Tour 2: Seen und Berge

Foto: Eisenschink
Vom Basishotel ist nach nur 500 Metern Österreich erreicht, wo man steil hinab ins Salzachtal nach Hallein rauscht. Ein kurzer Abstecher ins nahe Salzburg wäre zwar schön, aber die heutige Runde ist lang. In Hallein der – schlechten – Beschilderung zunächst Richtung Zentrum folgen, dann im Kreisel Richtung Golling, später nach St. Gilgen/Adnet/ Wiestal halten. Zwei Kilometer hinter Adnet rechts hoch nach Krispl fahren und den weiten Blick zurück auf die Berge des Berchtesgadener Landes genießen. Nach dem Ort wieder runter ins Tal kurven und der Ausschilderung St. Gilgen folgen. Hinter dem Wiestal-Stausee bietet sich eine kleine Extrarunde an: dem Abzweig rechts nach Faistenau folgen und weiter Richtung Hintersee fahren. Und zwar auf einer winzigen Straße, die sich eng an den Fels zwängt und herrlich verschlungen zum Hintersee führt. Nichts zum Schnellfahren, aber um einen versteckten Winkel Österreichs zu entdecken.

Am See links wieder nördlich halten und über Faistenau/Anger geradeaus bis zur 158 cruisen. Dort rechts über Fuschl nach St. Gilgen und im Kreisel die 154 zum Mondsee nehmen. Am See gleich in Scharfling rechts durch den Tunnel nach Unterach am Attersee. Auf der 152 beschaulich um das Südende des Sees herum nach Steinbach rollen. Dort wird es wieder flott: Die 153 führt mit gut ausgebauten Kurven über einen Bergsattel (Blick auf den Felsklotz des Feuerkogels, kurzer Halt am kleinen See des Aurachursprungs). Nach acht Kilometern und kurz vor Erreichen des Traunsees gleich rechts den Abstecher über Mittendorf zum See einschlagen. (Sonst kleiner Umweg über Altmünster mit seinem Oldtimer-Museum.) Aufgrund der vielen Tunnels ist auf der Fahrt nach Süden entlang des Traunsees nicht viel zu sehen, deshalb der lohnende Stopp in Traunkirchen am Johanneskirchlein. In Ebensee der seelenlosen 145er-Schnellstraße nach Bad Ischl folgen (empfehlenswerter Pausenstopp im berühmten Kurort der k.u.k.-Zeit). Dort auf der 158 in Richtung St. Gilgen halten.

Anzeige
Foto: Eisenschink
Zwei Kilometer nach dem Tunnel, im Ortsteil Haiden/Kreutern, von der Bundesstraße rechts nach St. Wolfgang über Rußbach, um auf schmalem Teerband St. Wolfgang am gleichnamigen See zu erreichen (Pausentipp Weißes Rößl). Entlang des Ufers wieder vier Kilometer retour, um in Bürgl rechts nach Strobl abzubiegen. Nach so viel Wasser wird es wieder Zeit für die Berge: In Strobl unterquert man die 158, um südorientiert und mit viel Kurvenspaß hoch Richtung Postalm zu fahren. Deren mautpflichtiger Teil (drei Euro fürs Motorrad) beginnt drei Kilometer hinter Strobl. Das winzige Sträßchen führt mit viel Schräglagen ins südliche Nachbartal zum Flüsschen Lammer, wo man auf eine T-Kreuzung ohne Beschilderung trifft. Dort links Richtung des markant sichtbaren Dachsteins mit Gletscher fahren. Man trifft schließlich auf die 166, auf der man links über den 17-prozentigen Pass Gschütt und Gosau an den Hallstätter See gelangt. Dort rechts ins unbedingt sehenswerte Hallstatt fahren (Pausentipp). Eine landschaftlich sehr schöne Strecke führt um das Südende des Sees nach Obertraun und auf 23 Prozent steilem Parcours hinüber nach Bad Aussee (Abstecher zum Grundl- und Toblitzsee oder zum Altausseer See möglich).

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote