Osteuropa / Türkei (Infos)

Foto: Frank Wolf
Dokumente
Für die Einreise in die Ukraine ist derzeit kein Visum erforderlich, es genügt der Reisepass. Für das Fahrzeug muss neben dem Kfz-Schein eine grüne Versicherungskarte mitgeführt werden. Weitere Infos unter: www.botschaft-ukraine.de. Russland verlangt weiterhin ein Visum, zusätzlich eine so genannte „touristische Referenz“ (eine Bestätigung durch einen offiziellen Reiseveranstalter) sowie den Abschluss einer besonderen Krankenversicherung (ab zwölf Euro pro Jahr). Infos und Formulare finden sich auf der Internetseite der russischen Botschaft: www.russischebotschaft.de. Oder man wendet sich an eine Agentur, die sich auf die Beschaffung von Visa spezialisiert hat. Bei der „Visum Centrale“ kostet dieser Service 19 Euro, Telefon 030/230959110; Internet: www.visumcentrale.de.

Unterkunft
Privatzimmer und einfache Unterkünfte gibt es in der Ukraine, in Russland sowie in der Türkei in praktisch jedem Ort zwischen zehn und 15 Euro. Hotels in größeren Städten sind teurer (ab etwa 50 Euro pro Doppelzimmer). Die ukrainische sowie russische Schwarzmeerküste ist eine gewachsene Ferienregion, die von einfachen Zeltplätzen bis zum Luxushotel für jeden Geldbeutel einen Platz zum Schlafen bereit hält. Wildes Campen ist in abgelegen Regionen kein Problem.

Fährverbindung
Die Fährverbindung zwischen dem russischen Soci und dem türkischen Trabzon verkehrt in jede Richtung zweimal pro Woche: ab Soci sonntags und donnerstags, ab Trabzon dienstags und samstags. (Stand Sommer 2005). Preis pro Person und Motorrad: etwa 150 Euro.

Autozug
Zwischen dem türkischen Edirne und Villach beziehungsweise Wien in Österreich verkehrt von Frühjahr bis Herbst ein Autoreisezug. In der günstigsten Reisezeit fallen einfach ab 216 Euro pro Person an, das Motorrad schlägt mit 127 Euro zu Buche. Infos und Buchung: Optima-Tours, Telefon 089/5488111; Internet: www.optimatours.de.
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Karten: Renate Maucher
Klettern
Elbrus (5642 Meter) und Ararat (5137 Meter) können mit einem Führer von erfahrenen Bergwanderern erklommen werden. Eine gute Kondition ist erforderlich, Gletschererfahrung von Vorteil. Für Auf- und Abstieg muss man bei beiden Bergen zwischen vier und sechs Tage rechnen. Wer den Gipfel des Elbrus zum Ziel hat, am Berg Ski fahren oder eine Trekkingtour unternehmen will, kann Elisabeth Pahl kontaktieren. Die gebürtige Bayerin lebt in Terskol am Fuß des Elbrus und bietet ein umfangreiches Aktivitäten-Programm an. Infos: www.go-elbrus.com. Der Ararat im Osten der Türkei lässt sich nur mit einer entsprechenden Genehmigung und einem Führer erklimmen. Der Papierkram muss vorab bei der türkischen Botschaft beantragt werden (Rungestraße 9, 10179 Berlin, Telefon 030/275850; Internet: www.tuerkischebotschaft.de). Je nach Gruppenstärke ist mit einen Betrag von 200 bis 450 Euro zu rechnen. Oder man wendet sich gleich an den Reiseveranstalter Hauser Exkursionen, der Ararat-Besteigungen organisiert, Telefon 030/88678103; Internet: www.hauser-exkursionen.de. Viele Agenturen in Dogubayazit bieten Gipfeltrips von heute auf morgen an. Diese finden in den meisten Fällen allerdings ohne offizielle Genehmigung statt. Besser ignorieren.

Literatur
Erste Wahl für die Ukraine: der gleichnamige Führer von Lonely Planet, nur in Englisch. Preis: 22,90 Euro. Aus dem gleichem Verlag stammt „Russia & Belarus“ für 30,20 Euro. Türkeireisende sollten sich an das ausführ-liche Türkei-Werk aus dem Michael Müller Verlag halten. Preis: 24,90 Euro. Empfehlenswerte Karten: die Shell EuroKarte „Ukraine Süd, Moldau und Krim“ (Blatt 4) im Maßstab von 1:750000 für 8,90 Euro sowie „Kaukasus“ von Freytag & Berndt im Maßstab von 1:1000000 für 9,80 Euro. Die Türkei bereist man am besten mit der Euro-Länderkarte „Türkei“ aus dem RV-Verlag im Maßstab von 1:750000 für 9,95 Euro.

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