Peking

Hauptstadt in der Zerreißprobe. Mit Olympia 2008 hat sich Peking (amtlich Beijing) eine gewaltige Last aufgebürdet. Wie nirgendwo sonst in China weht hier der alte Geist Mao Tse-tungs unter höchster Polizei- und Militärpräsenz. Zwangsumsiedelungen ganzer Stadtteile zählen im Zuge der Spiele »zur obersten politischen Aufgabe«, während daneben Flaniermeilen mit kapitalistischen Insignien wie Ferrari und Rolex entstehen. Der Konflikt ist programmiert. Doch mit Olympia sucht China endgültig Anschluss an die Welt, egal, zu welchem Preis. Wie dieser Balanceakt gelingen soll, bleibt die große Frage. In jedem Fall lohnt es, genau hinzusehen. Ein Aufenthalt in Peking ist leicht arran­giert. Über die Internet­­­agentur www.ineedhotel.com lässt sich ein brauchbares Zimmer (ab 40 Euro) buchen. Am besten nahe des Kaiserpalasts (»Verbotene Stadt«). Als Gefährt empfiehlt sich das Fahrrad, da Stadt und Verkehr übersichtlich sind. Eine Mietstation gibt es in der Wangfujing Avenue (www.BikeBeijing.com). Und keine Sorge: Peking zeigt alle Straßenschilder auch in Englisch.
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