Zugspitze (Infos)

Foto: Eisenschink
Anreise
Von Nordosten gelangt man am schnellsten über die A 95 von München nach Garmisch-Partenkirchen. Aus Nordwesten führt die A 7 von Ulm bis Nesselwang, und von dort aus weiter auf Bundesstraßen über Füssen nach Ehrwald südwestlich der Zugspitze.

Übernachten
Wer es sich mal richtig gut gehen lassen möchte, steigt im "Renaissance Riessersee Hotel" ab. Für eine Übernachtung mit reichhaltigem Frühstücksbuffet berappt eine Person ab 56 Euro. Der Preis beinhaltet die Nutzung von Garage, Hallenbad, Fitnessraum und Sauna. Am Ries 5, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821/7580, Internet: www.renaissance-riessersee-hotel.de. Für den genügsameren Biker empfiehlt sich das Hotel Wipfelder. Dort kostet die Über-nachtung inklusive Frühstück pro Person ab 30 Euro. Der Wirt fährt Motorrad und versorgt seine Gäste gerne mit Tourentipps. Riedkopfstraße 2, 82481 Mittenwald, Telefon 08823/1057, Internet: www.hotel-wipfelder.de.
Weitere Auskünfte erteilen die Tourist-Information Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821/180700; Internet: www.garmisch-partenkirchen.de, sowie die Kurverwaltung Mittenwald, Telefon 08823/33981, Internet: www.mittenwald.de. Weitere Internet-Infos finden sich unter www.zugspitze.de sowie unter www.german-alpine-road.com.

Aktivitäten
Auf einen Abstecher von Garmisch-Partenkirchen auf den Gipfel der Zugspitze sollte man auf keinen Fall verzichten. Per Zahnradbahn geht’s bis zum Schneeferner-Gletscher auf dem Zugspitzplatt und von dort mit der Gletscherbahn zum Gipfel. Rückfahrt mit der Eibsee-Seilbahn zum Eibsee und weiter mit der Zahnradbahn nach Garmisch-Partenkirchen. Der Preis für diese tolle Runde sind allerdings satte 43 Euro. Auskünfte erteilt die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG in Garmisch-Partenkirchen, Telefon 08821/7970. Wer Deutschlands höchsten Gipfel zu Fuß bezwingen will, braucht Bergerfahrung, gute Ausrüstung und Kondition. Der wohl interessanteste Aufstieg führt durch das Höllental und dauert etwa sieben Stunden. Achtung: Klettersteige und Gletscherpassagen erfor-dern Trittsicherheit. Für weniger Geübte empfiehlt sich eine Wanderung durch die Höllentalklamm (Ausgangspunkt Hammersbach), die Partnachklamm (Ausgangspunkt Olympiastadion Garmisch) oder die Leutaschklamm (Ausgangspunkt Mittenwald).
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Karte: MAIRDUMONT
Streckeninfos
Für Biker ist die Kesselbergstraße samstags, sonntags und feiertags in Nord-Süd-Richtung (Kochel–Walchensee) gesperrt. Für die Strecke von Klais nach Elmau (Sackgasse) zahlt man einen Euro pro Motorrad.

Literatur
Nützliche Infos liefert der HB-Bildatlas Nr.196 "Oberbayern zwischen Lech und Inn" für 8,50 Euro. Vom Autoren-Fotografen-Duo dieser Reportage stammt "Deutsche Alpen" aus der Edition Unterwegs (Motorbuch Verlag). Darin finden sich sechs ausführlich beschriebene und sehr gut bebilderte Reisereportagen aus Deutschland Süden – ein Muss für jeden, der auf der Suche nach den attraktivsten Strecken zwischen Bodensee und Berchtesgaden ist. Preis: 16 Euro, zu bestellen unter www.motorradonline.de (im Shop).

Wer wandern möchte, ist mit dem 128 Seiten starken Band "Rund um die Zugspitze" von Dieter Seibert perfekt ausgerüstet. Erschienen in der Reihe Rother Wanderführer im Berg-verlag Rother, Preis: 9,90 Euro. Als Landkarte empfiehlt sich die MOTORRAD-Generalkarte von Mairs, Blatt 19 im Maßstab von 1:200000 für 5,10 Euro. Auf dem wasserabweisenden und extrem reißfesten Blatt sind die schönsten Motorradstrecken bereits optisch hervorgehoben. Ebenfalls im Motorradonline-Shop erhältlich.

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