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Die Heimat vieler italienischer Motorradrennfahrer Unterwegs: Rund um Rossis Hausstrecke

Sieben der besten italienischen Motorrad-Rennfahrer stammen aus einem Radius von nur 60 Kilometern. Was ist dort so besonders? Autor Rolf Henniges auf den Spuren eines Geheimnisses.

Wird Kaffee in Italien nicht besteuert? Oder vielleicht gar subventioniert? Wir sind uns da nicht einig, im Gegenzug aber überglücklich, dass es so ist, wie es ist. Und es ist wie immer: Wir stoppen an der allerersten Cappuccino-Tränke nach dem Grenzübergang und halten uns an einer Tasse fest. „Einszwanzig für den Cappu!“, sagt Andreas. „Und das hier, direkt an der Autobahn! In Deutschland berappst du dafür das Dreifache. Ich liebe Italien.“

Ich ebenfalls. Wir stehen bei Bozen mit vier Tagen Urlaub im Gepäck. Wie oft wir die Pizzerianer schon besucht haben - ich weiß es nicht. Doch dieser Trip hat es in sich. Diesmal sind wir einem Geheimnis auf der Spur: Sieben der besten italienischen Rennfahrer - Rossi, Melandri, De Angelis, Dovizioso, Capirossi, Pasini und auch der verstorbene Simoncelli - wurden alle in einem Radius von nur 60 Kilometern geboren, grob gesagt in der Gegend um Rimini. Was ist da los? Hat das Grundwasser dort Schräglagen-Viren? Und sinkt die Reaktionszeit, wenn man es trinkt? Hängen in den hiesigen Weinbergen Reben mit Bremspunktverzögerungs-Trauben? Liegt es vielleicht daran, dass die umliegenden Hügel Vollgasstrahlen aussenden? Oder sind die Kurvenkombinationen des Landstrichs dort so extrem, dass jeder, der sie überlebt, automatisch ein Rennfahrer ist?

Später am Tag: Wir haben getrödelt, mittlerweile ist es 15 Uhr, zudem Feiertag in Italien. Die Quittung gibt’s rund 150 Kilometer später: In den Bergen rund um Verona haben viele Hotels geschlossen - oder rufen Mondtarife auf. Wir irren umher, durchstochern die einsame Landschaft, leere Mägen, leere Tanks. Und landen schließlich in einem Veroneser Hotel nahe der Autobahn, das bezahlbar ist und geöffnet hat. „Morgen muss das anders werden“, brummt Andreas und spielt auf unseren ersten Reisetag an: 600 Kilometer, 80 Prozent davon auf der Autobahn abgeraspelt. „Die Autobahn heißt so, weil sie für Autos gebaut wurde. Und seit wann hat Motorradfahren was mit seelenlosem Überbrücken von Distanzen zu tun?“, fragt er zu Recht. Diese Frage nehme ich mit ins Bett. Stehe in meinem Traum auf dem Dorfplatz von Tavullia, Valentino Rossis Heimatort. Der Meister selbst biegt auf einem Roller ums Eck, hält an, umkreist kritisch unsere beiden Triumphs und rümpft die Nase. Rossis Blick bleibt an den eckig gefahrenen Hinterreifen hängen. Andreas und ich stehen da wie Pudel, die man beim Scheißen auf den englischen Rasen erwischt hat. Rossi schüttelt den Kopf, steigt wieder auf den Roller und fährt im Wheelie aus dem Bild. Kein Gespräch, kein Autogramm. Zwei Vollpfosten aus Germany. Acht Grad Schräglage. Höchstens.

Schweißgebadet schrecke ich auf. Sechs Uhr morgens. Blick aus dem Fenster: Das Grau eines dichten Nebels will den Tag zu seinem Gefangenen machen. Ein paar Stunden später ist es wieder sonnig. Wir biegen bei Bologna von der Autobahn ab, kämpfen uns durch den Bologneser Industrie-Speckgürtel und kehren in einer kleinen Pizzeria ein. „Eine gute Wahl“, sagt der Kellner, und seine Hand zeigt auf diverse Fotos von Menschen, die hier ebenfalls gespeist haben. Unter ihnen auch Loris Capirossi und Reggae-Urgestein Peter Tosh, den es nach einem Auftritt hierher verschlagen hatte. Das Interieur des Restaurants ist spartanisch. Es erinnert mich an eine italienische Bar, in der ich im März 2007 das Auftaktrennen der MotoGP in Katar miterleben durfte. Ja, durfte.

Es war die erste Saison der neuen 800er. Die Ducati-Mannschaft hatte ihre Hausaufgaben mehr als gut gemacht - die Desmosedici, hausinterne Bezeichnung GP7, ging wie die Hölle. Sobald Stoner auf die Start-Ziel-Gerade bog und die Drosselklappen aufriss, sah es aus, als hätte Rossi den Rückwärtsgang eingelegt. Die Ducati war bis zu 15 km/h schneller als Rossis Yamaha M1. In der MotoGP sind das Lichtjahre. Sensationeller als die Geschwindigkeitsdifferenz war jedoch die Stimmung in jener kleinen italienischen Bar. Tosender Applaus, wenn Stoner beschleunigte und Rossi hinter sich ließ. Tosender Applaus, wenn Rossi dagegenhielt und sich an seinem Widersacher am Ende der Geraden vorbeibremste. 50 Minuten Begeisterungs-Tornados. 50 Minuten Droge Motorsport. Erlebt mit einer Leidenschaft, wie sie nur Italiener zeigen können, die in diesem Augenblick keine Lager mehr beklatschten, sondern nur ihr Land bejubelten.

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Foto: Henniges
Tankstellen-Schaufenster irgendwo tief in den Bergen: Fans kommen auf ihre Kosten.
Tankstellen-Schaufenster irgendwo tief in den Bergen: Fans kommen auf ihre Kosten.

Kurven-Eldorado Italien

Ein Land, das scheinbar mehr Kurven als Einwohner hat. Wir folgen der SP 65 südwärts. Die kurvenreiche Verkehrsader schlängelt sich in Richtung Florenz. Stopover in Loiano. Es riecht nach Buchenholz und Freiheit. Oder sagen wir lieber nach Arbeitslosigkeit, denn viele Männer hocken vor den Haustüren und starren ins Leere. Italien in der Krise? Den oftmals prophezeiten Staatsbankrott könnte man beispielsweise abwenden, indem man die Abermillionen „Vorsicht Kurve!“-Schilder absäbeln und einschmelzen ließe und den Stahl für viel Geld an die Chinesen verhökerte. Letztlich braucht Italien nur wenige dieser Hinweisschilder - je eines nach jedem Grenzübergang ins Land, damit man Bescheid weiß: Einreise ins Kurven-Eldorado.

Da sind wir jetzt, donnern auf eine Korkenzieher-Etappe zu, die sich den Berg nahe Firenzuola hochschraubt. Mist! Ich bin zu schnell, muss stark verzögern. Bremsen macht nur die Felgen dreckig, sagte mein Vater immer. Außerdem ist es die Umwandlung von hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme. Zu spät. Zwei Finger reichen vorn. Hinten bremse ich mit. Gerade noch gut gegangen. Blick nach links oben, dorthin, wo ich das Ende der Kehren vermute. Mein erklärtes Ziel ist es, die Ideallinie mit maximaler Geschwindigkeit nie zu verlassen. Sanft neigt sich die 800er-Tiger- XC. Durch ihr großes 21-Zoll-Vorderrad und die langen Federwege schneidet sie Radien nicht ganz so präzise wie Andreas’ Street Triple. Egal. Korrekturen sind erwünscht - und das Salz in der Suppe. Aufrichten und hart ans Gas. Anflug auf die nächste Kehre. Alte Regel: Wenn man rechts dreht, wird die Landschaft schneller. Erfahrungen von Millionen Kurven bestimmen meine nachfolgenden Handgriffe, lassen sie zu einer einzigen Bewegung verschmelzen. Erfahrungen, die ein Gefühl für den richtigen Kurvenspeed erzeugen. Auge an Hirn: Objekt nicht einsehbar, mittlerer Radius, Strecke breit, ohne Mittellinie, geschätzter Speed 50 bis 60 km/h. Diese Geschwindigkeit wird nicht vom Tacho abgelesen, sondern gefühlt. Wir fliegen heran. Hirn an Finger: bremsen, gleichzeitig Gas reduzieren. Hirn an integrierten Schräglagensensor: 45 Grad sollten möglich sein. Befehl an Hand: einlenken. Körper bitte senken. Augen auf: Steine? Öl- oder Wasserflecken? - Bitte sofort melden! Ich bremse, nehme den Schwung von der Geraden mit hinein in die Schräglage und denke an zwei Lebensregeln, die mir der Fahrlehrer ständig durch den Lautsprecher gebrüllt hat: „Nach fest kommt ab! Nach schräg kommt flach. Merk dir das!“

Die Verzögerung ist gerade so heftig, dass ich auf den idealen Kurvenspeed reduziere. Dann kommt der Moment, auf den ich mich insgeheim jedes Mal freue. Wenn mir der Übergang zwischen Bremshebel loslassen und Gasgriff drehen quasi verzögerungsfrei am Scheitelpunkt gelingt und dies zu einem einzigen Vorgang, einer flüssigen Bewegung verschmilzt. Und ich die ganze Fuhre ohne harte Lastwechselreaktionen oder Brutalverzögerung geschmeidig über die Ideallinie brenne. Motorradfahren als Droge. Jede perfekt genommene Kurve ist ein neuer Trip. Öl ins Feuer der Begierde. Am Ende derartiger Passagen bin ich high vor Glück. In diesem Augenblick ist Motorradfahren die absolut schönste Sache der Welt… Der Motor tickert hinter mir. Ich sitze auf einem Felsen, blicke noch einmal auf die Windungen, die mir den Kick gaben. Würde am liebsten zurückfahren und neu starten. Augenblicke später taucht Andreas auf. „Na, wieder mal im Fieber?“, fragt er. „Ja, zum Auskurieren sind wir schließlich hier.“

Wir kurieren weiter. Dicomano, Rocca San Casciano, Galeata, Bagno di Romagna, Bibbiena. 130 Kilometer Kurve an Kurve, sechs Pässe miteinander verbindend, von denen nur der Mandrioli und der La Verna knapp über 1000 Meter hoch sind. Als wir in Sansepolcro zum Tanken stoppen, riskiere ich einen Blick auf die Pelle. Nix eckig. Wunderschön rund gefahren. Gedanklich zerreiße ich meinen Albtraum. Wenn wir jetzt in Tavullia oder in all den anderen Orten der Meister aufkreuzen, werden sie sich nicht naserümpfend abwenden. „Stell dir nur mal vor, du lebst hier und musst jeden Tag 40 Kilometer zur Arbeit. Das ist effektiver als Training auf der Nordschleife“, meint Andreas, raucht und fügt hinzu: „Sag mal, kannst du dich eigentlich noch an den Typen auf dem 125er-Roller erinnern? Das war doch auch in der Ecke hier, oder?“ Ja. Ich kann. Auch wenn ich diese Sache am liebsten aus meiner Erinnerung streichen würde.

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Foto: Henniges
Italiener: Ihre Liebe zum Rennsport ist riesig, man sieht’s an jeder Straßenecke.
Italiener: Ihre Liebe zum Rennsport ist riesig, man sieht’s an jeder Straßenecke.

Roller vernascht Motorrad

Wir kamen Mitte der Neunziger aus Sizilien und fuhren Richtung San Marino. Ich hatte mit meiner Yamaha XTZ 660 in einer Haarnadelkurve mehr auf Landschaft als auf Ideallinie geachtet, und schon war ein schmalbrüstiger Typ in Jeans, T-Shirt und verspiegeltem Helm auf seiner Zwiebacksäge außen an mir vorbeigegangen. Überraschungsangriff. Kannst du nix machen. Ich dachte bloß: Warte nur, du Milchbubi auf deinem mickerigen weißen Roller! Gleich siehst du meine selbst gebauten Alukoffer wieder von hinten und kannst mal lesen, wo ich überall schon war. Aber der Typ hatte entweder diese Straße selbst entworfen und gebaut oder den sechsten Sinn für entgegenkommende Autos. Oder er war suizid-gefährdet. Man findet ja immer so schöne Ausreden. Na ja. Jedenfalls hat der 660er-Single weder vor- noch hinterher je so Feuer von mir bekommen. Ich gab in jeder Kurve 115 Prozent. Keine Zeit fürs Kuppeln, aber ausreichend Zeit, um über beide Räder zu rutschen und den Erfinder des Drehzahlbegrenzers zu verfluchen. Gebracht hat das alles nichts. 20 Kilometer Battle for nothing. Im nächsten Ort kam mir der Typ im Wheelie entgegen und hat auch noch gewunken! Wahrscheinlich hat er zwischendurch sogar getankt, geraucht und eine Frau geschwängert.

Ich weiß nicht, was der Italiener in solchen Situationen macht. „Kopf hoch! Bestimmt war das der junge Simoncelli, Pasini, Melandri, vielleicht De Angelis. Oder sogar Rossi.“ Andreas haut mir auf die Schulter. Das sagt er immer. Wir gasen weiter Richtung Urbino. Die ersten 25 Kilometer bis zur kleinen Passhöhe Bocca Trabária sind traumhaft, wenn nicht gar weltmeisterschaftswürdig. Super griffiger Belag, Radien wie gezirkelt, alles gut einsehbar. Von Urbino, Rossis Geburtsort, geht es weiter über kleinste, verwinkelte Wege, die ihre Schneisen durch goldgelbe Getreideflächen geschnitten haben. Die Landschaft ist traumhaft hügelig, so als würden dicke Blasen unter ihr aufsteigen. Sie scheint verlassen. Die wenigen Bauernhöfe wirken wie Warzen auf perfektem Teint. Man kann sich kaum vorstellen, dass es hier vor 2000 Jahren im Römischen Reich viel anders ausgesehen haben könnte. Wege mit 15-prozentigem Gefälle. Unzählige Kurven: abknickend, abfallend, nicht einsehbar, mit 360-Grad-Gefühl. Optimale Trainingsbedingungen für Motorrad-Weltmeister im Super-Moto.

Die Abendsonne ist verschwunden. Unsere Bikes rasten auf dem Dorfplatz von Tavullia. Rossis Gesicht lächelt einem aus jedem Winkel des Ortes entgegen. Wir speisen in seiner Lieblingspizzeria und ordern das volle Programm. Schräglagen-Lasagne aus dem Beschleunigungsofen, Pasta aus dem Schnellkochtopf und spülen das Mahl mit einem Später-Bremspunkt-Barolo runter. Bei den anschließenden Tuning-Bieren in der Dorfbar ist von der Rossi-Manie nicht viel zu spüren: „Wo gibt’s denn so was?“, regt sich ein älterer Mann auf. „Nur weil der Kerl berühmt ist, erlassen sie ihm zig Millionen Steuergelder.“ Überhaupt, er sei nicht nur ehrgeizig, sondern vor allem geizig, habe sich für Tavullia noch nie eingesetzt. Basta! Na dann gute Nacht.

Am nächsten Morgen stehen wir vor Rossis Domizil, einem gelben Doppelhaus, das er sich mit seiner Mutter teilt. Vier Stockwerke, keine Klingel, kein Schild, aber viele Überwachungskameras. Auf dem Hof vor dem Garagentor hockt eine überfette Bulldogge. Ein alter Mann mit Sonnenbrille kommt auf einem Roller vorbei, blickt auf unsere Kennzeichen, stoppt und brummt: „Es gibt Fans, die sein Haus nur für ein Autogramm eine Woche belagern. Fahrt lieber weiter. Er ist derzeit in England.“

Foto: Henniges
Dichtgemacht: Der siebenfache Weltmeister ist ausgeflogen.
Dichtgemacht: Der siebenfache Weltmeister ist ausgeflogen.

Wir sind gerade beim Kettefetten - das soll ja angeblich noch ein halbes PS bringen - und schauen zu ihm auf. Weisheit und Erfahrung haben sein Gesicht zerfurcht. Ich bedeute ihm, den Motor auszuschalten, und erzähle ihm die Story vom magischen Kreis. Sieben Helden. 60 Kilometer Radius. „Und dafür seid ihr bis hier heruntergekommen?“ Der Alte lacht. „Es gibt kein Geheimnis. Es gibt hier nur unzählige Minimoto-Strecken, auf denen es sich die Jungs schon in frühester Kindheit gezeigt haben. Und früh übt sich, was ein Meister werden will.“ Er kickt seinen Roller an und fährt im Wheelie los. Nicht hoch, nicht weit. Aber immerhin. „Na bitte. Alles klar“, brummt Andreas. Wir satteln auf. Noch 1000 Kilometer bis nach Hause. Gottlob muss man sagen. Mit Sicherheit wird diese Ecke Italiens für uns Motorradfahrer wegen ihrer Kurvenverläufe immer magisch bleiben.

Und sicherlich werden diese auch etwas mit dem Erfolg der sieben Jungs zu tun haben. Am Wein- oder Biertrinken vor Ort liegt es jedenfalls nicht. Haben wir ausprobiert. Ausgiebig. Bringt nix.

Foto: Henniges
Der magische Kreis ist schon seit Langem Geburtsstätte schneller Motorradhelden. Renzo Pasolini †, Legende in den 60er-Jahren, Mario Lega in den 70er-Jahren oder auch Fausto Gresini in den 80er-Jahren stammen aus dieser Ecke, in der es überproportional viele Minimoto-Strecken gibt, auf denen sich die Helden bereits als Knirpse bekämpften.
Der magische Kreis ist schon seit Langem Geburtsstätte schneller Motorradhelden. Renzo Pasolini †, Legende in den 60er-Jahren, Mario Lega in den 70er-Jahren oder auch Fausto Gresini in den 80er-Jahren stammen aus dieser Ecke, in der es überproportional viele Minimoto-Strecken gibt, auf denen sich die Helden bereits als Knirpse bekämpften.

Infos zur Emilia-Romagna

Der magische Kreis in der Emilia-Romagna: Sieben von Italiens besten Motorrad-Rennfahrern stammen aus einem Umkreis von nur 60 Kilometern.

Anreise:
Am direktesten gelangt man über die schnurgerade und historisch bekannte Via Emilia nach Rimini. Aufgrund der vielen zu durchquerenden Ortschaften sollte dafür allerdings relativ viel Zeit eingeplant werden. Wer nicht viel Zeit hat, nutzt die Autobahn. Rimini ist ein guter Ausgangspunkt, um Tagestouren zu starten und sich abends am Strand zu erholen. Wobei die Tagesetappen aufgrund teils extrem kurviger Strecken nicht länger als 250 Kilometer sein sollten. Eleganteste und fahrtechnisch anspruchsvollste Variante ist die in der Karte oben beschriebene Anreise.

Auf dem Weg:
Motorsportbegeisterte können den Besuch im magischen Kreis mit Abstechern bei Ducati und Ferrari verbinden. Beide Werke bieten wochentags Werks- und Museumsführungen an, die über die jeweilige Home-page (www.ducati.de und www.ferrari.com) vorab gebucht werden können. Sowohl das Ducati-Werk in Borgo Panigale nahe Bologna als auch das Ferrari-Werk in Maranello bei Modena liegen fast auf dem Weg. Ebenso die Rennstrecken in Imola und Misano.

Übernachten:
In vielen kleinen Orten finden sich einfache Herbergen mit einem Stern und Preisen ab 30 Euro/EZ und 40 Euro/DZ. Mehr Komfort bieten nur Hotels, von denen es im Landesinnern sehr wenige, entlang der Küste jedoch unzählige gibt. Hier starten die Preise bei 50 Euro/EZ und 70 Euro/DZ in der Nebensaison. Tipp für Rossi-Fans: Das Bed and Breakfast „La Tenuta del Giglio“ liegt nur fünf Minuten von Tavullia entfernt. Inmitten von Olivenhainen und familiärer Atmosphäre stehen sieben Zimmer bereit. Ein großer Swimmingpool lädt zum Relaxen ein. Darüber hinaus haben die Inhaber einige Insiderstorys über Valentino Rossi parat. Denn der Star hat auf ihrem Anwesen bereits Familienfeiern ausgerichtet (www.latenutadelgiglio.com oder Telefon 0039/721/901236).

Motorräder:
Achtung: Der Asphalt auf der beschriebenen Tour ist oft nur suboptimal. Streckenverläufe sind meist nicht gut einsehbar. Das ideale Motorrad, um die Emilia-Romagna oder den magischen Kreis zu erkunden, ist eher ein Naked Bike oder eine Reiseenduro mit komfortabler Fahrwerksabstimmung und aufrechter Sitzposition.

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