9 Bilder
Zu den am stärksten beanspruchten Bauteilen eines Motorrads gehört der Kettensatz. Diese Foto-Show zeigt Schritt für Schritt, wie man ihn ersetzt.

So geht's: Kette Kettensatzwechsel

Zu den am stärksten beanspruchten Bauteilen eines Motorrads gehört der Kettensatz. 2Räder erklärt, wie man ihn ersetzt.

Die Lebensdauer eines Kettensatzes hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei guter Pflege, dazu gehört regelmäßiges Reinigen, Schmieren und Spannen, sind Laufleistungen bis zu 40 000 Kilometern möglich.

Doch irgendwann ist jeder Kettensatz verschlissen. Spätestens, wenn der Verstellmechanismus für die Kettenspannung am Ende der Skala angelangt ist, die Zähne des Kettenrads wie Haifischzähne aussehen oder sich die Kette mehrere Millimeter vom Kettenrad abheben lässt, muss der komplette Kettensatz gewechselt werden.

Ein Hauptständer erleichtert die Arbeit und sorgt beim erforderlichen Hinterradausbau für sicheren Stand. Als Alternative leisten auch Montageständer gute Dienste.

Wer es sich einfach machen möchte, besorgt sich im Fachhandel eine offene Kette mit Kettenschloss. Im Gegensatz zu einer Endloskette muss für deren Einbau die Schwinge nämlich nicht umständlich ausgebaut werden.

Das Ritzel lässt sich relativ einfach wechseln. Allerdings nur, wenn es auf einer Keilwelle sitzt und mit einem Sicherungsblech oder Sprengring gesichert ist. Sitzt das Ritzel jedoch auf einem Konus und ist mit einer großen Schraube oder Zentralmutter befestigt, geht es meistens nicht ohne Spezialwerkzeug.

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel