So geht's: Führerschein machen Aller Anfang ist schwer - auch beim Motorradfahren

Der Weg zum Führerschein kann ganz schön beschwerlich sein. Damit er nicht zur Slalomfahrt wird, gibts hier die wichtigsten Tipps.

Foto: jkuenstle.de

Sonntagmorgen, 10 Uhr, in einem Gewerbegebiet in Deutschland: Aufgereiht steht ein orangefarbenes Hütchen hinter dem nächsten. Hier wird langsamer Slalom geübt. Das Motorrad soll sich in Schrittgeschwindigkeit durch die Hütchengasse schlängeln. Diese Grundfahrübung verfluchen viele Neulinge. Dennoch muss sie jeder bei der Fahrprüfung absolvieren. Auch Silke mag die Übung nicht, genau wie Kreisfahren, doch sie trainiert immer und immer wieder mit Fahrschullehrer Klaus, er fährt den Slalom hinter ihr. Silke hat einen Fahrlehrer gefunden, dem sie vertraut; damit ist sie schon weiter als viele andere. Wer sich zum Führerschein anmelden will, braucht nicht nur ein paar Euro, sondern auch das Gespür für die richtige Fahrschule.

Meist sagt schon der erste Eindruck viel aus, und ein Vergleich verschiedener Fahrschulen lohnt. Kompetente Betriebe bieten eine Probestunde an, in der vorgefühlt werden kann, ob einem das Fahrschulmotorrad zusagt und die Chemie zwischen Fahrschüler und Fahrlehrer stimmt. Hat man sich schließlich für eine Schule entschieden, braucht man folgende Unterlagen zur Anmeldung: den Personalausweis, ein biometrisches Passbild, einen Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses, einen Sehtest (nicht älter als ein Jahr) und etwa 50 Euro Anmelde-gebühr. Dann heißt es: Üben, üben, üben!

 

Führerschein-Kosten*

Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, Passbild 25 Euro
Gebühr Straßenverkehrsamt 40 Euro
Fahrschul-Grundgebühr 200 Euro
8 Fahrstunden 320 Euro
12 Sonderfahrten 540 Euro
Lehrmaterial 50 Euro
Fahrschul-Prüfgebühren 150 Euro
TÜV-Prüfgebühren 90 Euro
Gesamtkosten 1415 Euro

*Beispielrechnung für Klasse A (beschränkt).

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