Kaufberatung: Schnäppchen am Jahresende Zum Jahresende winken einige Schnäppchen

So mancher große Geldschein kann im Portemonnaie des Bike-Käufers bleiben, weil zum Jahresende viele Neufahrzeuge zum Schnäppchenpreis angeboten werden.

Foto: drovosek/fotalia.com

Das Jahr geht, die neuen Modelle kommen. Auf den Herbstmessen in Köln und Mailand waren sie zu bewundern, bald stehen sie in den Showrooms der Händler. Doch dafür brauchen diese Platz. Zudem erweist es sich für Händler als ratsam, die vorrätigen Bikes aus dem Jahr 2010 oder gar 2009 noch in diesem Jahr an den Kunden zu bringen, bevor der Kalender 2011 anzeigt und das Bike zum alten Hobel abstempelt. Goldene Zeiten also für Schnäppchenjäger, um auf die Suche nach einem neuen Bike mit null Kilometern auf der Uhr zum Preis einer Gebrauchten zu gehen. Schließlich sind Nachlässe auf die unverbindliche Preisempfehlung von teilweise über 20, in manchen Fällen gar über 30 Prozent drin. Im Zeitalter von Internet und Globalisierung führt der erste Weg dabei meist nicht mehr zum Händler an der Ecke, sondern zum Computer, um die Angebote bei Internet-Plattformen wie mobile.de, motoscout24.de oder markt.motorradonline.de zu sichten. Hier sind die Knallerpreise schnell ausfindig gemacht, doch steht das begehrte Bike oft beim Händler am anderen Ende der Republik.

Kein Problem eigentlich: Man kann sich das Bike ja von einem der zahlreichen gewerblichen Bike-Transporteure vor die Haustür liefern lassen. Je nach Größe des Fahrzeugs (meist nach Hubraum gestaffelt) und Entfernung kostet dies zwischen 79 und rund 170 Euro. Auch ein Neufahrzeug sollte man jedoch nicht ungesehen kaufen, schließlich unterliegt auch ein im Verkaufsraum stehendes Bike manchen Alterserscheinungen und kann bereits Gebrauchsspuren aufweisen. Wer beim Händler persönlich auf der Matte steht, kann sich vor Ort auch in Ruhe die Vertragsbedingungen erklären lassen und gegebenenfalls die Garantiefrage klären. Es sollte klar ersichtlich sein, wann die Garantiezeit beginnt, besonders wichtig bei Fahrzeugen mit einer Tageszulassung, die bereits einige Zeit zurück liegt. Manche Hersteller bieten gegen eine geringe Gebühr eine Verlängerung der Garantiezeit auf bis zu vier Jahre an, auch einige externe Versicherer leisten diesen Service. Davon unberührt ist die Gewährleistung des Händlers. Nachteil bei eventuellem Ärger: Zur Klärung und eventuellem Beheben der Schäden muss das Bike zum Händler - lästig, wenn dieser 700 Kilometer entfernt ist.

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Wer gewährt denn die dicksten Rabatte? In diesem Jahr halten sich die Hersteller/Importeure mit offiziellen Sonderaktionen stark zurück. Wenn überhaupt, gibt es beim Bike-Kauf Zubehör oder Bekleidung gratis dazu, oder es werden Pakete für bestimmte Zielgruppen wie Führerscheinneulinge geschnürt. Einzig Kawasaki und Suzuki weisen ganz offiziell konkrete Nachlässe für bestimmte Modelle aus: Kawasaki wirbt auch in diesem Jahr mit den fast schon legendären Jackpotmodellen, und bei Suzuki rollt man im Rahmen der Aktion Best-Price-Bikes zahlreiche Neufahrzeuge (teils mit Tageszulassung) aus den Baujahren 2007 bis 2009 zu günstigen Preisen an den Start. Der Preisdruck auf dem freien Markt ist jedoch groß, oft werden sogar diese Vorzugspreise von Händlern nochmals unterboten.

Übrigens: Wer sein wenig gefahrenes Vorjahresmodell im nächsten Jahr gleich wieder verkaufen und auf ein anderes umsteigen möchte, sollte bedenken, dass sich der Gebrauchtwert unter anderem nach dem Baujahr bemisst. Und das Bike ist dann nun mal bereits zwei oder gar drei Jahre alt. Der beim Kauf gesparte Betrag geht dann in Form des geringeren Wiederverkaufswerts wieder drauf. Bei allem Geiz und Spaß am Schnäppchenkauf nicht vergessen, den Händler vor Ort in die Überlegung mit einzubeziehen. Denn für Service- und Reparaturarbeiten wird man um ihn kaum herum kommen, und oft kann dieser auf Anfrage sogar einen ähnlich guten Preis machen, wie die weit entfernte Konkurrenz. Doch Vorsicht mit allzu forschen Nachlassforderungen: Wer beim Kauf dem Händler das Preismesser auf die Brust setzt, sollte sich später nicht wundern, wenn dieser dann die Klinge einfach umdreht. Denn letztlich gilt: Das beste Geschäft ist jenes, bei dem beide Vertragsparteien zufrieden sind.

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Foto: Hersteller

Aprilia

Der Importeur selbst startet keine Sonderaktionen zum Jahresende. Die Händler gewähren dennoch großzügige Rabatte. Auslaufmodelle wie die RSV 1000 R lassen sich nur mit reichlich Preisnachlass verkaufen. Bikes wie die Mana 850 finden ohne das heute fast selbstverständliche ABS auch nur zu deutlich, teilweise um über 3000 Euro reduziertem Preis ihre Käufer. Doch auch der neue Aprilia-Supersportler RSV4 wird bereits mit Preisnachlässen bis 22 Prozent angeboten.

Aprilia RSV 1000 R:
Die bildhübsche Supersportlerin war viele Jahre die schärfste Waffe im Aprilia-Sortiment, bis sie von der neuen, stärkeren RSV4 abgelöst wurde. Dabei reichen auch die 143 PS der ausrangierten Lady mit dem exzellenten Fahrwerk für flotte Fahrleistungen. 2008er-Modelle lassen sich schon für knapp 9000 Euro finden.

Foto: Archiv

BMW

Die Bayern beschränken sich in Sachen Herbstangebote auf Sonderaktionen für Führerschein-Neulinge sowie auf besonders üppig ausgestattete Sondermodelle und bieten keine speziellen Rabattaktionen an. Natürlich müssen auch BMW-Händler zusehen, wie sie den Kunden Vorjahresmodelle und Exemplare abgelöster Baureihen schmackhaft machen. Die von der 1300er-Variante verdrängte K 1200 (Baujahr 2008 oder früher) präsentiert sich in R-, S- oder GT-Version zu deutlich über 20 Prozent reduziertem Preis. Ein echtes Schnäppchen lässt sich mit dem Kauf des Auslaufmodells G 650 Xmoto machen.

BMW G 650 Xmoto:
Die Supermoto mit dem 53 PS starken, sparsamen Einzylinder lässt sich sogar mit dem aufpreispflichtigen ABS an Bord zum Preis von knapp 6300 Euro, also über 3000 Euro unter dem einstigen Listenpreis finden. Der wieselflinke Spaßmacher ist jedoch nichts für Kurzbeinige.

Honda

Auf kostenloses Zubehör statt auf Rabatte setzt man bei Honda. Wer schlicht eine neue Honda zu besonders günstigen Konditionen sucht, wird jedoch ebenfalls fündig, denn die Händler bieten teilweise sehr günstig 2009er- oder gar 2008er-Modelle an. So finden Kaufwillige neben den hier gezeigten CBF 1000 und Fireblade auch die supersportliche CBR 600 RR (Baujahr 2008) mit über 3000 Euro Preisnachlass. Knapp 3400 Euro, also über 26 Prozent, lassen sich bei der nicht sehr erfolgreichen DN-01 (Baujahr 2010) sparen.

Foto: Archiv

Honda CBF 1000

Den brillanten Allrounder CBF 1000 ABS, Jahrgang 2009, bieten manche Händler für 7990 Euro, also 2000 Euro unter Listenpreis an. Als äußerst unkompliziertes, fahrsicheres Bike für alle Tage hat sich die CBF mit ihrem bulligen Vierzylinder längst einen Namen gemacht.

Foto: Archiv

Honda Fireblade

Wer auf das anfangs noch nicht angebotene ABS verzichten kann, macht mit einer 2008er-Fireblade für 10299 Euro ein echtes Schnäppchen und spart ein Viertel des einstigen Neupreises von 13760 Euro.

Kawasaki

Als einer der wenigen Hersteller die mit Sonderaktionen locken, trumpft Kawasaki mit seiner Jackpot-Aktion auf. Zwischen 300 und 2100 Euro beträgt die Ersparnis bei den Jackpot-Modellen, allesamt aus dem Baujahr 2010. Vor allem ZX-10R (mit 12 495 stolze 2100 Euro günstiger) und VN 1700 Voyager (1000 Euro billiger) locken mit sattem Preisnachlass. Mehrere hundert Euro lassen sich aber auch beim Kauf einer VN 900, Versys, KLX 250, KLX 125 oder D-Tracker 125 sparen.

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Kawasaki ZX-10R

Wenn es auch eine Zehner von 2009 sein darf, kann der Sportler-Fan bei manchen Händlern satte fünf Tausender sparen: 9590 Euro für den 188 PS starken Supersportler sind ein Wort.

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Kawasaki ER-6n

Zwanzig Prozent Nachlass bei einem Bike, das sich quasi von selbst verkauft und in der Neuzulassungs-Statistik auf Platz vier steht? Okay, das gilt für ER-6n aus dem Baujahr 2009. Allerdings hat sich an der für 2009 just frisch renovierten Kawa zum Modelljahr 2010 technisch nichts geändert. So bietet also bereits die Vorjahres-Version alle Vorzüge des quirligen Alltags-Bikes mit dem drehfreudigen Zweizylinder-Motor.

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KTM

Enduros, Supermotos und auch die Super-Duke-Modelle haben ihre Fangemeinde und verkaufen sich gut - Riesen-Rabatte sind hier selten zu finden. Die abenteuerlustige Reiseenduro 990 Adventure hingegen hat gegen die in diesem Segment übermächtige BMW R 1200 GS schwer zu kämpfen und lässt sich daher bei manchen Händlern mit Nachlässen von bis zu knapp 2200 Euro aufstöbern. Wohlgemerkt: ein 2010er-Modell. Noch mehr Rabatt gewähren KTM-Händler nur noch bei der supersportlichen, etwas unglücklich in den Sportlermarkt gestarteten 1190 RC8.

KTM 1190 RC8:
Das tolle Handling, das präzise Fahrverhalten und die Fahrleistungen der 155 PS starken V2-Sportlerin überzeugen. Das Lastwechselverhalten und die gelegentliche Lässigkeit in punkto Zuverlässigkeit kosten die Österreicherin jedoch Punkte. Sind das die Gründe für den Kampfpreis von 10290 Euro, zu dem 2008er-Exemplare bereits angeboten werden? Rund 5700 Euro Ersparnis lassen vielleicht über manches hinwegsehen.

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MV Agusta

Die von Haus aus recht hohen Preise lassen reichlich Luft für spürbare Nachlässe im Bereich mehrerer tausend Euro. Die Unterstützung von Seiten des Werks/Importeurs beschränkte sich auf die Beigabe von Bekleidung oder sonstiger Extras und galt leider nur bis Ende Oktober. Nach wie vor aktuell sind dagegen günstig angebotene Brutale 989 R des Jahrgangs 2009, bei denen sich mit 4170 Euro über ein Viertel des Listenpreises von 16150 Euro sparen lässt.

MV Agusta F4 1078 RR 312:
Eine rare italienische Schönheit der Extraklasse zum Preis eines gewöhnlichen Japan-Sportlers? MV Agusta macht‘s möglich. Das einst 22490 Euro teure Topmodell der F4-Baureihe protzt mit der Werksangabe für die Topspeed (312 km/h) in der Modellbezeichnung sowie edelsten Anbauteilen und exzellentem Fahrwerk. Für 15590 Euro kann der leidensfähige Italo-Fan sich diesen im Alltag reichlich unbequemen Traum nun leisten und die MV bevorzugt über die Rennstrecke jagen.

Suzuki

Suzuki bietet im Rahmen der Aktion Best Price-Bikes viele Modelle aus den Baujahren 2009, 2008 und gar 2007 (mit und ohne Tageszulassung) zu Sonderkonditionen an. Allerdings nur solange der Vorrat reicht. Da gilt es also zügig zuzugreifen, wenn man beispielsweise eine 2007er-Hayabusa für läppische 8990 Euro ergattern will.

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Suzuki M 1500

2008er-Exemplare bis zu 28 Prozent günstiger: Können 3000 Euro Nachlass Cruiser-Fans die "kleine" Intruder schmackhaft machen?

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Suzuki GSX-R 1000

Wer einen 185 PS starken Supersportler zum Spartarif erwerben will, macht mit dem fast unveränderten 2009er-Modell nichts falsch. Ersparnis: knapp 4200 Euro, also gut 30 Prozent des Listenpreises.

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Triumph

Die Briten verkaufen gut, die Preise für Neufahrzeuge sind recht stabil. Triumph schenkt dennoch Käufern einer Street Triple, Daytona, Thunderbird oder Speed Triple Bekleidung und Zubehör im Wert von 675 bis 800 Euro, je nach Modell. Vorjahresmodelle sind kaum noch im Angebot, einzig für die Rocket III Cruiser gewähren manche Händler satte Nachlässe.

Triumph Rocket III Touring:
Der dicke Touring-Cruiser muss vom Hof, werden sich wohl manche Händler sagen und lassen bis zu 30 Prozent vom Listenpreis nach. Im Klartext: Statt 19990 zahlt der Kunde nur 13990 Euro. Ein fairer Preis für fast 400 Kilogramm Bike mit amtlichen 2,3 Litern Hubraum.

Yamaha

Keine Sondertarife von Werks-/Importeursseite, aber dennoch teils kräftige Preisnachlässe von Händlerseite bei manchen Modellen - so stellt sich die Lage bei Yamaha dar. Neben den Sportlern YZF-R6 und YZF-R1 kommen auch die TDM 900, die FZ1 Fazer und die XVS 1300A in den Genuss saftiger Rabatte. Zwischen 2500 und gut 3000 Euro lassen sich hier sparen. Prozentual die dicksten Rabatte sind bei der FZ6 Fazer S2 zu holen.

Foto: Archiv

Yamaha FZ6 Fazer S2

Auslaufmodell: Die FZ6 Fazer S2 kommt in den Genuss fürstlicher Rabatte. Gut 3000 Euro günstiger bieten Händler selbst 2010er-Bikes an. Knapp 5500 Euro für den ausgereiften, sportlichen Allrounder? Ein Top-Preis.

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Yamaha MT-01

Das stampfende, mächtig anschiebende Urviech ist nichts für jedermann, somit kein Verkaufsschlager. Die von den Händlern ohnehin sparsam georderten MT-01 müssen nun raus, teils zum Schnäppchenpreis von 9999 Euro. Wer auf bullige V2-Motoren im straffen Fahrwerk steht, sollte zugreifen.

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Buell

Es stimmt: Buell baut keine neuen Motorräder mehr. Doch es gibt noch jede Menge im Bestand, und diese werden zum Teil extrem günstig an die Fans der amerikanischen Marke gebracht. Harley Davidson gewährt die üblichen zwei Jahre Herstellergarantie und verspricht, für lange Zeit die Ersatzteilversorgung zu gewährleisten. Kein Problem also, eine Buell zu kaufen? Nun, wer einen Harley-Händler in seiner Nähe hat, sollte ruhig zuschlagen. Selten hat man eine solche Chance, Exoten mit Klassikerpotenzial so günstig zu erstehen.

Buell 1125 R:
Radikale Bauweise, ungewöhnliche technische Lösungen, extravagantes Styling - eine Buell war schon immer anders. Auch die 1125R mit dem bei Rotax entwickelten, 148 PS starken V2 fährt anders als andere Supersportler. Nicht besser, doch auch nicht wirklich schlecht. Manche Händler bieten die offiziell 12899 Euro teure Buell zu grandiosen Preisen an: Bereits ab 7999 Euro kann man die 1125R erbeuten.

Foto: Archiv

Interview mit dem Geschäftsführer der Firma Motorcorner

"Unser Fahrzeugbestand hält sich in Grenzen"

Stefan Wahl ist als Geschäftsführer der Firma Motorcorner in Göppingen Vertragshändler der Marken KTM, Suzuki, Triumph und Yamaha

? Wie läuft das Neufahrzeuggeschäft zum Saisonende? Volle Lager, kräftige Rabatte?

! Die Nachfrage zeigt sich ähnlich stark wie im Vorjahr. Allerdings haben wir, wie viele andere Händler auch, dieses Jahr frühzeitig einem allzu großen Lagerbestand entgegengewirkt. Natürlich können wir den Kunden auch in diesem Herbst sehr günstige Angebote unterbreiten, aber wir ersticken, anders als in der Vergangenheit, nicht in Vorjahresmodellen.

? Welche Modelle verkaufen sich gut, welche eher nicht?

! Der jahrelang ziemlich starke Supersportbereich hat sich etwas abgeschwächt, die Nachfrage ist dennoch recht gut. Als generell recht stabil und ohne große Saisonschwankungen erweist sich der Cruisermarkt. Schnäppchen lassen sich am ehesten bei den Sportlern finden, wir können zum Beispiel die aktuelle Yamaha R1 derzeit um rund 2000 Euro unter Listenpreis anbieten.

? Gibt es eigene Sonderaktionen und Werbemaßnahmen, nachdem sich die Hersteller und Importeure damit in diesem Jahr ja eher zurückhalten?


! Werbung im eigentlichen Sinne machen wir kaum, unsere Angebote präsentieren wir bevorzugt im Internet auf den bekannten Plattformen wie zum Beispiel mobile.de, um so auch überregional Kunden anzusprechen.

Tipps und Hinweise

Vergleichen: Erst mehrere Quellen zur Preisermittlung heranziehen und auch Händler in der Umgebung aufsuchen, nicht spontan das verlockendste Schnäppchen kaufen. Manchmal kann der Händler um die Ecke auf Anfrage einen ähnlich guten Preis machen. Und auf jeden Fall kann er den besseren Service bieten.

Zustand checken: Nicht ganz risikofrei ist es, das Bike per Telefon aus der Ferne zu kaufen und sich anliefern zu lassen. Durch lange Standzeit beim Händler kann auch ein Neufahrzeug bereits Schäden wie Kratzer durchs Rangieren aufweisen oder gealterte Reifen drauf haben. Besser vorher anschauen.

Garantie: Wichtig bei Vorjahresmodellen oder Tageszulassungen: Was steht im Vertrag, wann beginnt der Garantiezeitraum? Manche Hersteller und externe Firmen bieten gegen Gebühr eine Garantieverlängerung auf bis zu vier Jahre an. Die Gewährleistungspflicht des Händlers ist gesetzlich geregelt und beträgt stets zwei Jahre ab Fahrzeugübergabe.

Transport: Steht das Bike beim weit entfernten Händler, Transportkosten mit einkalkulieren. Hänger oder Transporter mieten oder eine der zahlreichen Firmen beauftragen, die das Bike (je nach Hubraum und Entfernung) für zirka 80 bis 170 Euro anliefert.

Zeichnung: Archiv

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Neuzulassungen von Motorrädern im Jahresverlauf in Deutschland

Nach spätem, aber furiosem Start (der lange, harte Winter wirkte sich spürbar aus) und anschließendem, deutlichem Einbruch pendeln sich die Neuzulassungen seit Juni auf Vorjahres-Niveau ein. In der Summe liegen die Zulassungs-Zahlen nur wenig unter den Vorjahreswerten.

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