Mappings zu erarbeiten, bedeutet viel Prüfstandsarbeit. Sinnvoll speziell bei getunten Bikes.

Motorrad-Tuning per Prüfstand Mappings, flashen, Powercommander

Mappings zu erarbeiten, bedeutet viel Prüfstandsarbeit. Sinnvoll ist das speziell bei getunten Motorrädern.

Foto: Archiv
Mappings zu erarbeiten, bedeutet viel Prüfstandsarbeit. Sinnvoll speziell bei getunten Bikes.
Mappings zu erarbeiten, bedeutet viel Prüfstandsarbeit. Sinnvoll speziell bei getunten Bikes.

Wer das Optimum aus seinem Bike kitzeln möchte, kommt um eine andere Motorabstimmung ("Mapping") nicht herum. Das gilt insbesondere für getunte Maschinen. Beim Elektronik-Tuning greifen die Spezialisten auf unterschiedliche Methoden zurück: originale Motorsteuerung (ECU) überschreiben ("flashen"), Zusatzmodul wie beispielsweise einen Powercommander zwischenschalten, Kit-Steuergerät verwenden. Alle Maßnahmen  korrigieren leistungsfördernd und selbsttätig das Kraftstoff/Luft-Verhältnis – selbst unter verschiedensten Bedingungen und bei unterschiedlichen Tuning-Levels. Die Methoden bieten Vor- und Nachteile.

Die Kit-Steuergeräte der Hersteller sind teuer und benötigen meist einen speziellen Kabelbaum. Ausnahmen bilden BMW und Aprilia, die auch mit dem originalen Kabelstrang funktionieren. Vorteil: Die komplette Elektronik ist perfekt aufeinander abgestimmt.

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Flashen ist die günstigste Art des Elektronik-Tunings

Zusatzmodule sind vor allem für ältere Bikes sinnvoll, die serienmäßig weder eine Traktionskontrolle noch einen Schaltautomaten besitzen. Meistens bieten die kleinen Kästchen diese Features.

Flashen ist die günstigste Art des Elektronik-Tunings. Außerdem ist es unauffällig, da von außen nicht erkennbar. Vollprofis haben das Flashen super im Griff. Allerdings hört man auch immer mal wieder von Fehlfunktionen der komplexen Elektronik moderner Bikes.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Alle Methoden sind auf öffentlichen Straßen illegal.

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