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Mit Urals nach New York Leavinghomefunktion

+++ UPDATE 24. Juni 2016: Sie sind tatsächlich auf dem Fluss unterwegs. +++ Eine Gruppe junger Deutscher zeigt, dass nichts unmöglich ist. Jetzt wollen sie das absolut Unmögliche wagen: mit Gespannen übers Wasser fahren. Doch sie brauchen Kohle.

Ihre Reise erscheint völlig durchgeknallt, aber bisher hat alles (mehr oder weniger) funktioniert: Seit 2014 ist eine Gruppe junger deutscher Künstler auf Ural-Gespannen unterwegs nach New York - auf dem Landweg! Also durch die Weiten Russlands, über die Beringstraße nach Kanada, und von dort aus durch die USA. Rund 20.000 Kilometer bis nach Magadan in Fernostasien haben sie es schon geschafft.

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Schwimmfähige Ural-Gespanne

Im Winterquartier haben die fünf unerschrockenen Traveller die Gespanne jetzt schwimmfähig gemacht, wollen damit von Magadan den Kolyma-Fluss 1600 Kilometer weit abwärts schippern, durch Fernostasien auf den nordamerikanischen Kontinent zu. Das Problem: die Geldreserven gehen zur Neige. Daher hat die Truppe eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Mit einer äußerst sehenswerten Illustration.

www.patreon.com/leavinghomefunktion

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Foto: Knödler

Update 24. Juni: Jetzt sind sie tatsächlich auf dem Fluss unterwegs!

Vor knapp zwei Jahren waren die Fünf aus Halle mit Ural-Gespannen gestartet: Ziel: New York. Auf dem Landweg. Also Russland, Kasachstan, Mongolei, wieder Russland, Beringstraße, Alaska, Kanada, USA.

Zwischenzeitlich haben sie Fernost-Asien erreicht – und eine ungewöhnliche Lösung für das Problem gefunden, dass es dort kaum Straßen gibt. Mit den Urals übers Wasser. Völlig gaga, aber in Tests hat’s funktioniert: die Gespanne auf Schwimmpontons, den Kardan verlängern und zum Schiffsschraubenantrieb umfunktionieren. So sind sie nun auf dem Kolyma unterwegs, einem der längsten Flüsse des Fernen Ostens. Ziel: 1600 Kilometer stromabwärts in nördöstliche Richtung ans Ostsibirisches Meer.

Von dort soll’s wieder über Land noch rund 2000 km weiter bis an die Beringsee gehen. Dann rüber nach Anchorage, Alaska, von wo aus New York ja nur noch ein Katzensprung ist. Spätestens im November sollen die Urals dann über den Broadway rollen.

Wer die fünf bei dem Abenteuer unterstützen will, kann sich in ihre Crowdfunding-Kampagne einklinken: motorradonline.de/ural-crowdfunding.


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