Vom Brenner bis Lipari 3000 Kilometer Italien

Südtirol, Sizilien – die Außenposten Italiens. Bis auf einen Stiefel verbindet die beiden nichts. Oben an Österreich, unten fast an Afrika grenzend. Macht zwischendrin fünf bis sechs Welten.

Foto: Johann

"Mädels, überlegt‘s euch noch mal!" Die Packriemen rasten knackend am Heck der Z 1000 ein. "Schön ist es hier doch auch." Passgenau rutschen die Softbags in Reiseposition, das Federbein der BMW F 800 auf mittlere Vorspannung. "Kalabrien! Ihr habt keine Ahnung, was da auf euch zukommt!" Eva lässt nicht locker. Zwei Ducati donnern im Tiefflug durchs Tal, Kirchenglocken läuten zur Frühmesse. Sonntagmorgen in einem winzigen Bergdorf der Emilia-Romagna.

"Die Leute hier sagen, Garibaldi habe nicht etwa Italien geeint, sondern Afrika geteilt..." Giuseppe Garibaldi, wow! Früher Kämpfer für ein vereintes Europa. Die Geschütze werden schwerer. Eva Breutel, MOTORRAD-Korrespondentin, Freundin und seit über zehn Jahren als Wahlitalienerin nahe Bologna lebend, lässt nichts unversucht, Sand ins Getriebe unserer Reisepläne zu schütten. Die Idee: einmal den kompletten Stiefel abfahren, runter bis Kalabrien, dann rüber auf die Liparischen Inseln. Genial! Toskana, Monti Sibillini, Abruzzen, Amalfiküste, Cilento, Reggio – und schließlich die Straße von Messina. Gänsehaut allein beim Durchspielen der Namen.

"Kaum zu fassen, wie naiv ihr seid." Die Kollegin referierte bereits die halbe Nacht über das Wesen der Italiener im Allgemeinen und der Süditaliener im Besonderen. Eine mehrere Flaschen Rotwein dauernde Deklamation, die in der Erkenntnis gipfelte, dass zwei Frauen auf Motorrädern überall in Europa besser aufgehoben seien als jenseits von Rom. "Dort unten hat sich das Weib ums Kochen und die Blagen zu kümmern, basta!" Aber der Stromboli, Eva, die Strände, das Meer – alles wegen ein paar übrig gebliebener Machos sausen lassen? Die Motoren laufen, eine letzte Umarmung, wir drehen direkt auf Südkurs.

Ein strahlend blauer Sommerhimmel wölbt sich über Norditalien. Grob 120 Kilometer bis Florenz, das müsste in zwei Stündchen zu machen sein. Es werden vier. Denn knapp hinter Marzabotto riegeln Carabinieri die S 64 hermetisch ab. Marzabotto, das im Spätsommer 1944 durch ein Massaker der Nazis an fast 800 Dorfbewohnern traurige Berühmtheit erlangte. Am liebsten würden wir unsere deutschen Kennzeichen für ein Weilchen verhüllen. Doch die Herrschaften in Uniform interessiert unsere Herkunft nicht – genauso wenig unser Ziel. Hier jedenfalls käme bis zum Nachmittag keiner durch, außer den Rennradlern des Giro d’Italia. Mist!

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Vernünftig wäre jetzt die Autobahn. Nur – wer fährt schon aus Vernunftgründen Motorrad? Außerdem waren wir noch nie am Passo dell’Abetone, etwa 60 Kilometer weiter westlich, wo sonntags angeblich die gesamte einheimische Supersportprominenz über den Asphalt fräst. Ducati, MV, Benelli – im Tiefflug nehmen sie die weiten Schleifen. Rauf, runter, rauf... und weil’s so schön war: noch mal! So sieht also Naherholung auf Italienisch aus.

Florenz und die Renaissance bleiben zugunsten Siena links liegen. Kultur hat ja – bei allem Respekt – stets auch etwas Schleppendes. Im Visier flimmert inzwischen der italienische Landschaftsklassiker Toskana. Konsequente Fortsetzung der Emilia-Romagna, wo die Natur mit ähnlichen Mitteln, aber völlig anderem Ausdruck spielt. Mehr Impro-Theater, während auf toskanischem Boden nichts dem Zufall überlassen scheint. Zypressen-Alleen überziehen schnurgerade die kargen, waldlosen Hügel, alte Gehöfte posieren einsam auf sanften Kuppen, wie gemalt wirkt die regelmäßige Silhouette des Ex-Großherzogtums.

Wir stoppen vor den Treppen zur Altstadt von Siena. Kein Schritt zu viel an diesem glutheißen Tag, der ganze Busladungen von Historix in die Kühle des Mittelalters schwemmt. Entschlossen fädeln wir durch dunkle, hohe Gassen, vorbei an Bäckereien, Eisdielen, Cafés, die irgendwie alle Nannini heißen. Elterliches Imperium des singenden, rasenden Geschwisterpaars Gianna und Alessandro. Der Menschenstrom mäandert ein paar ausgetretene Stufen hinab, spült uns durch ein Tor, hinter dem sich völlig unerwartet einer der schönsten Plätze unter der Sonne öffnet: die Piazza del Campo. Dramatisch rund vorm riesigen Palazzo Pubblico zentriert und sich von dort amphitheatrisch zur Häuserfront erhebend. Pochend in der Atmosphäre eines Peterplatzes in Rom statt einer 54000-Einwohner-Stadt. Geschäftsleute neben Touristen, Studenten und Gauklern – und über allem die gerade aufsteigende Wolke blauer Ballons einer inbrünstig singenden Pfadfindergruppe.

Auf den Kämmen der Crete, südlich von Siena, wogen wir durch die weiten Wellen einer Toskana in Bestform. Bis im Süden der Monte Amiata aufragt, mit 1738 Metern Höhenrekordhalter der Region. Wenig später leitet der Bolsena-See die erste Kursänderung ein: keine Stiefelerkundung ohne die wilden Abruzzen! An denen der mächtige 1500 Kilometer lange Apennin zu maximaler Höhendramatik ansetzt. Also ab in den Osten. Statt Klassik spielt jetzt landschaftlicher Jazz, zu dem die Straßen in regelrechtem Freestyle um Ginster, Klatschmohn und Olivenbäume tanzen. Anstelle strenger Säulenzypressen nun breite, gemütliche Kiefern. Auf den Bergkuppen trutzige, von mächtigen Mauern umfangene Orte wie Todi oder Spoleto. Drinnen noch wuchtigere Kathedralen, in deren Schatten durchflitzende 500er-Fiat und gemüsebeladene Ape jede überschüssige Würde gar nicht erst aufkommen lassen.

Schemenhaft tauchen die sparsam grünen Monti Sibillini aus dem Dunst. Sie werfen sich quasi als Vorgruppe der Abruzzen ins Zeug. Über Visso und Norcia versuchen wir, am Hauptkamm entlang wieder Südkurs aufzunehmen. Die Orientierung allerdings verendet durch eine unglückliche Allianz aus ungenauen Karten und sibyllinischer Wegweisung auf einer gerade noch breitreifentauglichen Schotterpiste. Umdrehen? Niemals! Zu schön verläuft der Weg über den Grat. Hoffend, Richtung Amatrice unterwegs zu sein, holpern wir los. Links der Abstieg zur Adria, deren blauer Horizont schon sichtbar, vor uns die Gipfel des Gran-Sasso-Massivs.

Am fast unwirklich grünen Lago di Campotosto spuckt uns die Wildnis wieder aus. Endlich ein Wegweiser – "Roma 182 Kilometer". Na prima. Mitten im Nichts etwa so hilfreich wie ‘ne Beschilderung zum Mond. Ratloses Richtungspeilen. Dann erkennen wir ihn. Kantig, breit und schön wie die Sella, sein Gipfel noch von einer restwinterlichen Schneehaube bedeckt: der Corno Grande. Mit fast 3000 Metern in Sachen Berge DAS italienische Großereignis jenseits der Alpen. Unvermittelt galoppiert eine Herde Pferde über die Fahrbahn, stiebt hinab zu den Ufern des Sees. Seit Stunden die erste Begegnung.

Ein Zimmer käme jetzt nicht schlecht. Vielleicht unten in Assergi. Doch die wenigen Albergos sind entweder ausgebucht oder geschlossen, das einzige Hotel am Platz ist unerschwinglich. Also über einen Stapel Kehren wieder bergwärts. Ein letzter Sonnenstrahl leitet uns gerade noch über den Sattel und mitten rein ins gewaltige Hochplateau Campo Imperatore. Karges, mystisches Herzstück der Abruzzen. Durchzogen von trockenen Bachläufen, umfangen von den Zacken der Zweieinhalbtausender. Es ist, als lande man auf einem anderen Stern – oder wenigstens in einer patagonischen Wüste.

Eisiger Wind pfeift in Jacken und Helme, die gefühlte Temperatur fällt locker um 20 Grad. Nach Hotel sieht’s hier oben gar nicht aus. Oder doch? Eine wacklige Holztafel verspricht das "Rifugio Campo Imperatore". Schmucklos und kantig trotzt es auf 2130 Metern den Elementen. 17 Euro fürs Wandererquartier mit Frühstück sind okay. Im Hotel gegenüber, so anmutig wie ein Bunker, fängt es beim Dreifachen an. Dafür blickt der Bau auf eine große Vergangenheit zurück. Hier wurde Benito Mussolini im September 1943 gefangen gehalten und durch deutsche Fallschirmjäger befreit.

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Foto: Johann

Im Sturzflug geht’s am Morgen nur noch bergab. Durch Orte, waghalsig an den Felsen klebend. Einer davon Castel del Monte: von oben malerisch, bei näherem Hinsehen jedes zweite Haus "vendesi" (zum Verkauf), die letzte Bar kurz vor dem Exitus. Wie im Zeitraffer verglühen die Höhenmeter des Gran-Sasso-Massivs. Bei Popoli an den Hauptrouten Pescara–Rom–Neapel angekommen, sind wir jedenfalls noch nicht reif für die Zivilisation. Rettender Ausweg die winzige S 479. In Sulmona biegt sie von der tosenden S 17 ab, bohrt sich dramatisch durch die Schlucht Gole del Sagittario. Kurze Pause auf dem Kirchplatz von Barrea, wo gerade ein jugendliches Fußballmatch kurz vorm finalen Torschuss steht. Blick in die Landkarte – eine geht noch: die rumpelige S 158, hoch in Einsamkeit der Monti del Matese.

Als wir gegen 19 Uhr in Piedimonte ausrollen, ist die Welt nicht mehr dieselbe. Der Süden! Wir sind definitiv angekommen. Angekommen zwischen dröhnendem Verkehrschaos und Bergen miefenden Mülls, der sich an jeder Straßenecke stapelt. Angekommen vor Cafés, wo nie ein Stuhl für uns frei ist und das wortlose Starren hinter coolen Sonnenbrillen beginnt. Angekommen in Evas Schreckensszenario. Dabei sind wir noch nicht mal in Kalabrien.

Da die Hotelsuche im Wegweiser-Nirwana Piedimontes strandet, werfen sich drei resolute Kundinnen aus einem Tabacchi-Laden in ihren Alfa und lotsen uns kurzerhand aus der Stadt. Zu einem alten Gehöft inmitten eines Olivenhains. Seine Schönheit und Stille wirken angesichts des eben Erlebten fast bizarr. Der Empfang überschwänglich: "Zwei Motorradfahrerinnen aus Germania, bravo! Und jede mit einer eigenen Maschine, bravissimo!" Die Wirtin ist komplett aus dem Häuschen. Was den Herren suspekt vorkommt, gefällt den Damen umso mehr.

Die Sache mit dem Müll, erklärt Mateo beim Abendessen, sei das schmutzige Werk der Camorra, wie die Mafia hier heißt. Sie kontrolliere die Entsorgung, erpresse damit seit Jahren Bevölkerung und Staat. Mateo, emanzipierter Süditaliener, Mädchen für alles im Hotel. Die Liebe seines Lebens kam aus Leipzig, die Ernüchterung mit einem Design-Studenten aus Berlin. "Ich verstehe bis heute nicht, was sie an dem Lackaffen fand." Mateos Deutsch ist perfekt, wir reden die halbe Nacht, erfahren von den speziellen Problemen Kampaniens, das mit der höchsten Bevölkerungsdichte und einem der niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen Italiens kämpft: 17000 Euro im Jahr. Das sind 14000 weniger als im Norden des Landes.

"Neapel sehen und sterben" – im 21. Jahrhundert bekommt das geflügelte Wort völlig neue Bedeutung. Eine Gnadenfrist gibt noch das hübsche Tal des Volturno, wo betagte Laverda-Heuwender Gras durchquirlen. Dann öffnet der Millionen-Moloch seinen Schlund. Tapfer halten wir auf der Stadtautobahn Richtung "Centro". Rechts zehngeschossige Wohnblocks, die Wäsche hoffnungsvoll auf winzigen Balkonen wehend, links der Vesuv, von schweflig gelbem Dunst fast verhüllt. Der aggressiv drängende Verkehr drückt uns runter zum Hafen. Halsbrecherische Fahrbahnverwerfungen, volle Konzentration, um die Beschilderung Pompei, Castellammare, Sorrent nicht zu verpassen. Große alte Namen, doch die Gegenwart erstickt in Abgasen und dem entwürdigenden Anblick zerwühlten Mülls, der ganze Stadtviertel zu stinkenden No-go-Zonen macht.

Notaus hinter Castellammare. Schlingernd über ein dieselgetränktes Sträßchen auf einen Höhenrücken. Bis das Meer wieder auftaucht und der Fels direkt vor unseren Rädern in die Tiefe stürzt. Auf seinem Weg noch abenteuerlich die schmale Fahrbahn und zahllose zartpastellfarbene Häuser festkrallend, bevor er nach Hunderten von Metern ins türkis schimmernde Wasser trifft. Raubte eben noch abgründige Hässlichkeit den Atem, ist es jetzt die schiere Schönheit der Amalfiküste. Gebannt verschlingen wir jeden Meter dieser unfassbaren Inszenierung des freien Falls. Leben im Grenzbereich, arrangiert in einer Enge, wo die Beine der Gäste in den Straßencafés den Verkehr zum Ausweichen zwingen.

Wir bugsieren die Motorräder in die vermutlich letzte freie Parklücke Positanos, zwischen zerbeulte Autos kleinstmöglicher Abmessung, und genießen ein Stück Italien, das die Herzen der Welt eroberte. "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…" Noch ein paar Stunden, und wir könnten live dabei sein. Doch das Locken Liparis ist stärker. "Bella, bella, bella Marie…" Auf nach Salerno – mit etwa 21,5 km/h. Schneller geht’s auf der Küstenstraße Amalfitana selten voran. "…vergiss mich nieee!"

"20 Jahre Ingolstadt!" Der braungebrannte Tankwart an der S 18 reißt strahlend die Zapfpistole aus der Säule. "Bei Audi. Voll?" Si. Und wir? Woher kämen wir? "Ah, Stoccarda, claro.” Alles lange her, 25, 30 Jahre bestimmt. Zwei Mechaniker kommen grinsend näher, betrachten die Bikes. "Wie viel PS? Quanto Euro? Lipari? Bellissima!" Einmal mehr werden die Maschinen zur Kontaktfläche im einstigen Gastarbeiter-Entsendungsgebiet Nummer eins. Motorräder finden hier alle gut, und Germania weckt alte Erinnerungen. Offenbar nicht nur schlechte. Krachend landet die Pistole wieder am Haken. "30 Euro. Ciao, gute Reise!" Wenn Eva das wüsste.

Halb Kalabrien liegt inzwischen hinter uns. Mit endlosen Stränden, wüstenähnlichen Gefilden und riesigen, dunklen Wäldern. Wälder in Süditalien, jawohl! Stunde um Stunde nur Grün – dazwischen ein einziges Kurvengekringel. Prinzipiell wunderschön, vor allem um die fast 2000 Meter hohen Berge der Sila. Auf Dauer für Mitteleuropäer jedoch etwa so spannend wie der Bayerische oder Schwäbisch-Fränkische Wald. Kiefern, Buchen, Eichen – die wenigen Ortschaften schweigend, dumpf. Wenn nicht gerade brüllende Lautsprecherwagen einen Wahlkampfabend auf dem Dorfplatz ankünden. Bei Pizzo trudeln wir wieder an der Küste und im anderen Kalabrien ein. Die Stadt platzt fast vor lauter Leben. Restaurant- und Kino-Betrieb, Open-Air-Konzert, politische Kundgebung. Kinder-, Rollergekreische und Glockenläuten: alles zu gleicher Zeit auf ein und demselben Platz.

Nach einer schlaflosen Nacht und weiteren 100 Kilometern rollen wir in Halbhöhenaussichtslage über die Zehenspitzen Italiens. Das Ende des Stiefels ist erreicht. Mit tosenden Schiffsschrauben geht es bei Windstärke sieben über die sagenumwobene Straße von Messina. In der Antike wegen ihrer Meeres-Ungeheuer im Gespräch, heute aufgrund Milliarden schwerer Baupläne. Mit Silvio Berlusconis Comeback flammte der ewige Traum vom "achten Weltwunder" wieder auf: einer Brücke zwischen Sizilien und italienischem Festland. Es wäre die längste, teuerste der Welt, in einem der ärmsten Gebiete Europas.

Milazzo, 30 Kilometer westlich von Messina. Hier sticht unser nächstes Boot in See. Dreht schäumend den Bug Richtung Norden, einer kleinen, explosiven Gruppe aus sieben sonnenverbrannten Inseln entgegen. Mit Namen wie Vulcano, Stromboli und Lipari jahrzehntelang die Fantasien maximalen Sommerglücks nährend. Dann sind sie da! Die Strände, die Klippen, die Sträßchen zwischen Himmel und Horizont. Und drum herum dieses smaragdgrüne Meer, das aussieht, als sinke der Blick geradewegs durch bis zum Erdmittelpunkt.

Als Stunden später zwischen knallvollen Touristenpuffs und Mega-Abzocke klar wird, dass Lipari seine beste Zeit bereits hinter sich hat, bläst der Stromboli eine drohende Wolke in den orange gefärbten Abendhimmel. Wie zur Erinnerung, es solle ja keiner auf die Idee kommen, eine Vulkankette mit Disney-World zu verwechseln. Fast zeitgleich scheppert eine Nachricht ins Handy. "Und Mädels, überlebt?" "Hi Eva, alles o. k. – und genau, wie Du gesagt hast – nur ein bisschen anders. Fazit: schrecklich-schön! Grüß Deinen Garibaldi, er hat alles richtig gemacht. Ohne Süden hätte Italien ja keinen Schuh! Lbg. Moni und Annette."

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