Richtig kaufen Gepäcksysteme

Wenn das motorisierte Zweirad als Packesel herhalten muss, helfen Gepäcksysteme ungemein.

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Der Transport von 78 Kokosnüssen auf einem Jawa-Moped ist eine Herausforderung, der momentan noch leider kein Anbieter von Gepäcksystemen gewachsen ist. Für die klassischen Transportaufgaben – also der Unterbringung von Urlaubsgepäck, kleineren Einkäufen oder des Sozia-Helms – gibt’s aber im einschlägigen Zubehörhandel für fast jeden Anspruch und jeden Geldbeutel clevere Lösungen. Und das nicht nur für typische „Transporter” wie hubraumstarke Naked Bikes und dicke Tourer, sondern auch für Sport-Motorräder, deren Besitzer die Montage eines Gepäckträgers traditionell verabscheuen.
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Gepäcknetz und Gepäckrolle

Gepäcknetz: Bedienungsfreundlicher und sicherer als die klassische Gummiriemen-Gepäckspinne, wenn es um den Transport von größeren Teilen auf der Sitzbank geht. Das engmaschige, elastische Netz und die sechs Haken sorgen für sicheren Halt. Gibt’s z. B. bei Louis für 9,95 Euro.
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Gepäckrolle: Der Klassiker für Alleinreisende oder Maschinen mit größerer Gepäckbrücke. Meist aus wasserdicht beschichtetem Gewebe und mit Rollverschluss. Fasst zwischen 30 und 90 Liter; wird mit Spanngurten befestigt (z. B. an den Soziusrasten-Aufnahmen). Gibt’s als „Sponsoren-Bags” schon für unter 10 Euro.
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Hecktasche, Koffer und Packtaschen

Hecktasche: Deutlich stabiler, aber auch deutlich teurer als eine Gepäckrolle und nur für Solofahrer geeignet. Lässt sich durch bereits montierte Gurte und Schnellverschlüsse auch auf dem Soziusplatz von Sportmaschinen rasch und verrutschsicher montieren. Gibt’s als Mini-Teil für Tagestouren, als mittelgroße Ausführung mit rund 30 Litern Fassungsvermögen und als urlaubstaugliches Maxi-Teil mit 60 bis 100 Litern Inhalt. Im Bild: Q-Bag-Hecktasche XXL von Polo für 119,95 Euro mit 75 Litern Volumen.
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Koffer: Die alltagstauglichste Transportlösung. Ohne Gepäckträger geht aber gar nichts. Ein aus Seiten- und Topcaseträger bestehendes Set kostet ab 200 Euro. Ein Paar Markenkoffer gibt’s ab 350 Euro. Billig-Alternative: 42-Liter-Koffer/Topcase von Moto-Detail (Louis) für 69,95 Euro pro Stück.
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Packtaschen: Sie sind für zwei unterschiedliche Motorradtypen interessant: für Maschinen ohne Gepäckträger und für Chopper/Cruiser. Die Sportlerfraktion nutzt Nylon-Satteltaschen (pro Paar ab 100 Euro); die Fransen-Fans bevorzugen Leder und verbauen ggf. (verchromte!) Abstandshalter. Kleine Modelle („Iron Horse” von Louis, 2 x 10 Liter) gibt’s ab 49,95 Euro.

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