Wüsten der Erde - Teil 2: Süd- und Nordamerika (Infos)

Der amerikanische Doppelkontinent bietet vor allem eines: fantastische Landschaften. Die meisten Länder verfügen zudem über eine gute bis sehr gute Infrastruktur – und gelten als sicher.

Organisation
Motorradtouren durch Süd- und Nordamerika sind für Individualreisende einfach zu organisieren. Man benötigt weder Visa noch Zolldokumente für das eigene Fahrzeug. Zudem gelten die Länder des amerikanischen Doppelkontinents mit Ausnahme von Kolumbien und einigen mittelamerikanischen Staaten als sichere Reiseländer. Während man in den USA nahezu an jeder Ecke ein Motorrad mieten kann, ist man bei einer Tour durch Südamerika fast schon gezwungen, sein eigenes Fahrzeug mitzunehmen. Am besten geschieht dieses per Luftfracht nach Santiago de Chile oder nach Quito in Ecuador. Infos und diverse Adressen im ersten Teil von Michael Martins Reportage (Heft 22/2004). Wer sich in Gedanken bereits mit der Vorbereitung einer Fernreise beschäftigt, dem sei »Das Handbuch für Motorradreisen« aus dem Motorbuch Verlag (www.motorbuch-verlag.de) empfohlen. Autor und Reiseprofi Klaus Demel verrät viele hervorragende Praxistipps in Sachen Organisation, Gepäck oder Bürokratie. Dieses Buch richtet sich an jeden Reisefan. Für 19,90 Euro, ISBN 3-613-02399-7. Fast schon ein Klassiker ist »Motorradreisen zwischen Urlaub und Expedition« von Thomas Trossmann. Das zuletzt 2001 überarbeitete Werk aus dem Verlag Reise Know-How (www.reise-know-how.de) liefert ebenfalls eine Unmenge an Infos zur Vorbereitung. Für 22,50 Euro, ISBN 3-89416-734-3. Wer durch Südamerika reisen möchte, sollte sich unbedingt das englischsprachige »Southamerican Handbook« aus dem Footprint Verlag (www. footprintbooks.com) anschaffen. ISBN 1-9047777-10-4, 40 Euro.

Mietmotorräder
Das Angebot an Mietmaschinen ist in den USA nahezu unüberschaubar. Eine große Auswahl an Harleys (ab 34 Euro pro Tag in der Nebensaison plus Meilen) hält beispielsweise »B.T.A Motorrad Reisen« aus Stuttgart bereit. Außerdem vermittelt das Unternehmen, das auch geführte Touren im Programm hat, diverse Yamaha XT 600 in Peru (ab etwa 80 US-Dollar pro Tag). Infos: 0711/6405131, www.bta.de. Das Münchner Unternehmen GS-Sportreisen verfügt ebenfalls über ein sehr großes Kontingent an Mietbikes (ab etwa 71 US-Dollar pro Tag mit unbegrenzten Meilen) in den USA sowie über eine Mietstation in Chile, wo gut gewartete Yamaha XT 600 (ab 413 Euro pro Woche) und BMW F 650 GS (ab 595 Euro pro Woche) bereitstehen. Angeboten werden auch organisierte Reisen. Infos unter 089/27818484, www.gs-sportreisen.de. Chile-Fans sollten auf die englischsprachige Seite von Motoaventura (www.motoaventura.cl) schauen. Das Unternehmen vermietet Yamaha XT 600 und BMW F 650 GS (ab 80 US-Dollar pro Tag oder ab 1960 US-Dollar für vier Wochen). Sämtliche Preise variieren je nach Reisezeit und -dauer.
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