Roadracer Horst Saiger beim Macau Motorcycle GP Reportage: Macau Motorcycle GP

Macau ist eines der gefährlichsten Rennen der Welt, das jedes Jahr die mutigsten Roadracer in die Spielerstadt in Südchina lockt. Einer davon ist Horst Saiger. PS erzählt er seine Geschichte.

Das erste Mal war ich 2004 hier, mit Mandy Kainz und dem YART Team. Thomas Hinterreiter war mein Teamkollege. Der war immer schon ganz gut unterwegs in dieser asiatischen Steinmauern-, Leitplanken-, Fangzaun- und Häuserschlucht-Hölle. Als er den Instruktor spielte und ich ihm hinterherfuhr, dachte ich, er sei nicht ganz dicht. Thomas war viel zu schnell für mich, obwohl er für seine Verhältnisse eigentlich langsam fuhr. Alles war so anders. Ganz anders als auf der Rennstrecke. Alle Kurven blind, im Bergaufstück konnte ich vor lauter Bodenwellen kaum die Füße auf den Rasten halten und hatte Lenkerschlagen vom Feinsten. Der Asphalt? Alles andere als vertrauenswürdig, die Bodenmarkierungen rutschig wie Sau und nach ein paar Runden hatte ich schon die erste Fußraste an den Leitplanken abgefahren. Macau ist eng - und eng ist in dem Fall alles andere als geil.

Der Zeitplan ist auch hart. Erstes Training Donnerstagmorgen um 7.30 Uhr, am Nachmittag das erste Qualifying und Freitag erneut um 7.30 Uhr das zweite Qualifying. Samstag - natürlich wieder um halb acht - Warm-up und um 15.30 Uhr das Rennen. Das heißt um sechs Uhr morgens aufstehen und irgendwie in Schwung kommen, am besten zu Fuß vom Hotel zur Boxenanlage laufen und etwas dehnen. Das größte Problem: Das verlockende Nachtleben von Macau lässt einen die Tage davor meistens erst um diese Zeit ins Bett kommen und jetzt also die große Umstellung - Konzentration, Nüchternheit und etwas Schlaf sind schließlich überlebenswichtig.

Freitagmorgens um sieben stand ich damals dann mit großen Augen bei einer kurzfristig angesetzten Fahrerbesprechung: Da die Strecke abends wieder für den normalen Verkehr geöffnet wird, hat ein Lkw nachts jede Menge Diesel verloren. Das Quali wird in ein freies Training umgewandelt und „wir sollen aufpassen!“ Eine 500 Meter lange Spur Ölbindemittel, schön dick aufgestreut und nicht weggekehrt, na gratuliere!

Kurze Zeit später schlug mein Freund Erwin Wilding mit 200 km/h in die Leitplanken von Turn 1 ein. Seine Honda ging in einem Feuerball auf und er leidet jetzt, acht Jahre später, noch immer an den Folgen. Er kämpft sich täglich mit unglaublich positiver Kraft vom Rollstuhl wieder langsam ins Leben zurück.
Mit diesen Eindrücken bin ich jedenfalls damals nach Hause - ich hatte die Schnauze voll. Aber irgendwie war da so ein Gefühl ganz hinten im Kopf, so ein Gefühl, als ob ich wieder zurück müsste, weil ich meine Aufgabe nicht erledigt habe. Macau war stärker als ich und das hat mir keine Ruhe gelassen.

Der chinesische Straßenkurs in Macau.
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Inzwischen fliege ich zum fünften Mal nach Hongkong, um mit der Fähre nach Macau überzusetzen, heuer mit meiner geliebten Kawasaki. An vieles habe ich mich mittlerweile dort gewöhnt: kurzfristige Zeitplanänderungen, bei jedem Mal Rausfahren unterschiedlicher Grip, ich lasse die Leitplanken in Ruhe und finde es tatsächlich geil, unendlich geil, mit bis zu 300 km/h zwischen den riesigen Casinohotels zu fahren. Dort gibt es ein hundertfaches Echo der Motoren - unglaublich, ein Orgasmus im Ohr eines jeden Motorsportfanatikers.

Ich habe auch etwas gegen dieses ungute Gefühl im Magen gefunden; nennen wir es mal Angstbewältigung oder den Baldrian des Saiger. Da ist die Glücksunterhose mit Sternen drauf. Wenn ich die anziehe, dann fühle ich mich gleich viel wohler. Speziell für Macau habe ich noch einen ganz besonderen Trumpf im Ärmel: die goldenen Elefanten. Diese Statuen stehen am Weg zur Rennstrecke und ich tätschle ihnen beim Vorbeigehen immer den Hintern. Alle anderen streicheln als offiziellen Glücksbringer über die Köpfe. Ich glaube aber, dass sie die Arschklapse lieber haben. Zu Hause geht noch meine Mutter in die Wallfahrtskirche von Maria Buch beten. Damit haben wir mehrere Götter auf unserer Seite, was soll also noch schiefgehen?
Eine Woche vor dem ersten Training treiben wir uns schon hier rum: Motorradausstellung, Stadtbesichtigung, Box einräumen, Motorrad vorbereiten, Reifen montieren und endlich etwas Zeit haben. Wir sind alle Freunde hier. Niemand muss nach Hause zu Frau und Kind, niemand muss zur Arbeit, jeder hat Zeit zum Quatschen und für ein Bier. Ich nenne es immer Urlaub vom Leben, lass mir am Abend im Roadhouse von John McGuinness einreden, dass ich unbedingt beim Scarborough-Race an der englischen Ostküste mitfahren muss. Danach geht’s zum Riesenbuffet ins GM Hotel, weiter in die Lions Bar, wo die Band bis fünf Uhr morgens ihre Show abzieht, ehe es gemütlich bei McDonalds zwei Boxen Spicy Chicken Wings zum Frühstück gibt. Dann spazieren wir zurück ins Hotel zum Schlafen.

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Foto: Saiger
Der Start passt. Saiger (#8) kommt als Fünfter in den ersten Linksknick
Der Start passt. Saiger (#8) kommt als Fünfter in den ersten Linksknick "Reservoir Bend".

Aber irgendwann ist es Donnerstagmorgen, an dem man ausgeschlafen und fit in der Box stehen muss. Ich fahre raus, drehe meine Runden und merke, dass die Bodenwellen im Bergaufstück richtig ekelhaft geworden sind, fast unfahrbar. Ganz langsam taste ich mich an diese Strecke heran, wie eine Wildkatze auf der Suche nach Beute. Ich fahre so viel wie möglich, nur so wird man hier schneller.

Gelbe Flagge bei Moorish Hill. Ach du Scheiße! Da liegt eine Kawasaki und der Fahrer daneben. Das Motorrad wird mit einem Kran weggehoben und der Fahrer mit der Rettung geholt - das Training geht aber weiter. Hier wird nicht leichtfertig unterbrochen, der Zeitplan mit den ganzen Rennen von der Formel 3 bis zu den Tourenwagen ist straff.
Eine Runde, nachdem die Strecke wieder frei ist, liegt die nächste Kawa genau an der selben Stelle. Hier muss man in einer blinden Bergab-Linkskurve für einen ebenfalls nicht sichtbaren Rechtsknick anbremsen. In genau diesen schlugen die zwei Newcomer ein. Dort habe ich 2004 übrigens meine zweite Fußraste abgefahren. Das ist das Lehrgeld des Ehrgeizes und der Unerfahrenheit.

Zurück in der Box sagt mir mein Mechaniker Bernd, dass wir auf Platz vier liegen. Ich kann es nicht glauben und gehe zum Monitor. Wirklich, es stimmt. Das ist ja so viel besser als die Jahre zuvor. Ein zehnter Platz war bisher mein bestes Ergebnis im ersten Training. Am Nachmittag dann das erste Qualifying: Nach zwei Runden weht die rote Flagge. Das heißt nichts Gutes. Ich komme an der Unfallstelle vorbei, Fishermen‘s Bend. Luis Carreira wird gerade in den Krankenwagen eingeladen. Seine Suzuki schlug stumpf in die Leitplanken ein. Es sieht aus wie auf einem Schlachtfeld. 100 Meter vor der Kurve ist schon ein schwarzer Strich auf dem Asphalt. Ich denke, es war ein technischer Defekt, den er kurze Zeit später im Krankenhaus mit dem Leben bezahlt. Was es wirklich war, werden wir vielleicht nie herausfinden. Das Qualifying wird natürlich abgesagt. Betroffenheit, Trauer und ein sehr mulmiges Gefühl ziehen durchs Fahrerlager. Es hätte jeder von uns sein können, das ist jedem von uns klar. Man verdrängt es, aber in so einem Moment kommen manche Angst und Zweifel in einem hoch.

Foto: Börner
Die gelbe Mauer in den Solitude Esses hinterlässt gern fiese Spuren an der Kombi.
Die gelbe Mauer in den Solitude Esses hinterlässt gern fiese Spuren an der Kombi.

Freitagmorgen fällt die Entscheidung, dass das Qualifying durch ein freies Training ersetzt und am Nachmittag dann Qualifying gefahren wird. Man will den Newcomern mehr Fahrzeit geben - eine gute Entscheidung. Nach zahlreichen Unfällen bei den Autos hat sich der Start unseres Qualifyings aber bis 17 Uhr hinausgezögert und nach 20 Minuten wird vorzeitig abgebrochen, weil es zu finster ist. Für mich okay, ich habe schon zwei gute Runden mit dem Pirelli-Qualifier hingekriegt. Aber ein paar andere sind richtig sauer, weil sie noch nicht ihre vermeintlich schnellsten Runden gedreht haben. Mir egal, Startplatz sechs, zweite Startreihe - das ist gut. In Macau stehen nur drei Fahrer und nicht wie sonst vier in einer Reihe. Es hätte mich richtig geärgert, wenn ich Siebter geworden wäre und hätte aus der dritten Reihe starten müssen. Da ist man schnell hoffnungslos eingeklemmt. Je weiter vorne, desto besser, schneller und sicherer geht es durch die erste Kurve und Runde.

Am Abend erfahren wir, dass auch ein Autofahrer sein Leben auf dem Guia Circuit verloren hat. Macau 2012 steht unter keinem guten Stern. Rennleiter Paul Butler, der auch die MotoGP-Rennen leitet, kommt zu uns. Er verstehe unsere Gefühle, aber wir sind ja zum Rennfahren hergekommen. So hart es klingt, genau so ist es. Für die zwei Verstorbenen war die Rennerei auch ihr Leben. Also, weiter im Programm!

Samstag dann das Warm-up: Die Strecke ist in keinem guten Zustand, Ölbindemittel überall. Ich fahre mit gebrauchten Rennreifen, habe bei weitem keine optimale Runde und bin trotzdem schon wieder Vierter. Und das mit besserer Zeit als meine Qualifier-Runden. Manchmal versteht man die Welt nicht.

Pünktlich um 15.30 Uhr soll dann der Start zum Rennen sein. Noch pünktlicher, nämlich um 15.28 Uhr, beginnt es zu tröpfeln. Das darf doch nicht wahr sein! In der ersten Runde heben schon viele Fahrer wegen des einsetzenden Regens die Hand - es wird abgebrochen. Zurück in den Boxen warten wir auf eine Entscheidung. Ich bete, dass wir noch fahren können, denn jeder Abend vor dem Rennen ist eine irrsinnige Anspannung und es fällt mir schwer zu schlafen. Aber, Pech für mich, das Wetter wird schlechter, die ganze Strecke ist nass, da wird hier kein Motorradrennen gefahren - viel zu gefährlich.

Foto: Saiger
Volles Rohr durch die  Häuserschluchten der Casinos: „Ein irrer Sound hallt da zurück“.
Volles Rohr durch die Häuserschluchten der Casinos: „Ein irrer Sound hallt da zurück“.

Der Start erfolgt dann am Sonntag um 17 Uhr, verkürzte Distanz, zehn statt 15 Runden. Ich komme gut weg, die Ducati von Martin Jessopp neben mir hingegen bockt wie ein altes Muli. Im dritten Gang geht es in den ersten Linksknick, Reservoir Bend. Danach die endlos lange Grandstand Straight hin zur Mandarin- Kurve. Hier schießt Jessopp wieder an mir vorbei. Seine Ducati geht abartig. Kurz bremsen und zwei Gänge runter, dann geht es mit zirka 220 km/h durch die Mandarin. Danach wieder eine lange Gerade hin zur Lisboa, wo ich Jessopp ausbremsen kann und meinen Platz wieder zurückhole. Die Lisboa ist eine enge 90-Grad-Rechtskurve.

Es folgt eine sehr kurze Gerade, die man wegen des starken Beschleunigens im ersten Gang meistens im leichten Wheelie abspult. Zweiter Gang und durch die Rechtsknick-Unterführung, von wo es richtig bergauf geht. Treffenderweise heißt der Abschnitt San Francisco Hill. Hier schlängelt sich die Strecke hoch bis zum ersten S. Dabei wird voll im dritten Gang durchbeschleunigt und dann heißt es, irgendwie die Karre über den besagten Schlägen ruhig zu halten und zu bremsen, zurück in den Ersten, links, rechts.

Danach geht es Richtung Solitude -Esses wieder bergab. Hier kann nirgends überholt werden. Jedenfalls nicht, wenn man noch ein bisschen Grips im Kopf hat. Donna Maria Bend fliegt heran, hier sind normalerweise Parkplätze und somit Ölflecken. Es sieht zumindest so aus und dauert ein Weilchen, bis man sich traut, in voller Schräglage drüberzufahren. Danach kommt Melco Hairpin - dort kann man innen ausbremsen, die zweitbeste Überholmöglichkeit nach der Bremszone für Lisboa. Noch einmal geht es bergab. Im Rechtsknick auf die Gerade zu Fishermen‘s Bend gibt es eine Kompression, in der das Federbein durchschlägt und du glaubst, die Felge bricht auseinander.

Nach Fishermen‘s Bend kommt eine Gerade am Meer entlang hin zu R. Bend, der letzten Kurve vor Start/Ziel, und hier bremst sich Jessopp wieder an mir vorbei. Ich liege auf Platz sieben. In den schnellen Kurven verliere ich immer ein wenig, weil mein Hinterrad beim Reinfahren etwas stempelt und mir dann der Schwung auf den langen Geraden fehlt. Beim Anbremsen von Lisboa und auf dem Rest der Strecke kann ich wieder etwas aufholen. In der zweiten Runde habe ich mich entschlossen, etwas mehr zu riskieren und biege überzeugt in die erste Linkskurve ein. Mit dem Knie hänge ich mich aber irgendwie irgendwo ein. War wohl zu nah an der Leitplanke und es reißt mich fast vom Motorrad.

Foto: Saiger
Fünfter Platz: ein sagenhafter Erfolg für Saiger und wahrlich ein Grund zum Feiern.
Fünfter Platz: ein sagenhafter Erfolg für Saiger und wahrlich ein Grund zum Feiern.

Das war knapp und hat viel Zeit gekostet. Außerdem braucht es ein paar Runden, um an dieser Stelle wieder ans Limit zu gehen. So beiße ich, um dran zu bleiben. Jessopp ist inzwischen weiter nach vorn gefahren, wird am Ende Zweiter. Vor mir liegt Conor Cummins mit der Tyco-Suzuki. Ich komme näher. Vor Conor fahren John McGuinness und Gary Johnson. Ein zu gut gemeintes Ausbremsmanöver von McGuinness zur Lisboa- Kurve hin zwingt ihn in den einzigen Notausgang auf der ganzen Strecke. Jetzt bin ich Sechster. Noch vier Runden. Zwei Runden vor Schluss bin ich am Heck von Cummins. In der letzten Runde bremse ich mich bei Lisboa an ihm vorbei. Meine Stocksport-Kawa aus der Schweizer Meisterschaft hat soeben ein British Superbike verfolgt, gestellt und erlegt! Bis zum Ziel kann ich Cummins noch etwas davonfahren und bis auf 1,6 Sekunden zu Johnson aufschließen.

Schade, dass es schon vorbei ist. Ich hätte gerne noch zwei Turns mehr gehabt. In der Auslaufrunde halte ich nochmal zusammen mit meinem Freund Joao Fernandes bei Fishermen‘s Bend zum Gedenken an Luis Carreira. Zurück in der Pitlane ist die Freude im Team groß, die Party danach auch. Platz fünf nehmen wir mit Handkuss, noch vor den TT-Größen Cummins und McGuinness. Nicht schlecht für einen steirischen Suzuki-Mechaniker vom Schellenberg in Liechtenstein.

Auf der großen Party gibt mein Freund Rico „Penz“ Penzkofer seinen Rücktritt bekannt. Macau 2012 war nach 17 Jahren Motorsport sein letztes Rennen. Ein bewegender Moment, man spürt, wie viel es ihm bedeutet und mit welcher Leidenschaft er seinen Sport betrieben hat. Da fließt manche Träne, als ihn einer nach dem anderen umarmt. Alles erwachsene Männer und alle am Heulen, das ist nicht normal, genauso wie das Rennen durch die Leitplanken von Macau.

Ich weiß nicht, ob man solche Rennen wie den Macau Motorcycle GP rechtfertigen kann, soll oder muss. Aber ich denke, das Leben ist wie eine Runde auf der Rennstrecke, wo man das Beste rauszuholen hat. Ich will jedenfalls nicht aus Angst, dass etwas schieflaufen könnte, in der Box sitzen bleiben und warten, bis die Zeit abläuft. Das könnte ich mit Sicherheit vor mir selbst und meinem Leben nicht rechtfertigen.

Foto: Börner
Horst Saiger erzählt seine Geschichte.
Horst Saiger erzählt seine Geschichte.

Steckbrief Horst Saiger

Steckbrief Horst Saiger: geboren 1971 in Zeltweg unweit des Österreich-Rings. Neben Wildcard-Einsätzen in der Superbike-WM (Valencia 2004, Platz 9) fährt Horst Saiger vor allem Endurance-WM (mehrmals Podium), aktuell im Bolliger Team. Außer Macau stehen Roadraces wie die North-West 200 auf Horsts Kalender. 2013 plant er seine Premiere bei der TT.

Macau-Rennstrecke

Macau-Szenen

Foto: Saiger
Vor den Rennen lockt die Spielerstadt Macau mit allerhand Reizen.
Vor den Rennen lockt die Spielerstadt Macau mit allerhand Reizen.
Foto: Saiger
Die Casinos der Stadt lassen die Nacht zum Tag werden.
Die Casinos der Stadt lassen die Nacht zum Tag werden.
Foto: Marques
Ganz spezielle Glücksbringer: die Hitnern der goldenen Dickhäuter.
Ganz spezielle Glücksbringer: die Hitnern der goldenen Dickhäuter.

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