MOTORRAD-Ölfibel: Hightech im Motoröl Auf den Inhalt kommt es an

Auch wenn oberflächlich betrachtet seit Jahrzehnten der stets gleiche Sirup aus unserem Ölkännchen gluckert: Genau wie die Motoren hat sich auch der Inhalt von Ölflaschen, -kanistern oder -fässern gehörig gewandelt.

Grafik: Peil

Kompakte Hochleistungsmotoren mit komplexer Ladertechnik und Ventilsteuerung, dazu der Wunsch nach langen Motoröl-Wechselintervallen und einfachster Handhabung (z. B. Mehrbereichsöle für ganzjährigen Einsatz) zeigen klar, dass Öl nicht einfach nur Öl sein kann.

Ein wesentlicher Schritt war die Entwicklung synthetischer Schmiermittel: Diese basieren zwar weiterhin wie das Mineralöl auf Kohlenwasserstoffen. Doch in chemischen Prozessen können die Molekülketten des Rohstoffes nun so zusammengepuzzelt werden, dass sie genau auf gewünschte Schmieranforderungen passen. Damit hätte man zunächst einmal den Grundbaustein für ein gutes Motoröl geschaffen, das in erster Linie schmieren, kühlen, abdichten und Kräfte übertragen soll.

Wirklich rund läuft es im Motorraum aber erst durch den passenden Additiv-Cocktail. Diese öllöslichen Wirkstoffe sind im Prinzip das, was Q auch James Bond mit auf den Weg gibt: hocheffiziente Problemlöser für alle Fälle! Die z. B. den Alterungsprozess des Öls verlangsamen, Schmutzteilchen binden ("Detergents und Dispersants") oder Metalle mit einem wasserabstoßenden Film vor Korrosion schützen.

MOTORRAD-Öl-Spezial

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