So geht's: Fahren bei Nässe Motorrad fahren bei Nässe - darauf müssen Sie achten

Wasser auf der Straße? Kein Grund zur Panik - aber für besondere Vorsicht. Wer sich gut auf die Bedingungen einstellt, hat nichts zu befürchten. Wir geben Tipps zum sicheren Umgang mit Nässe.

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Wenn´s nass ist, Tempo raus. Diese selbstverständliche Grundregel ist die halbe Miete für sicheres Fahren bei schlechter Witterung. Aber eben nur die halbe. Der Fahrstil, die Fahrerhaltung und ein geschärfter Blick für die Straße machen den Rest aus. Bei Nässe sollte man abrupte Manöver wie plötzliches Gasgeben oder heftige Bremsungen vermeiden - eigentlich auch klar.

Was dagegen nicht jeder beherzigt: Nur eine lockere, entspannte Körperhaltung bietet bestmögliche Kontrolle übers Motorrad. Daher ist gute Fahrerausstattung nicht nur fürs persönliche Wohlbefinden wichtig, sondern auch für sicheres Fahren. Anders formuliert: Wer friert, fährt schlecht. Dasselbe gilt, wenn man mental verkrampft. Denn nur ein gelassener, angstfreier Fahrer bleibt in Grenzsituationen, wenn das Motorrad mal rutscht, locker und reagiert richtig. Gelassenheit und richtige Reaktionen muss man lernen, zum Beispiel bei Fahrsicherheitstrainings - buchbar etwa unter www.actionteam.de

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Fallen und Tipps bei Regen

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Bitumen auf der Fahrbahn ist bei Regen kaum zu erkennen und  Rutschfalle Nummer 1. Daher Vorsicht bei schwarzen Streifen.

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Auch auf den weißen Fahrbahnmarkierungen kann´s bei Nässe rutschig sein. Darum im stumpfen Winkel drüber fahren.

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Hier ist ein kurzer Rutscher in Schräglage fast unvermeidlich. Ruhig bleiben! Stürzen muss man dabei noch lange nicht.

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Motorrad gerade und ohne Gas rollen lassen, dann rutscht nichts. Wenn doch, locker bleiben. Der Reifen greift gleich wieder.

10 Gebote für Regenfahrten mit dem Motorrad

1. Gebot
Du sollst die Stulpen der Handschuhe nicht über, sondern unter die Jackenärmel schieben. Und Hosenbeine gehören bei Regen über die Stiefel!

2. Gebot
Du sollst alle Klettbänder im Stehen schließen, willst du Faltenwurf und damit Wassereinbruch vermeiden.

3. Gebot
Du sollst Futter oder Innenjacke zum Trocknen herausnehmen. Denn wenn nasse Textilbekleidung trocknet, wandert Feuchtigkeit durch die Klimamembran nach innen.

4. Gebot
Du sollst Funktionswäsche tragen, denn Fahrten bei Regen können schweißtreibend sein. Der Stoff muss die Feuchtigkeit rasch vom Körper ableiten, um Auskühlung zu verhindern.

5. Gebot
Du sollst das Visier deines Helms justieren. Geht ganz einfach an der Aufhängung; die Scheibe muss bündig an der Dichtlippe anliegen.

6. Gebot
Du sollst deine Lederkombi lieben wie dich selbst. Regelmäßiges Einfetten hält die zweite Haut jung und kurze Schauer ab.

7. Gebot
Du sollst nicht alles glauben, was man dir verspricht. Egal, wie dicht Koffer oder Tankrucksack angepriesen werden: Versenke dein Hab und Gut nicht blauäugig, sondern pack es zuvor in Plastiktüten. Ist immer noch der beste Nässeschutz.

8. Gebot
Du sollst keine gummierten Überzieher über Handschuhen oder Stiefeln tragen. Sie verwässern den Kontakt zum Untersatz. Das Gefühl in Händen und Füßen schwindet dramatisch, was bei Regenfahrten gefährlich ist.

9. Gebot
Du sollst nicht über deine undichte Regenkombi fluchen, wenn du beim Kauf nicht ordentlich darauf geachtet hast, dass die Einzelteile der Pelle vernäht und die Nähte von innen verklebt sind.

10. Gebot
Du sollst keinen Weichspüler benutzen, wenn deine Textilkombi gewaschen werden muss. Und sie muss, regelmäßig! Andernfalls können Dreckpartikel die Klimamembran zerstören. Weichmacher können das allerdings auch - außerdem setzen sie der Imprägnierung zu

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