Erschienen in: 01/ 2016 PS

TuneUp 2.0 mit Triplespeed Headquarters

Tuning-Ratgeber Suzuki GSX-S 1000 1/2

Dieses TuneUp zielt in eine andere Richtung als die vorangegangenen. Es geht fürs Erste nicht darum, mithilfe besserer Teile Zehntelsekunden von der Rundenzeit wegzufeilen. Ziel ist vielmehr die ultimative optische Performance.

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Wie alles anfing: Mit einer serienmäßigen Suzuki GSX-S 1000. Technisch erste Sahne, sieht das Naked Bike mit Superbike-Genen etwas zu brav aus. Sie versucht möglichst vielen zu gefallen...

Bildergalerie zum Umbau- und Tuning-Ratgeber "Optisches Tuning Suzuki GSX-S 1000".   21 Bilder

8 Seiten
aus PS 01/2016
Preis: 2,00 €

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Ein echtes Showbike in nur vier Wochen aufbauen? Eigentlich unmöglich. Aber es gibt bei uns eine Schublade, in der liegen einige Ideen für Projektbikes, die wir immer schon mal bauen wollten. Wie es der Zufall will, passt einer dieser Schubladenpläne perfekt zu der Idee von PS, für die Essen Motor Show eine Suzuki GSX-S 1000 umzustricken. Unterstützt von einem Netzwerk projektbegeisterter Hersteller feinsten Motorradzubehörs, stellen wir uns der Herausforderung und gehen das EMS-Bike an.

Mut zum großen Auftritt, Kante, Charisma

Wir sind Kinder der Achtziger und stehen auf die frühen Superbikes sowie die angsteinflößenden Power-Nakeds dieser Zeit. Die Suzuki Katana war damals ein absoluter Meilenstein und hat seinerzeit nicht nur technisch gerockt, sondern vor allem auch optisch geschockt. „Hate it or love it“ galt damals wie heute und hat der Katana zu absolutem Kultstatus verholfen. Technisch markiert die neue Suzuki GSX-S 1000 gut 30 Jahre später ein ähnliches Highlight – fetter Superbikemotor aus der Gixxer, ABS, Traktionskontrolle und vieles mehr in einem Naked Bike – das hat was.

Optisch allerdings fehlen der Suzuki GSX-S 1000 – unserer Meinung nach – der Mut zum großen Auftritt, die Kante, das Charisma. Für Großserie und Massenkompatibilität geht das natürlich in Ordnung, doch müssen wir uns bei diesem Projekt keiner dieser Vorgaben unterwerfen und können frei walten und gestalten. Wer unsere Umbau-Bikes kennt, der weiß, dass sie nicht „Everybody’s Darling“ sind und auch nicht sein wollen. Sie dürfen spalten, den Hyperraum, aber auch das motorradfahrende Volk. Es ist in Ordnung, wenn sich Leute beim Anblick der Bikes umdrehen und kopfschüttelnd davongehen, solange daneben immer noch Menschen mit Freudenpippi in den Augen auf die Knie gehen und sagen: „So was brauch ich, auch wenn mich mein Nachbar dafür hasst.“ Wir lieben die Katana, weil sie Kult ist, und wir bewundern die Suzuki GSX-S 1000 als Basis. Der Plan ist also klar – Old School meets New Technology.

Tsurugi ist Gegenstück zum Katana

Kein Projektbike ohne ordentlichen Namen, und der ist schnell gefunden: Tsurugi. Nein, dabei handelt es sich nicht um die unter zu viel Gerstensaftkonsum entstandene Kombination aus Triplespeed und Suzuki, sondern um das Ergebnis einer intensiven Forschung. Katana ist im Japanischen das einschneidige Schwert und auch weitläufig als Oberbegriff für Schwert bekannt. Tsurugi ist das Gegenstück zum Katana, nämlich das zweischneidige Schwert. Das passt perfekt, bringen wir hier doch das Alte und das Neue zusammen – die zwei Entwicklungslinien unseres Big Block-Schwertes.

Die Umsetzung

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Jens Hebisch von Triplespeed Headquarters bei der Vorarbeit.  

Foto: triplespeed headquarters/Ines Männl  

Zunächst wird am Computer gebastelt und gephotoshopt, was die Rechnerleistung hergibt, um zu sehen, ob die Idee überhaupt eine Überlebenschance in der Realität hat. Denn so sehr wir auch auf Bikes stehen, die polarisieren, uns selbst sollten sie schon gefallen. Und es gefällt, es wirkt, es reizt.

Im nächsten Schritt wird eine originale (!) Suzuki Katana-Verkleidung bestellt. Ja, so sind sie die Japaner, da kann man nach über 30 Jahren ruhig noch mal Plaste nachordern. Zum Glück. Außerdem wird der Telefondraht zum Glühen gebracht und die Computertastatur beim E-Mail schreiben mit Nachdruck in den Begrenzer getrieben. Es muss Material herangeschafft werden, und das nicht nur binnen kürzester Zeit, sondern auch noch für ein Bike, welches erst seit Kurzem auf dem Markt ist. Zum Glück können wir im Zuge unserer PS-TuneUps mittlerweile schon auf ein vielmaschiges Industrie-Netzwerk zugreifen, geknüpft aus Unternehmen und Menschen, die Motorräder nicht nur als Basis des täglichen Geschäfts sehen, sondern sie als ihre Passion empfinden. So wird Unmögliches möglich – weil jeder Beteiligte Vollgas gibt.

Heckverkleidung einer 1100er-Gixxer von 1988

Was mir das Telefon und der Computer sind, sind Obi die Flex, die Feile und der Marker zum Anzeichnen. Millimeter für Millimeter wird Material abgenommen, werden Rahmen geschweißt und Halter gefertigt. Vielen mag es wie handwerklicher Autismus vorkommen, doch für Obi ist es die selbst auferlegte Verpflichtung zur Perfektion. Nachdem die Front angepasst ist, knüpft sich der Zweiradmechanikermeister und Detailfetischist das Heck der Suzuki GSX-S 1000 vor. Hierzu werden unzählige GFK-Nachbauten ehemaliger Suzuki-Rennhöcker durchprobiert, von denen jedoch keiner den Zuschlag erhält. Alle zu wuchtig, alle zu unförmig. Am Ende hilft das Schicksal und spielt uns die originale Heckverkleidung einer 1100er-Gixxer von 1988 in die Hände – sie passt so perfekt in das Gesamtbild unserer Tsurugi, wie Kevin Schwantz hinter die Verkleidungsscheibe seiner RGV 500. That’s it, die muss es sein. Zwei Tage später ist auch das vollbracht.

Nun wird das Gesamtbild abgerundet. Es werden Karbonteile gefertigt, angepasst und eingebaut. Hierbei werden wir unterstützt von HF Carbon, die ein unglaubliches Portfolio an dunklem Backwerk für nahezu jedes gängige Modell anbieten, auch wahlweise in Mattoptik. Mit jedem dieser frisch gebackenen Teile verschmelzen Old School und aktuelle Technik mehr miteinander, wird das Gesamtbild stimmiger. Nach zehn Tagen steht schließlich das Grundkonzept für die Suzuki GSX-S 1000 Tsurugi in voller Pracht vor uns. Zugegeben, noch recht bunt, mit freiliegenden Fräskanten und provisorischen Haltern, aber komplett. Das Grinsen ist breit, die Pflicht erledigt. Nun folgt die Kür.

Das Design

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Comic-Print in hochglänzendem Schwarz mit dunkelgrauen Flächen.  

Foto: triplespeed headquarters/Ines Männl  

Zunächst werden alle Teile wieder abgeschraubt, verladen und wir begeben uns nach Mainstockheim, in die Heimat von Starpaint. Gemeinsam entwickeln wir für die Suzuki GSX-S 1000 Tsurugi ein Design von größter Freude am Monochromen. Die Jungs von Starpaint sind die Referenz auf dem Gebiet des Wassertransferdrucks und zudem noch passionierte Lackierkünstler. Sie hüllen das Tsurugi-Kleid in hochglänzend schwarzen Klavierlack, gepaart mit dunkelgrauen Anthrazitflächen, die mit einem Erwachsenencomic versehen werden – aufgebracht als Wassertransferdruck. Dazu goldene Outlines à la John Player Special und yeah, wir sind nachhaltig geflasht.

Ein besonders breites Grinsen bereitet uns der Comic-Print: Eine wohlgeformte, leicht bekleidete Schönheit mit dem Totenkopf in der einen und dem durchgeschwungenen Tsurugi-Schwert in der anderen Hand wickelt uns um ihren kleinen Finger. Da freut man sich jetzt schon auf verregnete Tage, an denen man mit Kaffee oder Bierchen in der heimischen Garage sitzt und den Comic genießt. Noch besser ist die Aussicht aufs nächste Stammtischtreffen, wenn man die Jungs ermahnen muss, doch bitte mit entsprechendem Sicherheitsabstand um das Bike herumzusabbern.

Die Parts

Hier starten wir direkt mit einem absoluten Brett, dem Karbonradsatz RBX2 von Rotobox. Bildschön gefertigt in feinstem Glanzkarbon (wahlweise auch in Matt zu ordern) und mit dem Kampfgewicht einer magersüchtigen Brieftaube gesegnet. Die fette Fünfspeichenoptik kommt so Old School ums Eck, als hätte sie die Edelschmiede aus Slowenien eigens für unseren hypermodernen Retroracer erfunden. Bei der Order kann man zudem noch die Farbe des Ventils, des Schriftzugs und des Felgeninnenteils frei wählen, und für ganz kreative Köpfe besteht die Möglichkeit, ein eigenes Design auftragen zu lassen. Wir sind hin und weg und zweifeln lange daran, ob wir solch feines Material überhaupt einbauen sollen oder es besser dem „Museum of Modern Arts“ geben. Am Ende siegt aber doch die Gier nach Fahrspaß, und diesen dürfte das finstere Backwerk aufgrund der deutlich geringeren rotierenden und ungefederten Massen nochmals kräftig steigern. Besohlt werden die Kunstwerke mit feinsten All-Terrain-Sportgummis aus Breuberg. Ein Satz Metzeler M7RR wird der Suzuki GSX-S 1000 Tsurugi in allen Lebenslagen einen sicheren Rückhalt bieten, egal, ob entspannt durch die urbane Nacht, mit Dampf aus den Kesseln über die Hausstrecke oder, wenn herausgefordert, auf jedem Track dieses Planeten.

Weiter geht es ein Stockwerk höher, auf der Kommandobrücke der Suzuki GSX-S 1000 Tsurugi. Dort bleibt kein Teil auf dem anderen. Der Originallenker wird ausgemustert und gegen einen edlen LSL X00 Karbonlenker (wahlweise auch in Matt verfügbar) getauscht. Etwas breiter für noch besseres Handling und mit einer Optik zum Niederknien, macht uns das leichte Teil schwerstens an. Wer Angst um die Stabilität des Geflechts hat, kann sich entspannen und beherzt zugreifen, denn der X00 ist mit einem Alukern versehen und besitzt daher völlig zu Recht eine ABE.

Alles E-geprüft und legal

Beim Thema „Zugreifen“ heißen wir das Teil von Motogadget an Bord willkommen. Die Gummigriffe sind etwas dicker als die originalen der Suzuki GSX-S 1000 und vermitteln satten Halt sowie coolen Style. Ebenfalls von Motogadget kommen die extrem stilvollen Richtungsanzeiger. Für vorne geben die m-Blaze Discs an den Lenkerenden den Weg vor, hinten die spacigen m-Blaze Ice. Sie sind in Schwarzchrom lackiert und passen zur Tsurugi wie schwarze Spitze zu einer wohlgeformten Latina. Zugleich sind die Teile noch Brems- und Rücklicht. Alles E-geprüft und „street legal“.

Und schon zuckt er wieder, der Will-ich-, nein MUSS-ich-haben-Reflex: Die HC3-Brems- und Kupplungspumpe von Magura betreten die Projektbike-Bühne und ziehen uns komplett in ihren Bann. Na klar, sie kosten echt Geld und hinsichtlich der Kupplungspumpe müsste man sagen, dass der Seilzug ja auch funktioniert hat. Aber die auf Vernunft gepolten Zellen unter der Schädeldecke liegen längst geknebelt und gefesselt in derselben dunklen Besenkammer wie die Synapsen, die sich zum Sparkommissar aufschwingen wollten. Nee, wir haben jetzt Spaß. Und dafür sorgen das CNC-gefräste Aluminiumgehäuse, der dreifach einstellbare Hebellagerpunkt, die Klapphebelfunktion, der Fernversteller für den Bremshebel und ein Druckpunkt, wie an einem PS4 Joypad. Dieser wird auch nochmals deutlich verstärkt, vom neuen Bremsleitungs-Stahlflex-Kit aus dem Hause ABM.

Triebwerk wird optisch aufgepumpt

Was die Aufbewahrungsbehälter der Brems- und Kupplungsflüssigkeit angeht, so rufen wir bei unseren design­verliebten Freunden in Italien an, um die volle Ladung Rizoma-Style zu ordern. Die Behälter der Wave-Serie sind konkurrenzlos edel und in Verbindung mit den hauseigenen Haltern kleine Kunstwerke, die man stets gerne sieht. Ebenfalls von Rizoma kommen die Elisse-Spiegel, ein absoluter Klassiker hinsichtlich Form und Funktion. All done here. Wir richten noch schnell den Blick auf den bildschön lackierten Tank und erfreuen uns am neuen Verschluss aus Italien – so macht das Tanken Spaß.

Ab zum Triebwerk, welches aufgrund seiner nachgewiesenen Potenz technisch unangetastet bleibt, optisch aber um mindestens 500 Kubik aufgepumpt wirkt. Schuld daran sind nicht oktanhaltige Anabolika, sondern vor allem der jetzt fett präsente Serienkrümmer, welcher von Pulverbeschichtung Nord in feinstem Black Velvet veredelt wurde. Die Jungs aus dem Norden sind die Hausnummer im Bereich der Keramikbeschichtung und bieten mit ihrem Cerakote-Verfahren nicht nur die Möglichkeit, in Sachen Hitzebeständigkeit mit dem Schutzschild eines Space Shuttles gleichzuziehen, sondern offerieren auch die freie farbliche Gestaltung des Krümmergeflechts – ganz großes Beschichtungskino. Mit verantwortlich für den fetten Style ist das komplette Aluschrauben-Sortiment in feinstem Schwarz aus dem Hause Lightech. Sehr cool, bieten die Italiener doch gleich fertige Schraubenkits jeweils für Motor, Rahmen und Verkleidung, und das auch noch in verschiedenen Farben. Ästheten eben, deshalb nehmen wir den Öleinfüllstutzen und den bereits TuneUp-geadelten Kennzeichenhalter aus gleichem Haus. Die Italiener bieten noch deutlich mehr feines Material für dieSuzuki GSX-S 1000 und sollten von jedem umbauwilligen Feingeist einmal online besucht werden.

Damit die edlen Schrauben und der von ihnen zusammengehaltene Motorblock auch noch schön lange unzerkratzt die heimische Garage oder die Showbühne zieren, montieren wir sicherheitshalber noch die Motorschutzblöcke von GSG – massiv, aber ziemlich unauffällig sind sie am Big Block der Suzuki GSX-S 1000 ein sinnvolles Add On.

Facebook-Gemeinde entschied über Rasten

Weiter geht es Richtung Hinterrad, und hier wird das schwarz-güldene Gesamtbild mit Fräsgut von Gilles Tooling abgerundet. Die CNC-gefrästen Kettenspanner AXB sind in verschiedenen Farben erhältlich und einfach nur verdammt schön. Klar, dass da zukünftig unmöglich die schnöde Serienkette drumherum rotieren darf, und so weicht der schlichte Antriebsstrang einer hochwertigen ZRP-Kette von Regina – natürlich in Gold. Um beim Aufbocken bloß keine hässlichen Macken in die Schwinge zu schreddern, montieren wir noch die ebenfalls TuneUp-erprobten Ständeraufnahmen von LSL mit großem Teller zum Schutz des Materials.

Fertig? Fehlanzeige. Wir haben da noch das Rastenthema und hierbei zwei Top-Trittbrettvarianten am Start. Zum einen die Anlage von ABM, zum anderen die ebenfalls extrem ansprechende von LSL. Beide sind CNC-gefräst, mit Teilegutachten zur Eintragung versehen und bieten eine sportliche Sitzposition. Die ABM-Anlage ist zudem auch noch in einem gewissen Radius der Raste einstellbar. Welche soll es nun also sein? Wir sind unschlüssig und lassen die Facebook-Community von PS entscheiden. Auch hier zeigt sich, dass sich beide Produkte auf Augenhöhe begegnen. Am Ende der Abstimmung siegt die ABM-Anlage mit gerade einmal zehn Stimmen Vorsprung und schafft so ihren Weg an das Projektbike. Die LSL ist aber definitiv eine würdige Alternative.

Remus oder Akrapovic?

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Die Facebook-Gemeinde von PS entschied sich für den federgewichtigen Akrapovic-Auspufftopf. Für den Remus-Dämpfer sprechen allerdings die spektakuläre Form und der hohe Schwarzanteil.  

Foto: triplespeed headquarters/Ines Männl  

Und noch eine Abstimmung steht auf dem Projektplan. Es geht ums Soundsystem, und hier tritt der Titan-Slip-on von Akrapovic gegen den schön schwarzen Edelstahl-Endtopf von Remus an. Beide Töpfe haben schicke Karbon-Endkappen und sind extrem hochwertig verarbeitet. ABE ist dabei, und beide liefern Blenden zum Vorschalldämpfer mit. Dieser kommt bei Remus aus schwarzem Stahl, wogegen Akrapovic hier leichtes Karbon auffährt. Dafür glänzt das Teil der Österreicher mit seinem markanten „­Hypercone Shape“. Obgleich die Abstimmung zugunsten des Favoriten aus Slowenien endet, sind wir uns doch sicher, dass auch das Remus-Teil an vielen Suzuki GSX-S 1000 ein Zuhause finden wird. Wir montieren den Akrapovic und lassen das Monster brüllen.

Fast fertig. Bleibt noch das Gesicht, und das ist uns heilig, ist es doch schließlich das Markenzeichen eines Bikes. Hier ziehen wir noch mal richtig abgespacten Style aus der Wundertüte. Die Katana galt seinerzeit als extravagant. Dieses Prädikat wird spätestens beim Blick ins Gesicht der Suzuki GSX-S 1000 Tsurugi wieder Geltung finden. Zwei supernovamäßig helle LED-Scheinwerfer von 4X LED machen die Nacht zum Tag und den Lichthupenschalter waffenscheinpflichtig. Zwischen den beiden Lichtquellen thront eine Rollei-Actioncam 420, um den Ritt Richtung Apokalypse, Schallmauer oder Zeitsprung in 4K zu dokumentieren. Das ist buchstäblich großes Kino – stilistisch am Bike und später am heimischen Flat zur Hausstreckenanalyse. Zum Abschluss noch ein Windschild Marke Eigenbau im Stile einer Starfighter-Pilotenkanzel obendrauf und fertig. Wir kramen in der Kleiderkammer schon mal nach Mavericks Fliegerhelm.

Fortsetzung mit Fahrwerk, Elektronik und Schaltautomat

Jetzt soll es gut sein fürs Erste. Auf unserer Wunschliste stehen noch einige offene Punkte, wie zum Beispiel das Fahrwerk, die Motorelektronik samt Schaltautomat sowie das ein oder andere technische Goodie. Wir sind bester Dinge, diese Details bis zum ersten Fahrbericht abgearbeitet zu haben. Diesen werden wir euch in der nächsten Ausgabe bieten können, doch jetzt heißt es erst einmal Bühne frei für die Wiedergeburt einer Legende, die Rückkehr der Katana, den Auftritt der PS-Triplespeed-Tsurugi. Love it or hate it.

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08.12.2015 |  Artikel drucken | Senden | Kommentar

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