dank einer einzigartigen Küstenlandschaft, fantastischer Inselwelt, tollen Stränden und attraktiven Städten wie Dubrovnik. Die Spuren des Krieges sind jedoch weiterhin präsent.

Foto: Eisenschink
Anreise:
Die Hauptroute durch die Alpen führt von München über Salzburg und Villach nach Ljubljana. Neben der österreichischen Autobahnvignette fallen die Gebühren für Tauernautobahn und Karawankentunnel an. Auch Slowenien erhebt Mautgebühren für die Autobahn. Eine Alternative ist die Anreise per Autozug von Hamburg, Dortmund oder Frankfurt bis ins kroatische Rijeka. Für ein Motorrad fallen in der günstigsten Kategorie einfach ab 87 Euro an, für eine Person ab 68 Euro (Einzelplatz bei fünf Liegen in einem Abteil). Infos und Buchung unter Telefon 01805/241224 sowie im Internet unter www.dbautozug.de.

Unterkunft:
An Hotels, Pensionen und Campingplätzen sämtlicher Kategorien besteht in Kroatien kein Mangel. Wer preisgünstig und familiär übernachten will, hält Ausschau nach Schildern, auf den „Sobe“ (Privatzimmer) zu lesen ist.
Die Tipps der Autoren: Slavica und Nicola Rašic, Zagrebacka 100, Makarska, Telefon 00385/21/616555 oder 612960. Für die Übernachtung zahlt man 12,50 Euro pro Person, Frau Rašic spricht perfekt deutsch. Tomislava und Ciro Ivkovic, Put Demunta 30, Trogir, Telefon 00385/21/881797. Hier kostet die Nacht pro Person 17,50 Euro, Frau Ivkovic kann Englisch, Herr Ivkovic Deutsch. Vera und Nicola Šišic, Andrije Hebranga 14, Dubrovnik, kein Telefon. Herr und Frau Šišic sprechen nur kroatisch – mit fünf Kroatisch-Vokabeln und etwas Improvisationstalent kommt man jedoch sehr gut klar. Für die Übernachtung in Altstadtnähe sind 17,50 Euro pro Person zu entrichten.

Weitere Auskünfte und Infomaterial liefert die Kroatische Zentrale für Tourismus, Telefon 069/2385350, Internet: www.kroatien.hr. Auskünfte zu Bosnien-Herzegowina erteilt die Botschaft des Landes, Telefon 030/81471210, Internet: www.botschaft.bh.de. Achtung: Bei Reisen nach Bosnien-Herzegowina empfiehlt es sich, wegen Minengefahr die befestigten Straßen nicht zu verlassen! Detaillierte Sicherheitshinweise gibt es im Internet unter www.auswaertiges-amt.de.
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Karte: Maucher
Sehenswert:
Die Kernzone des 142 Quadratkilometer großen Krka-Nationalparks ist nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Besonders schön sind die Wasserfälle Skradinski buk und Roški slap sowie die Insel Visovac. Auskünfte erteilt die Nationalpark-Verwaltung in Šibenik, Telefon 00385/22/217720; Internet-Infos: www.npkrka.hr. Für die Besichtigung von Dubrovnik (UNESCO-Weltkultur-erbe) sollte man gleich mehrere Tage reservieren. Besonders beeindruckend ist die gewaltige Stadtmauer, auf der man die gesamte Altstadt umrunden kann. Der Palast Diokletians in Split (UNESCO-Weltkulturerbe) zählt zu den besterhaltenen Monumenten römischer Architektur und bietet reichlich Raum für Erkundungen.

Die nach Restaurationsarbeiten 2004 wieder eingeweihte Alte Brücke von Mostar in Bosnien-Herzegowina steht kurz vor dem Sprung auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und zählt samt Altstadt zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Region.

Geld:
Die kroatische Währung heißt Kuna (1 Kuna = 100 Lipa). Für einen Euro bekommt man zirka 7,3 Kuna. Die Währung im benachbarten Bosnien-Herzegowina ist die Konvertible Mark, deren Kursverhältnis zum Euro der alten D-Mark entspricht (1 Euro = 1,95 Konvertible Mark).

Literatur:
Gut ausgerüstet ist man mit dem 384 Seiten starken Urlaubshandbuch „Dalmatien und seine Inseln“ aus dem Reise-Know-How-Verlag für 14,90 Euro (mit Ausflugstipps nach Bosnien-Herzegowina). Aus dem gleichen Verlag stammt der bei Verständigungsschwierigkeiten überaus praktische Kauderwelsch-Band Nr. 98 „Kroatisch Wort für Wort“ für 7,90 Euro. Zur Orientierung eignet sich die Generalkarte „Kroatische Küste – Mitte und Süd“ im Maßstab 1:200000 von Mairs Geographischer Verlag. Preis: 6,50 Euro.

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