So geht´s: Gepäcktransport So tranpsortieren Sie Ihr Gepäck sicher und bequem

Die nächste Motorrad-Tour steht an, aber Sie wissen einfach nicht, wohin mit dem ganzen Zeug? 2Räder zeigt verschiedene Packvarianten.

Foto: Archiv

Der schlanke Tankrucksack
Gut holz vor der Hütt‘n hat der Biker mit einem Tankrucksack. Es gibt ihn als Riemen- oder Magnetmodell, mit Klettverschlüssen, mit Tankschutzhaube und Schnallenbefestigung oder mit Halteplatten, die am Tankdeckel eingeklinkt werden. Achtung beim Einkauf: Der schönste Magnetrucksack bringt nichts beim Kunststofftank.

Positiv

  • preisgünstig
  • flexibel im Volumen
  • Gewicht über dem Schwerpunkt


Negativ

  • meist nur mit Zusatzhaube wasserdicht
  • eingeschränktes Handling bei vollem Volumen

Der kluge Rucksack
Für den Kurztrip mit kleinem Gepäck eignet sich ein Rucksack ganz hervorragend. Zum Motorradfahren entwickelte Modelle besitzen breite Schulterriemen sowie einstellbare Hüft- und Brustgurte, die auch bei hoher Geschwindigkeit für einen sicheren Halt sorgen. Man muss sich allerdings entscheiden: entweder Sozius oder Rucksack.

Positiv

  • praktisch, um Kleinkram zu verstauen


Negativ

  • begrenzter Stauraum
  • hohes Gewicht belastet den Rücken
  • Verletzungsgefahr durch schwere oder spitze Teile beim Sturz
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Foto: Archiv
Gepäckunterbringung (10 P.) Zuladung (10 P.): Auf Cruisern lässt sich Gepäck besonders schlecht unterbringen. Meist erhalten sie in dieser Kategorie nicht viele Punkte.
Gepäckunterbringung (10 P.) Zuladung (10 P.): Auf Cruisern lässt sich Gepäck besonders schlecht unterbringen. Meist erhalten sie in dieser Kategorie nicht viele Punkte.

Die robuste Gepäckrolle
Angst vor Nässe muss man nicht haben, wenn man auf die Rolle vertraut. Sie lässt sich mit Spanngurten mit wenigen Handgriffen auf den Soziussitz, aufs Heck oder an einen Träger schnallen. Dank Rollenverschluss ist sie im Packvolumen extrem variabel.

Positiv

  • sehr preisgünstig
  • gute Wasserdichtigkeit
  • großes Packvolumen


Negaitv

  • ungünstig fürs Fahrverhalten wegen relativ hoher Position
  • nur eine große Kammer

Die soften Satteltaschen
Der Sozius freut sich über diese Variante des Gepäcktransports, denn die Softbags schränken ihn kaum ein. Durch ein universelles Befestigungssystem per Klettriegel und Gurten halten die weichen Satteltaschen auf beinahe jedem Motorrad, auch ohne Gepäckträger. Die meisten Softbags sind außerdem im Packvolumen variabel.

Positiv

  • passen auch ohne Gepäckträger an fast jedes Motorrad
  • ideal für Sportbikes
  • Volumen meist variabel


Negativ

  • neigen bei hoher Geschwindigkeit und unsachgemäßer Befestigung zum Flattern
  • in der Regel nur mit Zusatzhaube wasserdicht
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Foto: Rossen Gargolov

Das harte Topcase
Klein, doch hart wie Stein und im Handumdrehen über das Trägersystem und Schnellverschlüsse am Bike montiert ist der Minikoffer, der eine sehr bequeme Form des Packens bedient. Zudem beeinflusst das Topcase nicht die Fahrzeugbreite.

Positiv

  • äußerst stabil
  • unkompliziert abnehmbar
  • auch abseits der Maschine nutzbar
  • abschließbar


Negaitv

  • Topcase-Träger erforderlich
  • ungünstige Gewichtsverteilung, weil hoch und hinten angebracht

Die edlen Koffer
Zwar etwas teurer als andere Transportmöglichkeiten, dafür sind die Koffer stabil und wasserdicht. Mit dem passenden Trägersystem lassen sie sich an fast jedes Motorradmodell montieren. Einige (häufig etwas teurere) Trägersysteme stören auch ohne Koffer kaum das Fahrzeugdesign.

Positiv

  • solide
  • schnell abnehmbar
  • abschließbar, daher diebstahlgeschützt
  • abseits der Maschine nutzbar


Negativ

  • relativ teure Lösung
  • separater Träger erforderlich
  • teilweise sind die Koffer recht ausladend

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