Panamericana 2012: Unterwegs von Alaska nach Feuerland Ey Mann, wo is mein Motorrad?

Soviel vorab: Es steht immer noch in Frankfurt. Heute morgen bin ich zum Flughafen spaziert, um mein Motorrad vom FedEx-Verteilerzentrum abzuholen. Schließlich hatte ich den Luftfrachtbrief in der Hand, der bescheinigte, dass mein Motorrad heute Morgen hier ankommen sollte.

Foto: Heerwagen

Nach Gepäck- und Personenkontrolle durfte ich in die Lagerhalle, wurde zu einen kleinen Glaskasten geschickt, in dem die nette Lisa mir sagte, dass mit dem besagten Flug kein Motorrad geliefert wurde. Toll. Sie checkte irgendwas im Computer und sagte, dass die Kiste immer noch in Frankfurt steht und gestern nicht eingeladen wurde, weil es low priority ist. Das heißt, erstmal wird alles andere verladen und wenn dann noch Platz im Flieger ist, kommt der Rest auch mit. Vielleicht. Yusen Logistics hatte mir bereits bei Auftragsannahme gesagt, dass sowas mit FedEx immer mal vorkommen kann. Gut, es ist jetzt nicht wirklich schlimm, aber wer sein Fahrzeug unbedingt zu einem fixen Zeitpunkt haben muss, sollte entweder nicht mit FedEx transportieren lassen oder eine höhere – und natürlich teurere – Priorität buchen.

Wo ich schon mal am Flughafen bin, gehe ich zum Zoll, um die Einfuhrabfertigung zu erledigen – das geht ohne Motorrad. Nach dem ganzen Ärger mit dem deutschen Zoll habe ich auch hier schon mit dem schlimmsten gerechnet. Aber: Nach nicht einmal 15 Minuten hatte ich alle Unterlagen und Stempel, die ich brauchte. Die Zoll-Beamtin bedankte sich noch, dass ich alle Papiere so schön beisammen hatte – das mache die Arbeit viel leichter für alle. Info: Den bereits unter “Dokumente” erwähnten letter of exemption der Umweltbehörde wollten sie tatsächlich sehen. Gut, dass ich den hatte.

Fazit nach meinem Ausflug zum Flughafen: Immerhin kann ich einen Teilerfolg verbuchen und der Zoll ist zufrieden. Wenn morgen endlich das Motorrad ankommt, bin ich es auch.

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