Richtig kaufen Bücher für Schrauber

Wissen macht Spaß: Selbst wenn man nicht zur Spezies der Heimwerker und Selbstschrauber zählt, lohnt der Lese-Einstieg in die Motorradtechnik.

Foto: Archiv
Die einen wollen schlicht Geld sparen bei der Erledigung anstehender Inspektionen oder Reparaturen; die anderen wollen nur verstehen, wie ihre Maschine funktioniert. So oder so, an Literatur für Schrauber und technisch interessierte Motorradfahrer mangelt es nicht. Aus dem riesigen Angebot haben wir vier lesenswerte Bücher für unterschiedliche Interessen und Ansprüche herausgepickt. Vom Schrauberbuch für Frauen/Einsteiger bis hin zum Fachbuch für angehende Ingenieure reicht die Bandbreite.
Anzeige
Foto: Archiv

Nicht nur für Frauen

Übersichtlich Gestaltet, Locker geschrieben: Das Motorrad-Schrauberbuch von und für Frauen wendet sich an Interessierte beiderlei Geschlechts mit geringem technischen Grundwissen. Denen bringen 194 Seiten sehr praxisnah (von Aufbocken bis Abpolstern) und in verdaubaren Häppchen Motorradtechnik und -pflege nahe. Hinweise zum Schwierigkeitsgrad der auszuführenden Arbeiten helfen bei der Orientierung. Gut: zusätzliche Infos zu Motorradjargon, Adressen und Störungssuche. Schlecht: die falsche Starthilfe-Reihenfolge in Tipps und Tricks. (Richtig: erst Plus- dann Minuspol anklemmen!).
Anzeige
Foto: Archiv

Lesestoff für Regentage

Jeder Motorradjournalist hat ihn Im Regal: den „Stoffregen”. Weil das Fachbuch für Studenten, Mechaniker und Meister ebenso fundiert wie verständlich ist. Fans von BMW kommen allemal auf ihre Kosten, der Autor gewährt als Angestellter des Hauses, ehemaliger Entwicklungsingenieur und Pressesprecher Einblick in die weiß-blaue Technik-Schatzkiste.
Foto: Archiv

Bestens ins Bild gesetzt

Immerhin 844 Farbfotos, verteilt auf 256 Seiten, machen das Werk des Engländers Keith Weighill zu einer sehr anschaulichen Lektüre für alle, die selbst Hand an ihr Motorrad legen wollen. Dank der generösen Illustration empfiehlt sich „Motorradwartung und Reparatur” als gute Ergänzung zu modellspezifischen Reparturanleitungen, wie sie etwa vom Bucheli Verlag angeboten werden.
Foto: Archiv

Standardwerk für Schrauber

Umfassend und unglaublich detailliert: Das mittlerweile in der 12. Auflage vorliegende, 568 Seiten starke Schrauberhandbuch lässt kaum eine Frage zu Motorradtechnik, Wartung und Instandsetzung unbeantwortet. Ein großes Stichwortverzeichnis hilft sich zurechtzufinden. Peinlich für ein Standardwerk: Fehler wie „Fanduro”, „Fanbike” und „Shoppern”.

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel