Ratgeber Kaufen Neue Bücher rund ums Motorradfahren

Es gibt neue Bücher auf dem Markt, die wir von MOTORRAD uns angeschaut haben. Hier unser Urteil.

Foto: mps-Fotostudio
Esoterik-Mist in MOTORRAD? Keine Panik, hier geht es nicht um spirituellen Lifestyle-Zirkus. Natur-Heiligtümer in Deutschland  von Olaf Schulz (BLV, 160 S., 29,90 Euro) lässt sich prima als Reiseführer der etwas anderen Art verwenden. Die Betonung liegt auf „Natur“, die „Heiligtümer“ sind nur Lieferanten für unterhaltsame Anekdoten, die Appetit auf eigene Erkundungstouren machen. Vor-gestellt werden heilige Berge Quellen, Bäume, Seen, Gräber und Höhlen.

Fazit: Lesefutter für Abenteurer.
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Noch ein BMW-Buch? Wer meint, zum Thema Modellgeschichte wäre bereits alles geschrieben, hat Recht. Zumindest dann, wenn man BMW Motorräder  von Valerio Boni (Heel, 244 S., 39,90 Euro) als Maßstab nimmt. Der Großformater ist ein nettes Bilderbuch, aber leider unvollständig und textlich recht lieblos gemacht. Einerseits gibt es sechs Seiten über den Roller C1, dafür fehlen andererseits Modelle wie z. B. die R 75/5 oder K 1200 R Sport. Drehmomentwerte in den technischen Daten? Fehlanzeige.

Fazit: überflüssig.
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Auto-Ostalgie? Lassen Sie sich nicht vom Titelbild abschrecken. Straßen der  DDR  (Schneider Text, 240 S., 29,90 Euro) ist nicht der x-te Trabi-Fotoband. Die Pappe (und mit ihr auch viele andere, leider nicht immer korrekt bezeichnete Zwei-, Drei- und Vierräder aus Ostproduktion) ist nur Staffage auf 396 Schwarzweißfotos von Alltags-Szenen, die der Fotograf Michael Krone Anfang 1990 auf einer 4000-Kilometer-Reise durch die in Auflösung befindliche DDR gemacht hat.

Fazit: besser als viele Geschichtsbücher.

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